z 156 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
Inhaltsübersicht
VII
VIII
IX
X
Einleitung
1
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Konzepte
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Papstregister
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Register der Reichskanzlei
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Briefsammlungen
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Název:
Studien zur mittelalterlichen Urkundenlehre. Konzept, Register und Briefsammlung
Autor:
Zatschek, Heinz
Rok vydání:
1929
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
156
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- VII: Inhaltsübersicht
- 1: Einleitung
- 3: Konzepte
- 37: Papstregister
- 101: Register der Reichskanzlei
- 114: Briefsammlungen
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chronologischer Unstimmigkeiten beachtenswert sind. Im zweiten Buch sind
die Briefe 28—34 zu gleicher Zeit registriert worden, ein Neuansatz bei II 31
ist unsicher.
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Erzbischof Liemar von Bremen
Erzbischof Siegfried von
Mainz
König Heinrich IV.
König Heinrich IV.
Erzbischof Manasses v. Reims
Bischof Cunibert von Turin
Rainerius
Data Rome II. id. dec.
Data Rome II. non. dec.
Data Rome VII. id. dec.
Data Rome VII. id. dec.
Data Rome VI. id. dec.
Data Rome II. id. dec.
Data Rome idib. dec.
12. Dezember
4. Dezember
7. Dezember
7. Dezember
8. Dezember
12. Dezember
13. Dezember
Auch hier hilft die alte Auffassung von einem Expeditionsbündel nicht
weiter. Etwas anders ist die Gruppe II 61—76 zu beurteilen, die Briefe aus dem
März und April 1075 umfaßt. Sie ist in einem Zug eingetragen, die Empfänger
sind in Belgien, Nordostitalien, Ungarn, Nordfrankreich, Norddeutschland, West-
deutschland, Nordwestitalien, Ungarn, Böhmen, Polen, Rußland, Dänemark und
in Franken zu Hause. Die Reihenfolge der im März ausgestellten Briefe ist in
tadelloser Ordnung. Dann folgen II 70—72 vom 17., II 73 vom 20., II 74 und 75
vom 17. und II 76 wieder vom 20. April. Nun ist aber in II 70—71 XV kalendas
korrigiert aus XVIII, die zwei Briefe waren also ursprünglich zum 14. datiert; maii
ist aus iunii verbessert. Es muß, da XVIII kal. iunii eine unmögliche Datierung
ist, ein Versehen unterlaufen sein, man ersieht aber aus diesem Beispiel, daß
innerhalb des Expeditionsbündels eine Reihung nach der Heimat der Empfänger
nicht vorgenommen worden ist, auch sind einzelne Briefe darunter, die zugunsten
des Empfängers ergangen sind. Für die Annahme, daß hier zum Teil nach dem
Konzept, zum Teil nach Originalen registriert worden sein könnte, liegt nicht
der geringste Haltpunkt vor. Das dritte Buch kann, seiner Entstehung zufolge,
keine weiteren Aufschlüsse bieten. Bemerkt sei aber doch, daß die Briefe 1—3
alle am 20. Juli 1075 ausgestellt sind, 1 und 2 Laurentum als Ausstellungsort
nennen, 3 hingegen Rom und daß bei 1 die Empfängerüberlieferung Albano als
Ausstellungsort und als Datum den 21. Juli bringt. Alle drei Briefe sind in
einem Zug eingetragen. Eine schärfere paläographische Untersuchung der Da-
tierungen in dieser Gruppe könnte vielleicht ergeben, daß zumindest in den beiden
ersten der Ort gleichzeitig mit dem übrigen Kontext aufs Pergament kam,
während der Tag nachgetragen wurde, wogegen in dem dritten Stück die ganze
Datierung nachgetragen oder gleichzeitig mit dem Eintrag des Briefes nieder-
geschrieben worden sein könnte. So möchte sich die scheinbar uneinheitliche
Datierung in III 3 vielleicht als einheitlich, die von III 1 und 2 hingegen als un-
einheitlich erweisen lassen, falls man nicht für alle drei Stücke diese Erklärung
vorzieht.
In der letzten Märzwoche des Jahres 1077 weilte Gregor VII. in Bianello,
von dort datieren die Briefe IV 17—20. 17, 18 und 20 sind mit deutlichem Neu-
ansatz eingetragen, sie sind datiert vom 31., 23.1) und 25. März. Nr. 17 ist an
1) Nr. 18 und 19.