z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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Nachtrag
196
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198
199
200
Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
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Register
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Siegel
237
- s. 71: … dem Martin Kladny von Maleschow 800 Schock Groschen auf das Schloss Brüx verschreibt ; er schlägt ferner 100 Schock zu dieser Summe…
- s. 92: … Nov. 15. [208.] Heinrich von Maltitz legt Rechnung über das Schloss Brüx und die „Drabanten“ in der Stadt daselbst für die Zeit…
- s. 136: … dem Herzog Friedrich von Sachsen mit 14tägiger Kündigung; Stadt und Schloss Brüx sollen im gegen- wärtigen Bestande bleiben bis zur Zusammenkunft Herzog…
- s. 148: … Herzog Friedrich von Sachsen übergibt dem Zbinko von Hasenburg das Schloss Brüx, bis über den Besitz desselben endgiltig entschieden sein wird. 1456…
- s. 149: … des Herzogs von Sachsen einen Vertrag wegen des Inventars des Schlosses Brüx. 1456 April 10. Laun. 1456 April 10. Ich Zbinko Haze…
- s. 150: … Tonnayl bestätigen, einen Theil des Kriegsinventars und der Speisevorräthe des Schlosses Brüx nach Osseg überführt zu haben, wesswegen Zbinko von Hasenburg nicht…
- s. 150: … 21. [345.] Zbinko von Hasenburg übernimmt das zurückgelassene Kriegsinventar des Schlosses Brüx mit besonderen Verpflichtungen. 1456 April 21. Brüx. Ich Zwincko Haze…
- s. 173: … castro Ponte sabbato post Ambrosii. April 7. 1481 April 7. Schloss Brüx. Ibidem W. A. Böhm. S. K. II. Bl. 270. Orig.…
Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 92
92
1430.
1430
Juli 1.
1430
Nov. 15.
[208.] Heinrich von Maltitz legt Rechnung über das Schloss Brüx und die „Drabanten“
in der Stadt daselbst für die Zeit von einem Jahre und 29 Wochen. 1430 Juli 1. [Brüx.]
Aus dem k. sächs. H. St. Arch. in Dresden. Siehe N. [195] fol. 90 a.
[209.] Heinrich von Maltitz legt Rechnung über Schloss und Stadt von Brüx für die
Zeit von 21 Wochen. 1430 November 15. [Brüx.]
Loc. cit. fol. 91 a.
1430
[210.] Die Herzoge Friedrich und Sigmund von Sachsen übergeben dem Hans Maxin
das Schloss und die Stadt Brüx als Amtmann in Verwesung und ordnen ihm die Dienstmannen
Franz Rulike, Hans Schaff und den Thorwart Hans Rouber bei. 1430 c.
Wir Friderich und Sigemund gebrudere von gots gnaden herczogen zcu SachBin etc. be-
kennen etc.: das wir dem gestrengen Hanße Maxin unser slos und stat Brux uf dry gancze jar
schirsten nacheinandir folgende nach data disses brieves in amptmans weise ingethan, die zcu vor-
wesen empfolin habin, also das er die gnante stad und slos getruwelichin und fromlichin, beder-
bilichin uns, unsern brudern und erbin also synen gebornen naturlichen hern vorweßen und halden
sal uns und dem genantin slosse und stat etc. sich zcu und an nymandes, welchis status addir
we€ins der adir die gesein mochten, wenden, keren adir haldin sal umbe keinerley gabe, gelobde
adir andirley sache willen, wie die namen gehabin mogen, es geschege dannen mit unserm adir
unser erbin volkomen guten willen, fulbord und wissen. und umbe des willen sal der genante
Hans von Maxin uf dem slosse by im habin zweene unsir erbern manne habin mit namen Franczen
Ruliken und Hansen Schaff und mid HanSen Rouber, der ein thorward sein sal, und mid yn be-
stellin, das sie, ab an ym ichts geschege, er abeginge adir gefangin wurde, das got geruthe lange
zcu fristen, sich an uns, unsern brudern und erbin mid dem genanten slosse und stad haldin und
sich nach uns damidte richten sullen in allirmasse, als vor und nach geschrebin steit, und des ire
vorsigilten brieve gebin und daby das zcu den heiligen sweren. und ab ir eynir adir sie beide von
todes wegin abegehin adir abeczihin wurden, so sal der genante Han2 Maxin einen ader ezweene
andere ouch unser manne, adir wie výl noyd ist, nach unsers rats irkentnisse dahin an des adir
der abegegangen adir abegeczogin stad schicken und setczin, die sache zcu haldin, in ma€en als ob-
ingeschrebin stehit. so sal ouch der egenante Hans von deswegin uf dem slosse Brux czehin reisige
pferd und drissig rediliche, werhaftige, gute schutczin uf dem slosse habin ubir und an andir sein
hußlich noydtorfflig gesinde. er sal ouch haldin in der stad achtczehin drabanten redelichir und
fromer lute. und dem buchsemeistern, den allein er ußrichtunge thun sal und spyse, solde, koste
und futern und andern nodtorfftin, die man soldenern pfleget zu thune und uszurichten, ane den
schadin, den sie von unsern fiunden nemen wurde, den sollin wir richten nach redelichin dingen.
und umbe des willen sollin und wollin wir dem genanten Hanße iczliche quatuortempere bisundern
dritte halb und sechczig schogk nuwer friberger grosschen unvorczoglichin gebin und beczalin,
das dannen an der summen brengit und machet ezweyhundirt achczehin schogk und XL grosschin ;
und solliche quatuortempere sollin sich anhebin und der beczalunge uf das quatuortempus nehist-
kunfftig, und darnach uff iczlich quatuortempus geschen und fulbracht werdin, in massen also vor-
geschrebin stehit alle jar jerlichin. er sal ouch das slos inweSin behaldin, und wen es buwens
bedarff, so sal er es buwen, nach dem und unser rad erkennen wirdet. der mergenante Hans sal
ouch keyne fehede machin, es sy dannen unser adir unser erbin fulword ader geheisse. und ab
er von unsern wegin zcu schedin qweme, so sollin wir ym luthe hen yn schicken so vijl, das ir
eyne nodtorfft sein wirdet; den geschickten luthen wir dannen mit allin dingen uBrichtunge thun