z 94 stránek
Titel
I
II
III
IV
V
VI
Vorwort
VII
VIII
Inhalt
IX
Einleitung
1
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Privilegien
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Urkunden
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Immunitätsformular
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Exkurse
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Verzeichnis
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- s. 13: … sind. Am 18. Jänner 1232 bestätigte König Wenzel I. dem Kloster Velehrad das Privileg von 1228 in Form eines Insertes1), am 7.…
- s. 14: … könnte4). Als Přemysl Otto- kar II. 1256 Jänner 16 dem Kloster Velehrad die Privilegien Pře- mysl Ottokars I. und Wenzels I. bestätigte5),…
- s. 55: … werden. Markgraf Karl von Mähren hat im Jahre 13382) dem Kloster Velehrad das Immunitätsprivileg Přemysl Ottokars I. von 1228 bestätigt, indem er…
- s. 65: … Güter, die der Markgraf Wladislaw bei der Grün- dung dem Kloster Velehrad schenkte, ziemlich eingehende Auf- schlüsse; es sind die Dörfer Boršice,…
- s. 65: … Deper- ditums festzustellen. Přemysl Ottokar I. bestätigt die Gründung des Klosters Velehrad, nimmt es in seinen Schutz, verleiht ihm die Immunität, Zollfreiheit…
Název:
Beiträge zur Diplomatik der mährischen Immunitätsurkunden
Autor:
Zatschek, Heinz
Rok vydání:
1931
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
94
Obsah:
- I: Titel
- VII: Vorwort
- IX: Inhalt
- 1: Einleitung
- 5: Privilegien
- 29: Urkunden
- 47: Immunitätsformular
- 61: Exkurse
- 80: Verzeichnis
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sowie eine solche in der Arenga mit einem weiteren für den gleichen
Empfänger von 1209 sind kursiv gesetzt. Die Vermutung Fried-
richs1), auf der angeblichen Bestätigung der Gründung Velehrads
durch Přemysl Ottokar I. von 12022) sei das Siegel angebracht
worden, das ursprünglich auf dem Deperditum befestigt war, dürfte
kaum zutreffen3), ebenso die Annahme, die Arenga des Deperditums
habe sich in der Fälschung erhalten. Ob die Zeugenliste des Spuriums
zu 1202 aus dem Deperditum stammt oder nicht, ist nicht mit Sicher-
heit zu entscheiden, in der Datierung des ersteren scheinen Be-
standteile des Deperditums übernommen zu sein 4).
Während die Rekonstruktion mit ziemlicher Genauigkeit den
Wortlaut des Deperditums ergibt, kann hinsichtlich der Besitzliste
keine Sicherheit gewonnen werden. Die gefälschte Urkunde von
1202 gibt über die Güter, die der Markgraf Wladislaw bei der Grün-
dung dem Kloster Velehrad schenkte, ziemlich eingehende Auf-
schlüsse; es sind die Dörfer Boršice, Zlechow und Hustěnovice,
wozu noch das Dorf Kostelany als Schenkung eines Theodericus
kommt, alle vier im Bezirk Ungarisch-Hradisch gelegen. Sie werden
auch in V ziemlich zu Anfang der Besitzaufzählung genannt, doch
schieben sich dazwischen andere Güter ein, über deren Erwerb
keine vor 1228 ausgestellten Urkunden Aufschlüsse bieten. Eine
Reihe von Dörfern, die auch 1228 genannt werden, erwähnt eine
Urkunde des Olmützer Bischofs Robert von 12205), das Dorf
Žarošice mit einem in der Nähe gelegenen Berg hat Premysl
Ottokar I. im gleichen Jahre dem Kloster geschenkt, ebenso
Frischau Markgraf Wladislaw6), doch ergeben sich über den Zeit-
punkt der Schenkung von Frischau keinerlei Haltpunkte. Unter
solchen Umständen ist es aussichtslos, die Besitzliste des Deper-
ditums festzustellen.
Přemysl Ottokar I. bestätigt die Gründung des Klosters Velehrad,
nimmt es in seinen Schutz, verleiht ihm die Immunität, Zollfreiheit
und bestätigt seinen Besitz.
In nomine sancte trinitatis et individue unitatis. Ego Premizl
qui et Othacarus tercius rex Boemorum monasterio Weligradensi
Cisterciensis ordinis et ministris dei ibi degentibus in perpetuum.
Cum regalem deceat excellentiam venerari et promovere sanctam
in omnibus ecclesiam, congruum nostre visum fuit clementie id
initiari et exequi, quod nostre serenitati cederet ad meritum et
sancte matris ecclesie transiret ad provectum. Ibi enim recte locantur
beneficia, ubi crescunt * merita, ibi decenter impertitur gratia, ubi cum
premiis cumulatur gloria. Noverint itaque tam presentes quam futuri,
nos [ex consilio fratris nostri et petitione Wladizlay illustris mar-
chionis Morauie nec non et reverentissimi] patris nostri Roberti
1) Friedrich CDB. II S. 370.
2) Friedrich CDB. II Nr. 355.
3) Vgl. oben S. 63f.
4) Vgl. S. 67 Anm. d.
5) Friedrich CDB. II Nr. 195.
6) Friedrich CDB. II Nr. 236.