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Titel
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Einleitung
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Edition
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Beilage I
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Beilage II
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Personenverzeichniss
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- s. 38: … liess, mitgetheilt und ebda ausfülurlicher über das schräg gegenüber von St. Klara (vor dem innern Frauenthore — vgl. Baumeisterb. 147, 16 —)…
- s. 50: … Frau Adelheid, Heinrich Kupfermann's Tochter und später (1361) Nonne zu St. Klara, am Neuen Spital errichtete. Die letztange- zogene Urkunde hat sich…
Název:
Nürnberger Denkwürdigkeiten des Konrad Herdegen 1409-1479
Autor:
Kern, Theodor von
Rok vydání:
1874
Místo vydání:
Erlangen
Počet stran celkem:
83
Počet stran předmluvy plus obsahu:
I+82
Obsah:
- I: Titel
- 1: Einleitung
- 15: Edition
- 47: Beilage I
- 65: Beilage II
- 77: Personenverzeichniss
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eingefügten Notizen in der Handschrift mit schwärzerer Tinte erst
später hinzugefügt sind. Wir haben letztere im Drucke durch runde
Klammern unterschieden, die oben charakterisirten eben so zahl-
reichen als unrichtigen Zusätze am Rande der Haupttafel aber fort-
gelassen, da sie weder formell noch sachlich mit den Aufzeichnungen
Konrad Herdegen's in Verbindung gesetzt werden dürfen. Nur
einige der anscheinend am meisten begründeten von ihren An-
gaben sollen hier in Betracht gezogen und daran angeknüpft
werden, was wir selbst über die Abstammung unseres Chronisten
und die Herkunft seiner Familie beizubringen haben.
Zunächst ist (an einer oberen Ecke der Stammtafel) bemerkt,
dass Fritz Schreiber, genannt von Eybach, Bürger zu Nürnberg,
laut Pergamentbriefs 1359 Apr. 10 (Mittwoch vor dem Palmtag)
das halbe haüszlein an der langen brucken an die pfründt in
s. Moritzen capellen ubergeben habe, und der Stiftung gedacht,
welche er am 2. April desselben Jahres mit Zustimmung seiner
Frau Adelheid, Heinrich Kupfermann's Tochter und später (1361)
Nonne zu St. Klara, am Neuen Spital errichtete. Die letztange-
zogene Urkunde hat sich nebst mehreren anderen hierauf bezüg-
lichen Documenten im „Grossen Stiftbuch“ des Neuen Spitals 1)
erhalten 2), woraus sich ergiebt, dass Friedrich von Eybach des
Spitalstifters Konrad Gross Schreiber und in den oberpfälzischen
Gränzgebieten reich begütert war. Da er seine Besitzungen mit
Zustimmung seiner Frau dem Spital zuwendete, steht zu ver-
muthen, dass er ohne Kinder zu hinterlassen verschied, und ist
nicht der leiseste Anhaltspunkt dafür gegeben, ihn als einen Ver�
wandten oder gar Vorfahren unseres Chronisten zu betrachten.
Ungleich näher liegt eine solche Annahme bei einem andern
ebenfalls in den das Neue Spital betreffenden Aufzeichnungen des
14. Jahrh. mehrfach genannten Manne. Meister Friederich der
alte statschreiber hatte selbst einen Jahrtag im Spital 3) und
wird noch öfter bei Erwähnung seines Sohnes her Fridrich
1) Originale Pergamenthandschr. des 14. und 15. Jh. in gr. Fol. im
Stadtarchiv zu Nürnberg. Der umfangreiche schön ausgestattete Codex
enthält das Jahrtagbuch des Spitals und alle auf dasselbe bezügliche
Urkunden von der Zeit der Gründung bis zu Ende des 15. Jh.
2) Die Urk. Bl. 134, womit die Angabe im Register des Stiftsbuchs
und die andern Documente zu vergleichen sind.
3) Anniv. d. N. Spit. bei Würfel, Nachr. I, S. 199 und entsprechend
im Gross. Stiftbuch Bl. 10b.