z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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Nachtrag
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Anmerkungen
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202
203
204
205
206
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209
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Register
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Siegel
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- s. VII: … gearbeitet, ehe ich den Stoff bewältigte. Einen etwaigen Geschichtsschreiber des Brüxer Schlosses mache ich aufmerksam auf die Rechnungsbücher (W. A. Loc. 5432…
- s. 86: … Friedrich von Sachsen siebenhundert rheinische Gulden für die Unterhaltung des Brüxer Schlosses richtig erhalten zu haben. 1425 September 30. Freiberg. Ich Heinrich…
- s. 147: … Fehde an, an- geblich wegen der von den Inhabern des Brüxer Schlosses verübten Verletzungen des Waffenstill- standes. 1456 März 11. Prag. Wir…
- s. 211: … und Jakob von Wrzessowicz als Besiegler. ]349.] Die Benennung des Brüxer Schlosses mit „Landskron“ für das gewöhnliche „Landeswart,“ kommt nur in dieser…
Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 211
tage sente Scolastice. nu had unser gnediger herre und
wir uff sie nye keine zugriffe gethan, biB die vier wochen
sind uBgegangen, sundern in derselben zciit und vor der-
selben zcijt haben sie diBen nachgeschriben schaden gethan."
(Folgt die Aufzühlung der Plünderung in Skiritz, Czepran
und der Beraubung einzelner Brüzxer oder herzoglichen Leute
durch die Launer, Herrn Jacubken und. andere. — Auf Bl.
277 ist eine weniger ausführliche Relation).
[271.] Ueber diesen Zug s. Dobner (Monum. I. 217;
Stari letopie. test. S. 158); Riedel (Cod. diplom. Brand.
S. 438— 40); Palacky (Gesch. Bühm. IV. S. 244 fig.)
[277] u. fig. Der Freiberger Münzmeister besorgte
die Geld- und andere Geschäfte, sowie die Vermittelung
der Nachrichten nach Brüx. Befehle an ihn, Briefe der
Herzoge von Sachsen nach Brüx zu expedieren, liegen aus
den. Jahren 1451— 53 zahlreiche vor. (Dresden H. St. Arch.
W. A. B. S. K. VI. Bl. 122—138).
[278.] Dieselben Teidingsleute verlängern den ge-
nannten Waffenstillstand bie 1451 August 24. (1451 Juli
23. Weimar.)
[294.] Comerborsz — Kummerpursch. 1. St. N. O. e. B.
[295.] Rochlitz śm östl. Böhmen am Riesengebirge.
Der vothe Berg 1 St. N. O. v. Brile beim Dorfe Prohn.
[297] una [298.] Vergl. [259].
[305.] Die zwei angemeldeten Deputierten sind wohl
die in [304] gewählten. :
[303], [304] una [306.] Zum Brande und Ein-
nahme der Stadt vergl. noch den Bericht bei Kammer-
meister Annal. Erfurt. (ap. Mencken 1222) wo es heisst:
„ln demselben Jhare zog der Gersig, König Laßla Guber-
nator, mit andern Böhmen vor das Schloß Isenberg, das
Cunczen vom Kauffungen was, und das hatten dieselbin
Cunczen Kindern noch inne; und sie gewonnen das Schloß,
viellichte den Kindern zu gute, als die gemeine red ging.
Und als sie nun vom dem SchloBe wieder heimzogen vor
der Stadt Brüx über, do ging die Stadt von eigenem Fure
uf und brannte us, das das dritte theil kome bestundt.
Und als dicz also czuging, da hielten die Böhmen noch
in dem Felde und sohen den Schaden ergehen; unde er
dachte uf das mol der Stadt nichts zu thune, wie dieselbe
Stadt und das SchloB Herzoge Friedrichs von Sachsen
noch zustünden und einander fiendt waren. Nu hernoch
uber etliche Tage, als die Handwerkislute und andere
Burger vaste hinus gezogen woren, sich anderswo zu be-
helfen, davon denn die Stadt unbestallt stundt, unde nicht
viel luthe noch geczugis darinne was, also quomen die
Behmen wiederumbe und nohmen die Stadt Brüx in unde
behalten die nu." etc. etc.
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[313] u. Ag. Im H. St. Arch. in Dresden befinden
sich im Fascikel N. 7462 noch einige für wnsere Zirecke
weniger wichtige Briefe: Kaiser Friedrichs (9. Juli) des
Hans von Coldicz (s. d.) und der Herzoge von Baiern
(15. September.)
[320—329.] Ueber in der Nähe von Brüx, Dux
und Riesenberg an sächsischen Kaufleuten verübte und
sonstige Räubereien sind noch Aktenstücke im Dresdner
Arch. vorhanden. (W. A. B. S. K. I. Bl. 278).
[329.] „Im resil“ — im Resselberg. Die Datierung
ist bedenklich, da 1455 Andreas selbst auf einen Sonntag
fällt, der 11. Mai aber als Andreastag hier nicht gut ge-
wählt werden kann.
[332.] Siehe dit in [303] erwähnte Feuersbrunst
von 1455 August 11.—12. *
[339] u. fig. Sonnabend vor Tiburcii fällt auf den
10. April, wornach Palacky (Urkundl. Beitr. zur Gesch.
Böhm. S. 100) zu verbessern ist. Die Dresdner Archivs-
bemerkung, welche den 7. August annimmt, legt den sel-
tener zu wählenden Tiburcius (am 11. August) für den
häufigeren Tiburcius et Valerianus (14. April) zu Grunde.
(8. Grotefend Handbuch). Der Inhalt selbst spricht eut-
schieden für den April.
[340.] Ein Fragment einer. Urkunde (Orig. Dresden
N. 5142 b mit 2 Sieg.) enthält diese 4 Artikel in tschechischer
Sprache. Am Schlusse erscheinen die Herren Zbinko von
Hasenburg, Georg von Bamberg und Hanusch von Maltitz
als Vermittler der Artikel, die Herren Johann Czalta von
Kamenia hora, Münzmeister in Kuttenberg, und Jakob von
Wrzessowicz als Besiegler.
]349.] Die Benennung des Brüxer Schlosses mit
„Landskron“ für das gewöhnliche „Landeswart,“ kommt
nur in dieser Urkunde vor. -— Vergl. noch Palacky (Ur-
kundl. Beitr. z. Gesch. Böhm. S. 177); Pelzel (Herrschaft
der Böhmen in Meissen S. 66—68.)
[350.] Der Adressat ist wahrscheinlich der Schloss-
hauptmann.
[351.] In meiner Geschichte des. Kummerner. See's
(S. 51 fig.) bringe ich eine deutsche Uebersetzung.
[353.] Ueber den Hofrichter der königlichen Städte
cergl. Tomek (Gesch. Prags I. S. 386.)
[356.] In dieser Urkunde beginnt der feste Gebrauch
des c vor i mit einem zweiten Vocale zu schwanken, und
es tritt schon häufig dafür das t auf.
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