z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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Nachtrag
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Anmerkungen
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202
203
204
205
206
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Register
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Siegel
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Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana VI
VI
die Correspondenz Egers mit Brüx enthält. Es sind dies die Nr. 352, 371, 372, 393, 396, 398,
399, 403, 406, 410, 414, 422, 435, 437, 438, 441, 452, 464. Einige formell und meritorisch
werthlose Nummern sind nicht berücksichtigt worden.
7.) Die Gemeindelade von Kummern, aus der wir Nr. 351 bringen, befindet
sich beim Gemeindevorsteher des eine Stunde westlich von Brüx liegenden Dorfes Kummern. Ueber
dieselbe verweise ich auf meine Erörterung in der „Festschrift des Vereins vom Jahre 1871.“
8.) Die Sammlungen des Klosters Ossegg. In specieller Verwahrung des Herrn
Prälaten befindet sich der sogenannte Codex Damaskus (Cod. Damasc. Ossec), den Schein-
nflug in den „Mittheilungen“ Jahrg. VII und VIII beschreibt, über den ich aber ein ergänzendes
und berichtigendes Referat nicht für überflüssig halte. Der Codex ist 26 Cm. hoch und 18 Cm.
breit; die Einbanddeckel, welche die inneren Pergamentblätter nur in der Höhe um 1/2 Cm., in der
Breite aber um Nichts überragen, bestehen aus mit Leder überzogenen und von eisernen Schrauben
gehaltenen Holzplatten; statt der sonst vorhandenen eisernen Schliessen dienen Lederriemchen zur
Absperrung. Der Rücken zeigt eine Reparatur mittelst eines Pergamentblattes aus neuerer Zeit.
Die Innenseite des vorderen Einbanddeckels ist mit Papier überzogen, auf welchem sich folgendes
Ortsverzeichniss, die einzelnen Orte unter einander stehend, vorfindet: „Odolicz, Folio 42, 54, —
Münhoff 49, — Noskow 44 b, — Schwinczicz 44 a, — Teinez 43, — Nespeticz 14, — Polorad f.
6 und 7, — Auf die anfell 17, — Resel 26, — Strimicz 30, 31, 32, 33b, — Bolowssicz 29, —
Pressan 34, — Bran 34 a, b, — Rudlsdorff 36.“ Die Innenseite des hinteren Einbanddeckels ist
mit einem thierarzneilichen Recepte beschrieben. Der Codex besteht aus 57 folirten Pergament-
blättern, von denen 40 a nur zur Hälfte, 40 b, 52, 53 und 53b gar nicht beschrieben sind. Folio
1a zeigt am Kopfe in Majuskel den Namen „Damaskus.“ Die Zweite, darunter stehende Zeile
lautet: „Hic sunt transscripta privilegiorum in Ozzek.“ Es folgt dann in derselben Schrift Folio
1a, b die erste Urkunde: „Privilegium Heinrici ducis et episcopi — 1196 XII. kalend. julii Prage.“
Von derselben Hand sind die folgenden Urkunden bis Folio 39a, ferner von 41a bis 51b ge-
schrieben. Auf 39b und 40 a erscheint eine Urkunde K. Wladislaus I. „1494 feria secunda post
festum s. Procopii in Kossicz“ von einer andern Handschrift. Ein dritter Schreiber trägt Folio
54 und 55 ein Verzeichniss der Klosterzinse ein, unter der Ueberschrift: „Hic invenitur omnium
villarum census conscriptus“ und zwar „in Schonaw, Odolitz, Tyntz, Swynschitz, Noskow, Lazan,
Wyssoczan, Salesel, Potscherad und Tschirnoschow.“ Endlich bringt eine vierte Hand 56 a, b und
57b eine Bulle von „Innocenz 1487 III kalendas septembris.“ Die Handschriften I und III
gehören der zweiten Hälfte des XIV. Jahrhunderts, die II und IV dem Ende des XV. oder
Anfang des XVI. Jahrhunderts an. Auffallender Weise lüsst Scheinpflug in seinen Urkunden-
Verzeichniss des Codex Damaskus diese beiden unberücksichtigt. Die Urkunden von I und III
haben kurze Ueberschriften in rother Tinte; sämmtliche Seiten tragen unten und am Rande zahl-
reiche Glossen. Ich hatte ursprünglich die dem Codex Damaskus für meine Zwecke entlehnten
Abschriften nach Copien des Urkundenbuches von Ossegg von Prof. Scheinpflug (Handschrift)
redigiert. Als ich den Codex selbst zur Einsicht nahm, bemerkte ich manche Abweichungen, die
ich von Nr. [44] wohl im Drucke noch berücksichtigen konnte, während ich für die früheren
Urkunden die Correcturen in den Anmerkungen angebracht habe. — Die Originalurkunden
aus dem Archive des Klosters (Ossegg Arch.) Nr. 45, 51, 52, 63 und 74 sind ziemlich
gut erhalten. Sie werden in einem besonderen Kasten aufbewahrt und sind durch Papiereinhüllungen
geschützt. Die auf letzteren befindlichen Nummern dienten mir zum Citate.