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Titel - MVGDB
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- s. 111: … den Facultäten, d. h. von der Gesammtheit der an der Prager Universität graduirten und in Prag lebenden Doctoren aus ihrer Mitte gewählt…
- s. 115: … er- haltenen habsburgischen Monarchie zu kämpfen gezwungen sind, hat die Prager Universität, die älteste deutscher Zunge, mannhaft das Wort er- griffen, um…
- s. 116: … beide Stämme des Landes gemeinsamen Hauptstadt muthig auszuharren und die Prager Universität in möglichst großer Zahl zu besuchen. Der von ängstlichen Gemüthern…
- s. 122: … vorge- standen sind. Anhang. Da schon von der Geschichte der Prager Universität die Rede ist, möchte ich in einem ganz anspruchslosen bibliographischen…
- s. 122: … Millauer, Kritische Beiträge zu A. Voigt's Versuch einer Geschichte der Prager Universität (Abhandlungen der k. böhmischen Gesell- schaft der Wissenschaften). Prag 1820,…
- s. 125: … II, S. 333 ff.) Natürlich erfahren wir Näheres über die Prager Universität auch in den Arbeiten jener deutscher Gelehrten, die sich mit…
- s. 126: … Es sind dies: M. Millauer, Geschichte der theologischen Facultät der Prager Universität 1831. — Aufbewahrt als Handschrift Nr. 758 im Cisterzienser- stifte…
Název:
Zur Geschichte der deutschen Universität in Prag, MVGDB 37
Autor:
Hauffen, Adolf
Rok vydání:
1899
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
19
Obsah:
- 110: Titel Zur Geschichte
- 128: Titel - MVGDB
Strana 125
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—
A. Bachmann, Geschichte Böhmens. Erster Band. Bis 1400.
Gotha 1899. (S. 826—828. Ueber die Gründung der Universität und
die dabei waltenden Beweggründe Karls IV. Die weitere Geschichte wird
der zweite Band bringen.)
A. Frind, Kirchengeschichte Böhmens. Prag 1862 ff. (Nament-
lich Band II, S. 333 ff.)
Natürlich erfahren wir Näheres über die Prager Universität auch
in den Arbeiten jener deutscher Gelehrten, die sich mit der Geschichte der
Universitäten überhaupt beschäftigen. Ich nenne hier besonders:
F. Paulsen, „Die Gründung der deutschen Universitäten im Mittel-
alter“ und „Organisation und Lebensordnungen der deutschen Universitäten
im Mittelalter“ (Sybels historische Zeitschrift, 45 S. 251—311 und
385—440), der S. 258 ff. die Gründung schildert, S. 266—270 die
Geschichte des Auszuges der Deutschen aus Prag auf Grund neuer
Forschungen darstellt, S. 290 f. die übertriebenen Angaben über die
Hörerzahl in Prag und anderwärts von neuem prüft u. s. w. Vergl.
dazu Höfler in diesen Mittheilungen 25 S. 20 ff. Ich nenne ferner:
P. H. Denifle, Die Entstehung der Universitäten des Mittelalters
bis 1400. Berlin 1885. S. 582—603 werden eingehend die Vorgeschichte,
die Gründung (Karls IV. Stiftsbrief wird als Nachbildung der Stifts-
briefe Friedrichs II. für Neapel und Konrads für Salerno erwiesen), die
ältesten Geschicke mit Citirung der wichtigsten urkundlichen Belege behan-
delt.1) Ferner:
G. Kaufmann, Die Geschichte der deutschen Universitäten. 2. Band.
Stuttgart 1896. Bei Besprechung der Gründung, Verfassung, Studien-
plänen der deutschen Universitäten wird Prag auch gebührend berücksichtigt.
(S. 7 f., 60 u. a.) Die Zustände der Universität während des 14. Jahr-
hunderts werden auch ausführlich dargethan in der (von mir in diesen
Mittheilungen (Lit. Beilage unten S. 38) besprochenen Arbeit von:
A. Franz, Der Magister Nikolaus Magni de Jawor. Freiburg
— im Breisgau 1898.
Für das darauffolgende Zeitalter des Humanismus liegt auch
Manches vor. Zwar gedenkt F. Paulsen. Geschichte des gelehrten Unter-
richts. 2. Aufl. I. (Leipzig 1896) im vierten Capitel: „Die humanistische
Reformation der Universitäten“ der Prager Hochschule (S. 150) nur mit
wenigen Zeilen und nennt nur Bohuslav von Lobkowitz, der ja zur
Universität in keiner Beziehung stand. Doch hat der Humanismus, wenn
1) Ueber die Quellen der Gründungsurkunde vgl. auch A. Nováček im Časopis
českého musea 64 S. 226—238.