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Titel – Achtbuch II.
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Titel - MVGDB
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Název:
Das Achtbuch II. des Egerer Schöffengerichtes v. J. 1391 bis 1668 Anfang, MVGDB 41
Autor:
Siegl, Karl
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
43
Obsah:
- 345: Titel – Achtbuch II.
- 387: Titel - MVGDB
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Das Achtbuch II des Egerer Schöffengerichtes
v. J. 1391 bis 1668.
Von Dr. äarl Siegl.
Im neununddreißigsten Jahrgange, Heft 3 und 4, dieser Mittei-
lungen erfolgte die Veröffentlichung des Egerer Achtbuches (1) aus
der Zeit von 1310—1390. In der Einleitung zu demselben wurde aus
S. 228 unter Nr. 3 auch ein altes Egerer Gerichtsbuch näher beschrieben,
welches nach der Überlieferung des notarius publ. Adam Viether noch
im I. 1572 im Egerer Archive vorhanden war und die Achterklärungen
vom I. 1391 ab enthielt. Die Beschreibung dieses Buches führte nun in
der Zwischenzeit zur glücklichen Entdeckung desselben. Im September v. I.
machte nämlich Hr. Dr. Camillo Susan, Bibliothekskonzipist im k. k. Mi¬
nisterium des Innern, dem Schreiber dieses die erfreuliche Mitteilung, daß
er, angeregt durch die Lektüre des Egerer Achtbuches, bei seinen For-
schungen auf ein Egerer Gerichtsbuch gestoßen sei, welches sich in der
administrativen Bibliothek des Ministeriums des Junern befinde und zweifel
les das von Adam Viether unter Nr. 3 beschriebene Achtbuch sein dürfte.
Es wurde sohin das Entsprechende wegen Erwerbung dieses Buches ver
anlaßt, die eingeleiteten Schritte hatten auch Erfolg, und das Egerer
Archiv gelaugte, dank der schätzbaren Bereitwilligkeit des hohen Ministe-
riums, in Monate Feber v. I. in den Besitz eines Egerer Achtbuches,
welches sich tatsächlich als das von Adam Viether 1572 beschriebene Ori
ginal erwies.1)
Das Buch befand sich nahezu noch in demselben änßeren Zustande,
wie es Viether beschreibt: „in Pergamen, in folijs hultzerne bretter ge¬
bunden, mit Rothem leder vberzogen, vff jeder seiten funj messingen
Buckelen beschlagen vnd darauf geschrieben: Achtbücher Numero 1“ (richtig
1) Herrn Dr. Camillo Susan, deisen anerkennenswerte Aufmerksamkeit und In-
terejse an der Sache zur Eutdeckung des für verloren gehaltenen Schatzes
geführt hat, sei für jein freundliches Entgegenkommen auch an diefer Stelle
uochmals der verbindlichste Dank ausgesprochen.
Mitteilungen. 41. Jahrgang. 3. Heft.
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