z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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Nachtrag
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Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
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Register
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Siegel
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Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 88
88
1425.
Wir Hinke burgermeister, Pawel Cramer, Panemixy, Johannes Grünsmyd, Johannes Dy-
sterpach, Lewe von Massaw, Allexius, Hans Manewicz, Wenczlaw Keylhaw, Sigemund Stalburg
und Bernhard Ewziger gesworne scheppfen, und ratmanne, nach dem als der Hans Geyzler von
uns vorschiden ist, dem got gnade, und wir Jacob Dymuter, Niclas Holczscheiter, Jacob Slegel,
Pawel Grunsmyd, Hannske von Leen, Niclas Rôzler, Peter Rodicz, Michel Reichel, Wenczlaw Dy-
terich mit den andern eldisten und die gancze gemeine der stat Brüx bekennen offenlich mit disem
brive vor uns und alle unser nachkommen und tun kunt allen, die diesen brif sehen ader horen
lesen: als der allerdurchlüchtigste furste und herre herre Sigmund Romischer kunig zcu allen czeiten
merer des reichs zcu Ungern, zeu Beheim, Dalmacien, Croacien etc. kunig unser allergnedigster
libster herre das slos uber unser stat gelegen, uns und unser stat Brux und ouch die stat Ausk
an der Elben gelegen mit allen und iczlichen renten, rechten, nuczen, czinsen, gefellen und allen
andern zcugehorungen, als uns seine gnade gehabt hat, dem durchluchtigsten hochgeboren fursten
unserm liben gnedigen herren herren Friderichen herczogen zcu Sachsen des heiligen Romischen
reichs erczmarschalk, lantgraven in Doringen und margraven zcu Meissen und seinen erben befolen
und ingegeben und vor eine genante summe geldis in pfandes weise vorsaczt und vorschriben hat
und uns ernstlich und vesticlich geboten hat, das wir dem yczunt genanten unserm liben gnedigen
herrn Friderichen herczogen und seinen erben gehorsamkeit gelubde und huldunge tun sollen:
also haben wir dem vorberurten unserm liben gnedigen hern Friderichen herczogen zcu Sachsen
und seinen erben solche gehorsamkeit und huldunge und ouch gelübde redlichen gesworen und ge-
tan, geloben, sweren und tun in die kegenwortiglich in kraft dis brives an alle widerrede und
vorruckunge die zcu leisten und zeu halden und zcu vorbrengen, als lange und in aller der weyze
und mazse, als uns das der vorberurte unser allergnedigster liber herre der kunig Sigmund geheyzsen
und geboten hat, und sein briff under seiner majestaten ynhelt und ausweist. ydoch sollen wir bey
unsern alden rechten, guten gewonheiten und bey solichen begnadungen ungehindert und ungedrungen
bleiben, der wir gute keiserliche ader kunigliche und furstenliche brive haben, die wider solche
vorschreibunge, als denne uns unser gnedigster herre kunig Sigmund im und seinen erben vor-
schriben hat, nicht weren noch teten. und das uns in unser gerichte der genante unser herre der
herczoge, seine erben, foyte und amptlute nicht ynhalden noch hindern sollen, ydoch ausgenomen
soliche gerechtigkeit und gewonheit, so denne eine camer des kunigreichs zcu Beheim an solichen
gerichten und rechten geburet und daran gehabt hat, die denne daran derselbe genante unser
gnediger herre der herczog und seine erben haben und halden sollen ane unser und unser nach-
kommen widerrede. ouch sal uns der burgrave des slos über unser stat gelegen, der ycznt ist
und yn czukunftigen czeiten sein wirdet, uns nichtes zcu gebiten haben, uns keinerley gedrank
ader uberlast tun, und wir sollen und wollen im willig behulflich und beraten sein zeu allen seinen
sachen, czinsen und renten und er uns wider. ouch so hat uns unser liber gnediger herre der
herczoge der oftberurte von seiner furstenlicher mildikeit besunderlich damit begnad und ansehende
unser vorterbnizse und unser unvorwintliche große scheden, die wir in diesen czeiten und lowften
von den keczern empfangen und geliden haben, uns über solche huldunge und gelubde, die wir
getan haben, als oben geschriben stet, soliche freyunge getan, des wir seinen gnaden gros danken;
also das wir von darum dis brives seinen gnaden noch seinen erben keine rente noch czinse, hulfe
ader bete geben noch reichen sollen ganczer jar fiere nacheinander czu reiten; und wenne die fier
jar also vorgangen sein, so sollen wir und unser nachkomen die fier jare den vorgenanten fier jaren
am nechsten nachfolgenden von solichen renten, als wir vormals in die kunigliche camer jerlich
pflichtig zcu geben gewest sein, unserm heren dem herczogen und seinen erben in seine camer geben
und reichen hundert schok guter bemischer ader nuwer freiberger grosschen halb uf sente Jorgen
tage und halb uf sente Gallen tage und nicht mer; und wenne die yczunt genanten acht jare