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Titel - MVGDB
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- s. 235: … Bemühungen des Karlsteiner Burggrafen Benesch von Weitmühl, des Münzmeisters im Königreiche Böhmen, um den Maler Paul von Eger für die Ausführung eines…
- s. 243: … unterschätzendem Werthe. Der Burggraf von Karl¬- stein und Münzmeister des Königreiches Böhmen Herr Benesch von Weit- mühl, der gewiß oft in Prag…
Název:
Beiträge zur Geschichte der Klöster und der Kunstübung Böhmens im Mittelalte II, MVGDB 34
Autor:
Neuwirth, Joseph
Rok vydání:
1896
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
24
Obsah:
- 225: Titel Beiträge
- 248: Titel - MVGDB
Strana 235
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Item postawczowy czrweny a krziz zlatohlawowy.
Item Zlatohlawowy czrweny.
Item Modri zlatohlawowy wyrazowany s ptaky.
Item postawczowy s pawowymi oky modre barwy.
Item zlatohlawowy byely.
Item zlatohlawowy modri s byelym krzizem s ruozemy.
Item Axamitowy czrweny s rohy a s krzizem zlatohlawowym.
Item zlatohlawowy zeleny.
Item Axamitowy s krzizem a gest puol czrweneho a puol czrneho.
Item Czrweny stary.
Item Naylepssi axamitowy czrweny s perlowym krzizem.
Item Cztirzi kapie dwe zlatohlawowe gedna modra a gedna zelena.
Item 1) od Zeleznika ornat biely aksamitowy(?) cum attinenciis.
Item Corporale jeden cum Clausura.
Item dwa pectoralia strziebrna dal frater Johannes.
VIII. Beziehungen des Karlsteiner Burggrafen Benesch von Weitmühl
zum Maler Paul von Eger.
Der stets liebenswürdigen Zuvorkommenheit des als Forscher bestens
bekannten verstorbenen Egerer Stadtarchivars Herrn Heinrich Gradl ver-
danke ich die Kenntniß einiger Originalbriefe aus der Zeit Wladislaws II.,
welche einen bisher unbeachteten heimischen Meister als eine für jene
Epoche angenscheinlich nicht unbedeutende Künstlerpersönlichkeit erkennen
lassen. Sie geben Kunde von mehrfachen Bemühungen des Karlsteiner
Burggrafen Benesch von Weitmühl, des Münzmeisters im Königreiche
Böhmen, um den Maler Paul von Eger für die Ausführung eines Auf-
trages in Komotan zu gewinnen.
Als Herr Benesch von Weitmühl am 26. Mai 1487 eine Wall--
fahrt nach Maria Kulm unternahm, ersuchte er von Elbogen aus in
einem Briefe den Bürgermeister und den Rath von Eger, den Meister
Paul den Maler dorthin zu entsenden, damit er sich mit demselben seiner
„notdurft halben“, d. h. wegen einer dringenden Arbeit, die er dem
Genannten übertragen wollte, besprechen könne. Wie der dritte und vierte
Brief zeigen, hatte dieses Zusammentreffen thatsächlich stattgefunden, bei
welchem der Maler Paul „zue gesagt“ hatte, sofort zu kommen, wenn
ihn Herr Benesch von Weitmühl entbiete und sich diesbezüglich an den
Rath von Eger wende.
Es handelte sich um die Ausführung eines größeren Auftrages in
Komotau, betreffs dessen der Auftraggeber dem Meister noch an Ort
1) Hier beginnt eine andere Hand.