z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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Nachtrag
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Anmerkungen
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203
204
205
206
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Register
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Siegel
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Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 206
206
Böhm. IV. Th. 2. B. S. 270) bringt in der Anmerkung
ein Stück des Wortlautes des betreffenden Dokumentes, das
gegenwärtig wohl nicht mehr vorhanden ist. Bei Emler
(Reg. S. 614) enthàllt die Zderaser Urkunde zu 1287 De-
cember 2. Nichts von Brix.
[33.] Es ist zu verbessern: Zeile 2 von oben: ,pre-
min“; Zeile 6 von oben anstatt „et“ am Schluss d. Z.:
fet eciam"; Zeile 5 u. 8 von unten: „Lyznik* und „Heinko;“
Zeile 5 von unten statt: „Poreslaus* — „Plrechzaus*; Zeile
1 von umten statt: „idonei et“ — „ydonei ac.* -— Die
Veberschrift lautet : „Privilegium super villam dictam Rezel.“
Der noch heute bestehende Resselhof liegt am Resselberg
westl. v. B. Unter demselben Datum „in Belina“ mit den-
selben Zeugen und fast gleichem Wortlaute bringt Emler (Re-
gest. S. 643) eine Schenkungsurkunde desselben Albert von
Seeberg an das Kloster Waldsassen. Ueber Albert von
Seeberg siehe Nüheres V. Prückl, Schloss Seeberg (S. 5) und
KE. Senft, Beitrüge z. Geschichte der Herrschaft und Stadt
Plau (S. 31).
[84.] Urtika erhielt nach seiner eigenen. Angabe die
Urk'unde von Dobner. Millauer S. 132 hat die Bezeichnung
„H. dictus Wsthowe,“ Urtika „H. Wsthowe.“ Vergl. Kral
Gesch. von Kommotau S. 10. Voigt Gesch. d. Ballei d.
deutsch. Ordens S. 12. Beswicz heisst anderwärts auch
Besbyez; Voigt l. c. S. 27 hält es für Bischitz, wogegen
ich es «uf Püsswitz, sidw. von B. bezichen móchte, wie in
N. [196].
[35.] Die jetzt im geh. Staatsarchiv in. Wien. befind-
liche Urkunde war wohl früher in Prag bei den andern
Zderasern, weshalb sie Rieger (Arch. B. III S. 230 fig.)
unter denselben citiert. Hammerschmid (Prod. glor. Prag.
p. 280) bringt das falsche Jahr 1295. Noch im selben Jahre
wird „Henricus cruciger“ als Pfarrer in Brüx genannt. Die
Zderaser behalten das Patronat bis zum Jahre 1501(S. [426]).
[37.] Die Ueberschrift lautet: „Privilegium Conradi,
dicti Hengstberger, de Ponte super censu suo in Rudolfs-
dorf.“ — Ueber „consules et scabini* siehe Anmerk. zu
[28.] Die Érwühnwung von ,Pontensis monete et misure"
gibt zu denken. Brürer Münze kann nur mit Bezugnahme
auf Brüx ols Münzstàtte (S. N. [40, 41]) erklürt werden.
Ein besonderes Brüxer Getreidemass existierte noch in un-
serem Jahrhundert. Das Brüxer „Strich“ war noch 1848
ein anderes ale das Kommotauer und dieses wieder ein
anderes, als das Kaadner etc. Das Dorf Rudolfsdorf oder
Rudelsdovf liegt in der. unmiütelbarsten Ndhe von Brüx an
der Biela. — Scheinpflug (Mittheil. VIIL S. 38) spricht
irrthimlich von einer Schenkung; bei Frind (I. S. 324) ist
die Jahreszahl 1290 zu verbessern.
[38.] Es fehlt die Datierung: „1301 Januar 6.“ Die
Urkunde bringt Emler (Reg. II. S. 804.)
[40], [41], [42], [43] sind Formeln, deren Inhalt
aber immerhin für die Stadtgeschichte von grosser Wich-
tigkeit ist. N. [42] wird durch N. [56] ergänzt oder
berichtigt.
[44.] Das Datum ist auf den 24. April zu corri-
gieren. Der „magister civium* wird zum erstenmale er-
wähnt. Ein Beispiel des Uebergangs lateinischer in deutsche
Namen bietet der hier genannte „Waltherus Largus,“ der
in [45] schon „Waltherus Milde“ genannt wird; offenbar
ein Awerwandter ist der in [47] erwühnte , Cunradus Mylde.*
[46.] Pilna (Pilna) 11/4 St. südl. von Brix, wegen
seines Bitterwassers gegenwärtig bekannt. Knowitz dst
Knobis oder Kwitz bei Schlan.
[47.] Zlatnik is Dewsch-Zlatnib, Dorf, 1'|, St.
sůdw. von Brilz, Zews Tschausch, Dorf, *|, St. nordw.
von Brüx. Der Resselberg „mons Ryzel,* eine Gruppe von
mehreren Kuppen, erhebt sich im Westen der Stadt und im
Osten vom Dorfe Hareth und steht im Norden mit dem
Breitenberg in Verbindung. An seiner Südspitze befindet
sich der Resselhof.
[54.] Nach der Consignation ton 1639 September 22.
war damals das Original noch vorhanden, etwas zeri'íssen,
ohne Siegel,
[56.] Vergleiche mit der Formel Wenzels [42.] Auch
das Original dieser Urkunde war noch 1639 September 22.
allerdings im defecten Zustande vorhanden.
[57.] Im Br. Copialb. ist die falsche Datierung 1301,
die wir wohl mit Rücksicht auf das mit [56] gemeinschaft-
liche , VII idus marcii^ in 1321 corrigieren.
[59.] Es ist in der Datierung statt Janwar 26. —
December 26. zw setzen. Der Name „Zaras* ist im Ori-
ginale das erstemal überschrieben und sieht eigentlich , wie
»Zaaras^ aus. Das „sui sterilitatem“ ist wohl leicht zu
emendieren. — Hier wären die von Balbin erwähnten lan-
desfürstlichen, dem Zahraser Kloster erwiesenen Wohlthaten
průcisiert. S. N. [31] u. Anmerkung.
[62.[ Die „prati funiculi in palude“ sind die Seil-
wiesen oder Saichlwiesen, Saichlen, wie sie in einer Land-
tafelurkunde von 1689 (Tom. 31 lit. P. 23) genannt werden,
Sie lagen im See unterhalb Kummern und stehen offenbar
zu dem Gute „dy Seil im Bruch“ in N. [73] in Beziehung.
Sie gehörten zu jenen Stadtgütern, welche von ‘einzelnen
Bürgern benützt werden konnten. In der erwähnten Land-
tafelurkunde, dem Verkaufsbrief der Briiaer Schlossgilter,
heisst es ad N. 7: ,die Helfte der unter Commern liegenden
zinsbaren SaichlwieBen, doch N.B. ohne die an dem Bicla-
fluB liegenden 24 obrigkeitlichen Saichlen, worunter aber