z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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195
Nachtrag
196
197
198
199
200
Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
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Register
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Siegel
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- s. 77: … czu allen czijten merer des rijchs und zu Ungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und thun kunt offenlich mit dissem 78…
- s. 78: … zu allen zijten merer des richs und zu Hungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und tun kunt offembar mit diesem brief…
- s. 83: … zcu allen czeiten merer des reichs und zu Hungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und tun kunt offinbar mit disem briff…
- s. 93: … zu allen cziten merer des richs und zu Hungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und tun kund offenwar mit disem brief…
- s. 101: … zu allen czeiten merer des reichs und zu Ungern, zu Behem , Dalmacien , Croacien etc. kunig bekennen und tun kunt offembar mit disem brieve…
- s. 108: … zu allen ziten merer des richs und zu Hungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und tun kunt offembar mit disem briff…
Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 83
1423.
83
Wir Sigemund von gotes gnaden Romischer kunig czu allen czeiten merer des reichs und
czu Hungern, zcu Behemen, Dalmacien, Croacien etc. kunig embieten unserm liben getruen Nitczen
von Gorencz burcgraven auff dem haws zcu Brux unser gnad und allis gut. liber getruwer ! uns
habin unser liben getruwen der burgermeistere und rate der stat czu Brux yecz demutiglich ge-
schrebin und mit allem fleisse gebeten, fur sy als ir gnediger herre zcu gedenken und hulffe und
beschutzunge czuzcuschicken, wannen sie und unser sloz ubel und gar swach versorget sein. nu
habin wir noch gelegenheit unser gescheffte, die wir yecz verhanden haben, das also vor uns ge-
nomen, das wir dem hochgeborn Friderichen herczogen zeu Sachsen lantgraven in Doringen und
marcgraven zcu Missen unserm liben oheime und kurfursten dasselbe sloz und stat zcu Brux befolen
und ingegebin, das er uns die versorgen und behalten sal, nach dem und wir dann gut getruwen,
gnade und zcuvorsicht zcu im haben. darumbe begern wir von dir und gebieten dir ouch ernstlich
und vesticlich mit diesem briefe, das du dem vorgenanten Friderichen ader seinem anwalt das ege-
nante slos, so er das an dich vordern wirt, ane alles wedersprechen abetreten und yngebin sollest
und mit dir lassest aberechen, was diner schulde were, die do redelich ist; sulche schuld dir von
dem egenanten Friderichen abgetragen sal werden, wie wol wir des dir des nicht pflichtig weren.
wann wir den von Coldicz dinen hern in sulcher boteschaft gesandt haben, das wir wol wissen,
woran wir mit einander sein, ydoch thun wir das von besunder gute. were ouch, das du des
egenante slos zcu Brux dem egenanten Friderichen nicht obtretest, und wir des zcu schaden qwemen,
so beschehe uns von dir ungutlich, und du tetest dir an dinen eren zeu kurcz. wanne wir dinem
hern noch dir kein gelt auff dem egenanten slose verschrebin haben, sundern noch deme und wir
im wol getruwen, haben wir ym dasselbe slos befolhen als unserm amptmanen. geben zcu Kesmark,
am mitwochen vor ostern unser reiche des Hungerischen etc. in dem XXXVII. jare, des Romischen
in dem XIII. und des Behemischen in dritten jaren.
[Unten rechts:] Ad mandatum domini regis
Michael prepositus Boleslaviensis.
Aus dem k. sächs. H. St. Arch. in Dresden N. 5918. Gleichzeitige Copie auf Papier.
[188.] König Sigmund verpfändet dem Kurfürsten Friedrich von Sachsen das Schloss
Brüx und die Städte Brüx und Aussig an der Elbe. 1423 April 15. Bartfeld.
1423
April 15.
Wir Siegmund von gots gnaden Romischer konig zcu allen czeiten merer des reichs und
zu Hungern, zu Behem, Dalmacien, Croacien etc. kunig bekennen und tun kunt offinbar mit disem
briff allen, die yn sehin oder horen lesen: daz wir haben angesehin solich lieb und trew, als wir an
dem hochgeborn Fridrichen herczogen czu Sachsen des heiligen reichs ercmarschalk landgraven zu
Doringen und marcgraven zu Meissen unserm lieben oheim und kurfursten genczlichin erkant und
erfunden haben, und haben ym darumb mit wolbedachtem mute, gutem rate und rechter wissen unser
slos und vesten zu Brux mit sampt den steten Brux und Ausk uf der Elb gelegen mit allen und
iglichen renten, nutzen, zcinsen, gefellen und allen andern zugehorungen, als wir die yeczund inne-
haben, befolen und eingegeben haben, und befelhen ym die in solicher maße, als darnach geschriben
stehit: nemlichin daz er das haws uber Brux von den, die daz yeczund ynnehaben, losen solle und
moge, und warumb er ys also loset und nach guter rechtnung darlegit, daz er das auff demselben
sloss haben solle als lang, biß daz wir oder unser nachkomen kunige zu Behem oder unser erben
im daz genczlich widderkeren. auch so gunnen und erlauben wir im, daz er tusend schogk behe-
mischer groschen auff dazselb slos czu Brux mit guter kuntschafft und wissenheit des rates der
stat zu Brux auff daz gebawed desselbin slos legen und vorbawen sal; dieselbin tusent schogk
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