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Titel - MVGDB
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- s. 10: … am 5. Febr. 1531 Johann von Rosenberg als Schutzvogt des Stiftes Hohenfurt zu Gunsten der Kaltenbrunner, denen das Mälzen und Brauen auch…
- s. 11: … nach der Verleihung der Bannmeile Bier gebraut, wie auch im Stifte Hohenfurt u. s. w. Ebensowenig kounten die Unterthanen etwas dawiderthun, wenn…
- s. 26: … ein neuerlicher Befehl des Kaisers vom 24. Juli 1675, das Stift Hohenfurt „in possessorio momentaneo“ zu be- lassen. Der Streit wird endlich…
- s. 47: … jährlich.6) Die Schenken (caupones) in Höritz mußten 1530 an das Stift Hohenfurt jährlich je 2 Gr. im Fasching und zu Pfingsten entrichten.7)…
Název:
Beiträge zur Wirthschaftsgeschichte der Deutschen in Südböhmen, MVGDB 38
Autor:
Schmidt, Valentin
Rok vydání:
1900
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
47
Obsah:
- 6: Titel Beiträge
- 52: Titel - MVGDB
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Tučap von jeder Schenke. 1) Auch Bier konnte als Abgabe bestimmt
sein. 2) Anderswo waren die Inhaber der Schenken verpflichtet, je 2 Ar-
beiter zur Wiesenarbeit zu stellen.3) 1458—60 zahlte eine Schenke in
Reichenau an der Maltsch und in Rosenthal 50 & und das Schenk-
(Kretschen-) Geld betrug am ganzen Rosenberger Dominium 6 Tal. 7 Schill.
10 x.4) 1475 zahlte der Richterin Ruben seiner Obrigkeit Schenkgeld
(pokrčemného) 10 Gr. Pr. Münze.5) 1500 zahlten von den 3 Tafernen
im Dorfe Kaltenbrunn die des Richters nichts, die andern 2 je
17 Gr. 1 Pf. jährlich.6) Die Schenken (caupones) in Höritz mußten
1530 an das Stift Hohenfurt jährlich je 2 Gr. im Fasching und zu
Pfingsten entrichten.7) Von den zur Herrschaft Gratzen gehörigen 53
Schenken gaben 1553 nur die 4 Schenken in Deutsch-Reichenau zu
Georgi und Galli 17 Gr. 1 &, die in Buggau 10 Gr., zu Uret
schlag je 50 Gr., zu Meinetschlag aber die Schenke 1 � 10 Gr. an
Schenkgeld.s) 1598 ist auf der Herrschaft Rosenberg gar kein
Schenkgeld eingehoben worden (dagegen war der Bier-
zwang.) In Tweras (Herrschaft Strahow) gab es 1410 zwei Schenken.
Eine gehörte dem Kloster und zahlte jährlich 30 Groschen, die andere dem
Pfarrer. Auch in Schweinitz hatte der Pfarrer seine Schenken.9)
Diese waren natürlich der Obrigkeit gegenüber frei, wenn sie der Pfarrer
selbst betrieb, was ja an manchen Orten vorkam, sonst war eben der
Pfarrer die Obrigkeit und das Schenkgeld mußte an ihn abgeliefert werden.
Was die Mälzereien anbelangt, die in Herrn und Unter-
thanenmälzereien zerfielen, so konnten erstere in Zeit oder Erbpacht ge-
geben werden, wodurch sie der Obrigkeit zinsbar wurden. So waren in
Přibeniček (gegenüber von Pribenitz) 1379 2 Herrnmälzereien; beide
wurden verpachtet („exponitur“), eine gegen einen jährlichen Zins von
1 Schock Gr. und 100 Zuber Malz für die Burg, die andere gegen
60 Gr.; 10) die Mälzerei in Mýto brachte einen Pachtzins von 3 Schock
1) 1. c. 20.
2) So in Raigern (Mähren). Decem reg. cens. 209.
3) Böhm. Brod. 1. c. 104.
4) Msc. v. Hohenfurt 120.
5) Mitth. XXV 91.
6) F. r. a. XXIII 371—76.
7) Hohenf. Urbar 38.
8) Msc. des Stiftes Hohenfurt.
9) Decem reg. cens. 224.
10) Březan: Reg. maj. 172.