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Titul
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Index
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Erklärung
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Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Index zum Bd. 7.
Autor:
Brandl, Vincencz
Rok vydání:
1868
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
89
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+87
Obsah:
- I: Titul
- 1: Index
- 65: Erklärung
Strana 17
17
Elerbach Burkard 558, 561, 649.
Elgotha—Lhota, villa in Bohem. 540.
Elisabeth — de Bélkowitz vide Bélkowitz; Kénigin
von Böhmen vide Böhmen; Priorin bei Maria Saal
vide Brinn; Abtissin bei St. Anna vide Brünn; de
Lomnitz vide Lomnitz; de Huncovic vide Huncovic;
de Mojetein vide Majetein; Abtissin in Oslavan vide
Oslavan; de Potenstein vide Potenstein; de Piemy-
slav vide Premyslav; de Schemnitz vide Schemnitz ;
de Strálek vide Strálek; Tochter Herz. Nicolaus von
Troppau vide Troppau; Kónigin von Ungarn vide
Ungarn; de Zbráslav vide Zbräslav; Tochter V.
Wenzels vide Böhmen.
Ellbogen 230, 253.
Enderlin de Nostitz vide Nostitz.
Engelbert, Erzbischof von Riga vide Riga.
Enns (Stadt) 91, 93, 94, 95, 97, 119.
Entführung 740. (Das Landrecht hatte abweichende
Bestimmungen, Nach Ordo jud. terre wurde der Ent-
führer und die Entführte dem Vater der letzteren
zur Strafe übergeben, wenn durch die beeidete Aus-
sage des Priesters, welcher die beiden traute, be-
slüligt war, dass die Entführle dem Eutführer willig
gefolgt war; geschah die Entführung gewaltsam,
konnte die Entführte ihrem Entführer das Haupt ab-
schlagen. Die entführte Wittwe verlor das Recht
auf das väterliche Erbtheil, wenn sie dem Entführer
willig (olgte; wurde sie gewaltsam entführt, trat der-
selbe Processweg ein, wie beim Morde. Die hüufigen
Entführungen erklären sich dadurch, dass es Mid-
chen verboten war, ohne Einwilligung der Eltern,
und wenn diese nicht mehr lebten, ohne Einwilligung
der Brüder, und waren auch diese nicht, ohne Ein-
willigung der nächsten männlichen Anverwandten
sich zu verheirathen. Die Maj. Carolina bestimmt,
dass ein Mädchen, welches wider eine solche Ein-
willigung eine Ehe einging, mit ihrem Manne lebendig
begraben werden sollte; der lateinische Text be-
stimmt aber den Pfahl.)
Entlassung aus dem Unterthanenverbande 241, 242.
(Die glebe adscriptio war bereits im 13. Jahrhdt.
in Mähren eingeführt, obwohl sie in diesem Lande
nie in solcher Hürte hesland wie in Bóhmen und
manchen deutschen Làndern. Schon 1291 bestimmte
K. Wenzel, dass kein Gutsherr einen Unterthan auf-
halten solle, der in die Stadt Littau abziehen wollie.
(CD, X. 373.) Dagegen trat im 14. Jahrhdt. eiue
Erschwerung dieses Abzuges ein, als die Unterlhanen
geistlicher Corporationen durch den Abzug auf ein
anderes Gut sich. der Zahlung der Steuern zu ent-
ziehen suchten. (vide CD. VI. 269. VII. 241, 242.)
Doch wurde formell erst im Jahre 1381 festgeselzt,
dass der Unterthan nur dann abziehen könne, wenn
es der Gutsherr gestattet, eine Verordnung, die aber
nicht lange wirkte; denn im 15. Jahrhdt. konnte in
Mähren keinem Unterthänigen der Abzug verwehrt
werden, wenn er alle Giebigkeiten und Verpflichtungen
erfüllt hatte, während in Böhmen der Abzug und
dıe Entlassung durch den Gutsherrn verweigert und
verhindert werden konnte.)
Epico de Hrádek vide Hrádek.
Eppenstein Gotfrid de — 765.
Erbrecht 165.
Erhart de Trench vide Trench.
Erholunge 736. („Jurantes pro homicidio restauracio-
nem juris, que quidem vulgariter holung dicitur,
non habent; unde, cum judex concedit parlibus holung,
hoc est intelligendum, qnantum ad reclamacionem
querimonie, nominacionis testium vel aliorum consi-
milium, que prolocutores proponunt, sed non quau-
ium ad reiteranda juramenta.^ Manuskript im Land.
Arch, M. VH. 22 pag. 36") — Si homo impetitur
simplici querimonta pro homicidio ante multos annos
perpetrato vel im alio judicio commisso, vel cujus
funus occisi vel vulnera jurati non perspexerunt, ille
simplici juramento se expurgabit et holung habebit.“
(ibid. 515.)
Erfordia 765.
Erlau, Bischof von — 320.
Ermenland, Bischof von 763.
Ermila relicta Wolframi de Neureusch vide Neureusch.
Ernst, Erzb. von Prag vide Prag; Dechant in Prag
vide Prag.
Ernstendorf (hod. Ernstdorf bei Türnau) 818.
Error in juramento 572. (Dieser Ausdruck erklärt
sich aus der Verpflichlung des Schwórenden, die
Eidesformel genau so wiederzugeben, wie selbe ilm
vorgesagt wurde. Dies gilt namentlich von der Eides-
ablegung im Stadtrechte: et si formam a scabinis
approbatam in juramento non servat, mole jurat et
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