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Titul
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II
Index
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Erklärung
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Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Index zum Bd. 7.
Autor:
Brandl, Vincencz
Rok vydání:
1868
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
89
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+87
Obsah:
- I: Titul
- 1: Index
- 65: Erklärung
Strana 16
16
Duellum 742.
Dukovany (Dokwan, Dorf bei Kromau). 829.
Duna vide Dona.
Dunka Wlčko de — 31.
Durans vide Tuřany.
Durrenholtz vide Dürrnholtz.
Duseldendes. Johans de — 85.
Dushzlawitz Kolina de — 782.
Dürrnholtz (Durrenholtz ex boh. Drnoholec, Markt
bei Nikolsburg) 368.
Dyax vide Tajax. 838.
Dyedicz vide Dědic.
Dyetrichsdorf vide Dietrichsdorf.
Dyrnowicz vide Drnowitz.
Džengilow (Dgehilhau) 874, 875, 877.
E.
Eberach — Abt von 8
Eberhard von Walsee vide Walsee; von Zweibrücken
vide Zweibrücken.
Edelstein castrum 177.
Edmitz (Ethmicz boh. Cetonice), Dorf nordw. von
Znaim 140.
Egbert, Bischof von Bamberg vide Bamberg.
Eger 279, 281, 352, 537, 641, 776. Kloster: St.
Clara 673. Münzmeister: Albert 776. Conrad de —
887.
Egerberg Fridericus de 13. Wilhelm popravce des
Saazer Kr. 913.
Ehebruch 740.
Eibenschitz (Ybanschitz, Ywanschitz ex boh. Ivančice)
4, 98, 126. castrum in — 98. ecclesia in — 98.
vicarius in 118, 437.
Eichhorn (Aychhorns) 1. castrum bei Brünn 124,
313, 805. Burggraf: Frenzlin 124.
2. Eichhorn (Achorns, Ochorns), Dorf im Olm.
Kr. 839, 840.
Einflator Nicolaus 886.
Einlagerung, Einlager, Inleger (obstagium) 33, 69,
78, 97, 105, 122, 269, 286, 334, 339, 344,
367, 459, 471, 486, 487, 593, 644, 874.
(Wenn der Schuldner seine Schuld zur festge-
setzten Frist nicht zahlte, so ermahnte der Gläubiger
ihn und seine Bürgen; war die Mahnung erfolglos
so konnte der Gläubiger auf das Einlager dringen
welches darin bestand, dass die Bürgen in dem
Schuldbriefe sich verpflichteten, falls die Abzahlung
zur festgesetzten Frist nicht statt fände, entweder
selbst oder durch ihre Diener mit einer bestimmten
Anzahl von Pferden in ein Gasthaus einer im Schuld-
briefe gleichfalls benannten Stadt einzureiten und
dort so lange, als es im Schuldbriefe — gewöhnlich
14 Tage — bestimmt war, zu verbleiben; da ge-
wöhnlich 6 Bürgen nothwendig waren, so wurden
je zwei zum Einlager aufgefordert, und dieses währte
so lange, bis die Forderung des Gläubigers erfüllt
war. Der Schuldner selbst war in Mähren nicht zum
Einlager verpflichtet dem Gläubiger gegenüber, dieser
hielt sich nur an die Bürgen, welchen es oblag,
sich mit dem Schuldner auseinanderzusetzen und ihn
durch Scheltbriefe zum Ersatze ihrer Kosten zu
bringen. (Kn. Tovač. 98.) Pferde wurden desshalb
in's Einlager mitgenommen, damit der Wirth, wenn
die Einlagerer die Zeche nicht zahlten, sich durch
den Verkauf der Pferde bezahlt machen konnte.
(Kn. Tovač. 99.) Dieses Mittel zur Einzahlung der
Schulden war im Mittelalter so allgemein, dass selbst
Kaiser Karl IV. sich zur Einlagerung verpflichtete.
(CD. VII. 644.) Während nach Grimm RA. 620
„im 15. Jahrh. diese verderbliche mit dem Geiste
des Ritterthums engverwebte Sitte“ in Deutschland
abnahm, erhielt sie sich in den böhm. Ländern bis
in’s 17. Jahrh.; denn der Brünner Landtag des J.
1612 beschäftigte sich mit der Frage, welch an-
deres Mittel an die Stelle des Einlagers (ležení) zu
setzen ware, „weil es Thatsache ist, dass dasselbe
dem Ritterstande zu grosser Missachtung und zum
grossen Verderbniss der adeligen Jugend gereiche."
(Sněm držaný l. 1612 von mir herausg. pag. 63.)
Eisenwerke 173.
Eisgrub (Eysgrube), Heinrich de — 112. Stefan sein
Sohn 122.
Elbe 708.