z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
Nachtrag
196
197
198
199
200
Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
Register
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
Siegel
237
- s. VII: … gearbeitet, ehe ich den Stoff bewältigte. Einen etwaigen Geschichtsschreiber des Brüxer Schlosses mache ich aufmerksam auf die Rechnungsbücher (W. A. Loc. 5432…
- s. 86: … Friedrich von Sachsen siebenhundert rheinische Gulden für die Unterhaltung des Brüxer Schlosses richtig erhalten zu haben. 1425 September 30. Freiberg. Ich Heinrich…
- s. 147: … Fehde an, an- geblich wegen der von den Inhabern des Brüxer Schlosses verübten Verletzungen des Waffenstill- standes. 1456 März 11. Prag. Wir…
- s. 211: … und Jakob von Wrzessowicz als Besiegler. ]349.] Die Benennung des Brüxer Schlosses mit „Landskron“ für das gewöhnliche „Landeswart,“ kommt nur in dieser…
Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana VII
VII
9.) Die k. k. Universitäts-Bibliothek in Prag (k. k. Universitätsbiblioth.)
besitzt in ihrer Sammlung von Originalurkunden auch die des aufgehobenen Klosters Zderas auf
der Neustadt, welches zu der Stadt Brüx in älterer Zeit in innigen Beziehungen stand. Ein
Verzeichniss dieser Zderaser Urkunden liefert bereits Rieger Archiv B. III S. 230—254. Von
diesen bringen wir als für unsere Zwecke wichtig Nr. 9, 23, 47, 68, 80, 83, 90, 94 nach den
Originalien. Die Urkunde von 1296 März 7. Nr. 35 hat sich seltsamer Weise in das k. k.
geheime Haus-, Hof- und Staatsarchiv nach Wien verirrt, so dass wir von dort her eine Copic
requirieren mussten. Die Zderaser Urkunden in der Prager Bibliothek sind sehr gut erhalten,
mit blauem Umschlagpapier versehen, auf dem sich die von uns citirten Bleistiftnummern befinden.
— Das in der Handschriften-Sammlung der Universitäts-Bibliothek aufbewahrte Copiale: „Me-
morabilia monasterium monialium ordinis S. Mariae Magdalene Ponti concernencia ab anno 1283
usque 1711 (Fasc. II D. 12),“ welches sich auf das Zahraser Kloster bei Brüx bezieht, enthält
für den von uns behandelten Zeitraum nichts Erhebliches.
10.) Die königliche böhmische Landtafel in Prag, bekanntlich eine Fund-
grube historischen Materials, bot uns die Urkunde Nr. 421. Höchst ergiebig wird die Land-
tafel für die Geschichte der Stadt erst in späteren Zeiträumen.
11.) Das k. k. geheime Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien (k. k.
g. H. H. u. St. Arch. in Wien). Aus demselben besorgte mir mein geehrter Freund Dr. M.
Pangerl nebst der bereits erwähnten Zderaser Urkunde Nr. 35 noch die Nr. 31, 59, und 467.
12.) Das königliche sächsische Hauptstaatsarchiv in Dresden (K. s.
II. St. Arch. i. Dresden) birgt für die böhmische Landes-, Städte-, Burgen- etc. Geschichte eine
Fülle noch nicht gehobener Schütze. Für Brüx war die Ausbeute von den Zeiten Karl's IV. bis
zum Egerer Frieden vom Jahre 1459 eine ëberraschende, eine Erscheinung, welche woll zunächst
durch das Pfandschafts-Verhältniss der Stadt zu Sachsen, wohl aber auch durch die Sorgsamkeit
zu erklären ist, welche man in diesem Lande in höherem Grade den Archivalien als anderswo
widmete. Ich habe mochenlang daselbst gearbeitet, ehe ich den Stoff bewältigte. Einen etwaigen
Geschichtsschreiber des Brüxer Schlosses mache ich aufmerksam auf die Rechnungsbücher (W. A.
Loc. 5432 u. fig.), die ich nur im Allgemeinen auszog, und wo noch eine Menge interessanter
Nachrichten über Ausrüstungs-Gegenstände, Preise etc. während der Mitte des XV. Jahrhunderts
zu holen sind. Das Citat W. A B. S. K. ? weist auf die sechs Kapseln böhmischer Sachen der
Würtemberger Archivsabtheilung hin, die ich jedem böhmischen Forscher zur Durchsicht empfehle.
Ueber die allgemein bekannte vortreffliche Anordnung des Hauptstaatsarchives, dessen Benützung
durch die überaus grosse Freundlichkeit und Zuvorkommenheit der Herren Archivsbeamten noch
erleichtert wird, ein Wort zu verlieren, wäre überflüssig. Aus demselben stammen nicht weniger
als 159 Nummern und zwar: 113 bis 115, 126, 127, 135, 136, 142, 164, 165, 171, 177
179, 187 bis 189, 191 bis 196, 202 bis 204, 208 bis 210, 212 bis 221, 223, 224, 228 bis
233, 238, 241, 243, 244, 246 bis 248, 251 bis 253, 255, 257, 262, 265, 268 bis 270, 272 bis
274, 276, 277, 279, 280, 282, 284 bis 290, 292 bis 294, 296, 301, 303 bis 306, 308, 310 bis
313, 317 bis 330, 335 bis 347, 349, 350, 377, 379, 386, 392, 394, 401, 402, 404, 419, 474,
476 bis 478, 480 bis 502.
Ich habe wohl noch andere Sammlungen, namentlich in der Stadt Brüx und in den
Nachbarstädten, ebenso die Gemeindeladen der umliegenden Dörfer untersucht, für den behandelten
Zeitraum aber Nichts von Bedeutung vorgefunden. Für die spätere Zeit, für einen etwaigen