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Titel Gründung
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Titel - MVGDB
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- s. 498: … 1218 zu Nürnberg ausgestellten Urkunde bewilligt Kaiser Friedrich II. dem Kloster Waldsassen zwei Tauschgeschäfte, nach deren einem Cuno und Heinrich von Liebenstein…
- s. 498: … Tauschgeschäfte, nach deren einem Cuno und Heinrich von Liebenstein dem Kloster Waldsassen einen Theil von Konnersreut 1) Markgraf Diepold gibt zum Seelenheile…
- s. 498: … gibt zum Seelenheile seiner Gemahlin Kunigunde zwei Dörfer Wernersreut dem Kloster Waldsassen zum ewigen Gebrauche. „Huius rei testes sunt: . . .…
- s. 502: … schon obener- wähnten von K. Friedrich II. bewilligten Tauschgeschäfte zwischen Kloster Waldsassen und Kuno und Heinrich von Liebeustein als Verkäufer3) und in…
Název:
Die Gründung der Kirche zu Liebenstein im Egerlande, MVGBD 40
Autor:
Siegl, Karl
Rok vydání:
1902
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
18
Obsah:
- 498: Titel Gründung
- 515: Titel - MVGDB
Strana 498
498
Die Gründung der Rirche zu Liebeustein in
Egerlande.
Von
Dr. Karl Siegl.
Zu den ältesten und wohl auch schönst gelegenen Herrensitzen des
Egerlandes gehört das nordwestlich von Eger hart an der bayerischen
Grenze gelegene, auf einem Felskegel stolz sich erhebende Schloß
Liebenste in.
Seine Gründung fällt, wenn schon nicht in den Beginn, so gewiß
in die Mitte des 13. Jahrhunderts. Gründer aber waren die Herren
von Liebeustein, ein jüngerer Zweig jener Liebensteine, die bereits bei
Türschenreut in Bayern eine Feste gleichen Namens besaßen und mit
Udalrich und Adalbero von Liebenstein seit c. 1143 kundbar
sind.1) Der erstgenaunte starb am 10. Juni 1165.2) Im I. 1218
erscheinen Nachkommen von ihm und zwar die Reichsritter Cuno von
Liebenstein und dessen Bruder Heinrich, vermuihlich schon auf der
bei Eger gelegenen Burg Liebenstein seßhaft, denn nach einer Ende
October 1218 zu Nürnberg ausgestellten Urkunde bewilligt Kaiser Friedrich II.
dem Kloster Waldsassen zwei Tauschgeschäfte, nach deren einem Cuno und
Heinrich von Liebenstein dem Kloster Waldsassen einen Theil von Konnersreut
1) Markgraf Diepold gibt zum Seelenheile seiner Gemahlin Kunigunde zwei
Dörfer Wernersreut dem Kloster Waldsassen zum ewigen Gebrauche. „Huius
rei testes sunt: . . . . Udalricus de libenstein et Frater eius
Adalbero. Gradl versetzt die Errichtung der nicht datirten, im k. bayer.
Reichsarchive zu München befindlichen Urk. und zwar in den „Mon. Egr.“.
S. 19, in die Zeit c. 1143 in der „Gesch. d. Egerl.“, S. 57, in die Zeit zw.
1140—1142 und Lang in seinen Reg. Boic. S. 198, 199, „circiter 1150“.
„IV. Idus Junii obiit Udalricus de Libenstein.“ Gradl, Mon. Egr.
Nr. 79, S. 25.
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