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Titel – Achtbuch II.
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Titel - MVGDB
580
Název:
Das Achtbuch II. des Egerer Schöffengerichtes v. J. 1391 bis 1668 Schluss, MVGDB 41
Autor:
Siegl, Karl
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
57
Obsah:
- 524: Titel – Achtbuch II.
- 580: Titel - MVGDB
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zwischen Stebnicz vnd dreincz.1) des ist gewesen ein fursprech hanns
wernherr, des sindt gezeügen Cunrat paynholcz vnd Friderich
Engelhart.
* 123. Nach Cristi geburt XVC vnd ym andern Jar am dinstag
vor Sant Gilgen tag (30. August). Ich Caspar Slick, die zeit pfleger
zu Eger, Bekenn, das hanns ditel zu turßnicz mit rechter clag,
vrteil vnd volg den Mathesen Reithen zu hainrichstorff2) dorumb,
das Er Im sein Sun Mathesen ditel vom leben zum tot bracht hat,
vnd ist gescheen auf dem steig beyn Slebiczern bey des Jurgen
mülners garten. des ist gewesen ein fursprech Endres Kessler, des
sint gezeügen Jobst Smidel3) vnd hanns wernher.
† 124. Nach Cristi geburt XVC vnd ym andern Jar am dinstag
Francisci (4. Oktober). Ich Caspar Slick, die zeit pfleger zu Eger,
Bekenn, das Erhart oberlender4) mit rechter clag, vrteil vnd volg
den Jacoben zwischenperger, des alten philippen Sun zu Eger, dor-
umb, das Er Im sein ohem, Nickel weyer vom hof, vom leben zum
todt bracht hat, vnd ist gescheen alhie am Stain. des ist gewesen
1) Stabnitz und Treunitz im Egerlande.
2) Honnersdorf bei Eger.
3) Die Schmidl, ursprünglich Schmid, werden mit Hans Smit im Lo-
jungsbuche v. F. 1390 zuerst bekannt. Von Jorg, einem Sohne des Hans II
— (Smid d. jüngere, von 1421 ab auch Smidel), 1429 angef., bleibt der
Name Smidl. Bernardin, ein Sohn des Jorg und Bruder des oben
genannten Jobst Schmidl, 15mal Bürgermeister, stiftet 1503 20./XI. für
seinen Vater Jorg, dessen Gattin Anna und seinen Bruder Hans ein Erb-
begräbnis in der Pfarrkirche und bedingt dazu eine Einladung für sich und
nach seinem Tode für seinen Bruder Jobst (U. Nr. 1035). Der letztere
erscheint 1490—1491, 1492—1507 als Schöpfe, 1508—1509 als Gemeinherr
und 1511—1512 als Ratsherr; 1510 8./VIII. verpflichtet er sich dem Egerer
Rat für sich und seinen Sohn Hans, seinen Ansitz zu Hag, die Dörfer Ne-
banitz und Hart, den Schloppenhof u. Wildenhof und andere seine Güter
nicht von Stadt u. Land Eger zu verkanfen, zu verpfänden noch zu verschicken,
damit der Pflege, der Stadt und dem Land kein Abbruch geschehe (U. Nr.
1116). In einer Urkunde vom 7./IX. 1519 kommt er bereits als † vor.
(Ratsprot. I, Fol. 3.) Er allein von drei Brüdern (Bernardin und Hans)
hinterläßt Nachkommen. Ein Urenkel von ihm, Wolf Bernhard Sch. erhält
1600 v. K. Rudolf II. den Reichsadel mit dem Prädikate „von Seeberg“. Im
Wappen führten die Schm. drei von rechts oben nach links unten gestellte
Kugeln.
Des Oberlenders Holz in den Fechlern im Verkaufe des Cube u. Niklas
Pirkner v. 16./V. 1494 (U. Nr. 937). Nickel Oberlender als Testaments-
vormund der Dorothea Haubnerin 1495 7./VII. (u. Nr. 945.)
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