z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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194
195
Nachtrag
196
197
198
199
200
Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
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Register
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Siegel
237
- s. 71: … dem Martin Kladny von Maleschow 800 Schock Groschen auf das Schloss Brüx verschreibt ; er schlägt ferner 100 Schock zu dieser Summe…
- s. 92: … Nov. 15. [208.] Heinrich von Maltitz legt Rechnung über das Schloss Brüx und die „Drabanten“ in der Stadt daselbst für die Zeit…
- s. 136: … dem Herzog Friedrich von Sachsen mit 14tägiger Kündigung; Stadt und Schloss Brüx sollen im gegen- wärtigen Bestande bleiben bis zur Zusammenkunft Herzog…
- s. 148: … Herzog Friedrich von Sachsen übergibt dem Zbinko von Hasenburg das Schloss Brüx, bis über den Besitz desselben endgiltig entschieden sein wird. 1456…
- s. 149: … des Herzogs von Sachsen einen Vertrag wegen des Inventars des Schlosses Brüx. 1456 April 10. Laun. 1456 April 10. Ich Zbinko Haze…
- s. 150: … Tonnayl bestätigen, einen Theil des Kriegsinventars und der Speisevorräthe des Schlosses Brüx nach Osseg überführt zu haben, wesswegen Zbinko von Hasenburg nicht…
- s. 150: … 21. [345.] Zbinko von Hasenburg übernimmt das zurückgelassene Kriegsinventar des Schlosses Brüx mit besonderen Verpflichtungen. 1456 April 21. Brüx. Ich Zwincko Haze…
- s. 173: … castro Ponte sabbato post Ambrosii. April 7. 1481 April 7. Schloss Brüx. Ibidem W. A. Böhm. S. K. II. Bl. 270. Orig.…
Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 136
136
1455.
1455
Sept. 8.
des czolles wegen, nu verneme ich nicht, daz sy den czoll alzo uff meynes gnedigen hern schrifft
wollen fulgen lassen, sundern sy wollen jeir*), daz en meyns hern genode sulle vor seyne genode
bescheiden, und wollen doch alzo dy weyle den czoll meynen gnedigen hern nicht gehen lassen.
liben hern! domytte wirt meynen gnedigen hern seyne gerechtkeit entczogen, und dy burger haben
doch keyne beweibunge, daz yn eyme sulchen erne eyne freyunge sullen haben dorynne. so wer
gut, das er meyns hern genode liesse schreiben, daz sy mynen genedigen hern dy weyle yn seyne
czolle nichten hulden, bys ere beweysunge vorbrechten, dy sy dorober hetten. hetten sy aber keyne,
so teten sy jem eynen frewel, daz sy alzo myt eygenem willen myn hern yn seyne gerechtkeyt
hulden. sy hebe iczunt sczwene gekoren, dy sullen czu meyn genedigen hern keyn Schellenberg
reithen. ouch lieben hern so gereicht czu wissen, daz der Ryrke nach seyme czuspruche nicht had
gelegit, alzo ich daz myn gnedigen hern alletz gruntlichen allhie schreiben. waz ich euch czu aller-
czeyt deynen sal, dorczu beyn ich willig. datum dominica post Egidii.
[Unten rechts:] Ffrancze Rulike
houptman czu Brux.
[in verso:] Deme erwirdigen hern Jorgen von Hawgewicz techand czu Meissen etc. und deme
tuchtigen Hanße von Kokericz hofemeister etc. meyn gunsten hern und forderern.
Aus d. k. sächs. H. St. Arch. in Dresden W. A. Böhm. S. K. II. Bl. 81. Orig. Geschl. Pap. Brief.
[306.] Georg von Podiebrad bemächtigt sich am Montag nativitatis Marie der Stadt
Brüx. 1455 September 8.
Quellen wie bei N. [303.] Vergl. N. [304.]
1455
Sept. 13.
[307.] Georg von Podiebrad sendet an den Herzog Friedrich von Sachsen einen Sicherheitsbrief für dessen
Räthe, welche bis Freitag (19. September) zwischen Brüx und Riesenburg oder wo immer zu ihm kommen werden, um
zu teidingen. 1455 September 13. Brüx.
Palacky Urk. Beit. z. Gesch. Böhm. S. 90.
1455
Sept. 19.
[308.] Herzog Friedrich von Sachsen bittet den Kaiser Friedrich um Beistand gegen Georg
von Podiebrad, welcher die Stadt Brüx am Montage nativitatis eingenommen, nachdem diese kurz
vorher am Montage nach Laurentii ausgebrannt war. Freitag nach Lamperti. — Eine ähnliche
Bitte richtet der Herzog unter demselben Datum an König Ladislaus. 1455 September 19.
1455
Sept. 19.
Aus d. k. sächs. H. St. Arch. in Dresden W. A. Böhm. S. K. IV. Bl. 42—45 Concepte.
[309. Die Herzoge Friedrich und Wilhelm von Sachsen schreiben an ihre Rathe, die mit Georg von Po-
diebrad bei Riesenburg teidingen, dass Herzog Wilhelm nicht persönlich erscheinen könne ausser in Eger oder
Wunsiedel. Herr Georg möge nach Borschenstein oder Sayda kommen; auch in Brüx wolle man ihn aufnehmen. 1455
September 19. Freiberg.
Palacky Urk. Beit. z. Gesch. Böhm.
1455
Sept. 19.
[310.] Mathias Schlick teidingt eine „Vorrede" zwischen Georg von Podiebrad und dem
Herzog Friedrich von Sachsen mit 14tägiger Kündigung; Stadt und Schloss Brüx sollen im gegen-
wärtigen Bestande bleiben bis zur Zusammenkunft Herzog Wilhelms mit Georg von Podiebrad.
1455 September 19.
Es ist zu wissen, das auf hewte freitag vor sanct Matheus tage des heiligen zewelfpoten
noch gots geburt der mynner zcal in dem funfündefunffczigisten jare ich Mathes Slick von Lasan
*) 2.