z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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Nachtrag
196
197
198
199
200
Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
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Register
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Siegel
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- s. 77: … czu allen czijten merer des rijchs und zu Ungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und thun kunt offenlich mit dissem 78…
- s. 78: … zu allen zijten merer des richs und zu Hungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und tun kunt offembar mit diesem brief…
- s. 83: … zcu allen czeiten merer des reichs und zu Hungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und tun kunt offinbar mit disem briff…
- s. 93: … zu allen cziten merer des richs und zu Hungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und tun kund offenwar mit disem brief…
- s. 101: … zu allen czeiten merer des reichs und zu Ungern, zu Behem , Dalmacien , Croacien etc. kunig bekennen und tun kunt offembar mit disem brieve…
- s. 108: … zu allen ziten merer des richs und zu Hungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und tun kunt offembar mit disem briff…
Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 93
1431.
93
sollin. er sal ouch unsern brudern und erbin und unser lande schadin getruwelichin warnen,
behuten und bewaren und unser rete, alle die unsern, und die uns zeu versprechen stehin, ab wir
adir sy genotiget wurdin, inlassin, ufnemen und zcu sulchin noten slos und stad offin; und sunder-
lichin sal das gnante slos unser und unser erbin offene slos sein zcu allin unsern geschefftin, nothen
und gebotin. fuget sichs ouch , das icht trefflicher sachin an den gnanten Hanse qwemen, die sich
zcu fride, unfride adir zcu welchin dingen die sich czogin, darynnen sal er nichtis thun adir be-
slissen hinder uns, unsern brudern und erbin und ane unsern willen und wissen. er sal ouch uns
und unsern erbin nach ußgennge der dryer jare die gnante slos und stad Bruxs wedir antwerttin;
adir ab icht an yn geschege adir gehindirt wurde, durch die, dy er bii im uf dem slosse adir in
der stad hette, bestellin, ingeantwert zeu werdin unvorczoglichin ane argelist und geverde und
darczu mit allin fruchten, buchßin, geschossin, spyse, vorrate und sunderlichin allin dingen, als
wir die gnante slos und stat im ingethan, geantwert und empfolin habin und er das irfunden hette.
were ouch, das er daran icht gebessirt adir mehir lisse, danne nach unsers rats irkentnisse ue-
richtunge thun adir iren willen machin; were abir des mynner, so sal er uns und unsern erbin
darumbe u3richtunge thun nach unsers ratis irkenntnisse ane vorczog und geverde. was ouch der
viil gnante Hans von reisigin gefangin erwerbin vurde, die sollin une und unser erbin sein. fugete
sichs abir, das wir ym obir syne zcal mehir lute hen yn gein Bruxs legin adir sendin wurden,
was die fromen nemen an gefangin adir woran das were, dabii der selbie Hans und die by im
sind ouch weren, den fromen und die gefangin sollin wir lassin teiln nach der manczal und nach
glichin dingen. mochtin wir ouch einchirleye fromens mid den obingnantin slos und stad teidingen,
schaffin adir gethun, wie sich das fugen wurde, daran sal er uns durch disser vortragunge willen
nicht hindern, sundern getruwelichin darczu rathin und helffin und uns des abetretin und sein vor-
schrebin geld von uns nemen nach vorlouffener czeyt. und darubir sollin wir folle gewalt habin,
burgermeistere, rete und vorwesere in der stad undir der gemeyne zcu setczin, zcu entsetczin und
alle ding, die uns zcugeboren, zcu bestellin, inmassen als wir das ouch bisher gehabt und gethan
habin nach unserm besten gutduncken. und so offte des eyne notdorft sein wirdet, so sal ouch
der obingnante Hans von unser wegin alle gerenthe, nutczunge und pflichte woran die sind uffhebin
und innemen, inmassen als andere unsere amptlute zcu Brux gethan habin, und ane unsern und
unsers slosses und der stad nutcz und fromen u3gebin und wenden ane allir geverde; und was er
ouch redelichir botschafft bestelte von unsers geheises wegin, darumbe sollin wir ym1 uf redeliche
rechnunge uBrichtunge thun ; und was er nachreisen thun wurde, darumbe sollin wir ym nichtis
pflichtig sein. und darumbe so had uns der gnante Hans Maxin, Franczel Rulike, Hans Schaff
und Hans Rouber gelobit mid zcu den heiligen gesworen, das allis vesticlich zcu haldin in allirmasse,
als in dissem brieve geschrebin steit ane arg und geverde, alle obingeschrebin stucke, punckte,
clauseln und artickeln, stete, veste und unvorbruchlichin gehaldin zcu werdin. des zcu bekentnisse
habin wir Friderich und Sigemund unser beidir insigel an dissem brief wissentlichin lassen hengen etc.
Aus dem k. sächs. H. St. Arch. in Dresden. Copialbuch N. 15 fol. 132 a fig. Ueberschrift: „Vorschribunge
Hans Maxin obir das slos und stad Bruxs.“
[211.] König Sigmund erneuert der Stadt Brüx wegen ihres getreuen Verhaltens während
der Husitenkämpfe den sogenannten Königinzoll. 1431 März 13. Nürnberg.
1431
März 13.
Wir Sigmund vôn gots gnaden Romischer kunig zu allen cziten merer des richs und zu
Hungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und tun kund offenwar mit disem
brief allen den, die in sehen oder horen lesen: als die durchluchtigist furstine fraw Zophia zu
1 In der Handschr.: „om“.