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Titel Erläuterungen
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Titel - MVGDB
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Název:
Erläuterungen zu dem Urbar der Herrschaft Rosenberg von 1598, MVGDB 36
Autor:
Schmidt, Valentin
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
10
Obsah:
- 125: Titel Erläuterungen
- 134: Titel - MVGDB
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Zwarmetschlag. 1379 villa Swathmirslag cont. X lan. (Reg. bon.
Ros. 2.) 1456. Swattmenslag, 1541 Swatmaschlag und Swatoměrov.
Konradschlag. 1379 villa Chunratslag cont. VIII lan. (Reg. bon. Ros.
10). 1541 Konratschlag und Kouratov. daneben die Edlmüll und Stegmüll genannt.
Malsching. 1379 villa Malschin cont. V laneos, tres areas. (Reg. bon.
Ros. 5.) 1456 und 1541 Malsching (ves). Die Unterthanen in Gerichte Malsching
erhielten 1573, 18. Juli die Befreiung vom Todtenfall. Sedl. III. 114. 1339 wird
ein Pfarrer Nikolaus de Malschin genannt (Palacky: Ueber Formelb. I. 150.)
Stokern 1397 Hanclinus censualis in Stockow (Stackarn) XXIII. 214 und
236); 1406, 4. Dez. verkanfte Weclin von Zippendorf den Rosenbergern gewisse
jährliche Zinsungen w Stokowyczijch (l. c. 243) 1379 Pluskow prope Fridburgh
(Reg. bon. Ros. 5). 1541 Stekhern und Pliskov.
Wörles 1379 villa Ostrow cont. XIII laneos. It. molendinum ibidem.
(Reg. bon. Ros. 5) 1456 Werleins, Berleius, 1541 Verseus und Ostrov.
Schanflern 1379 curia in Schauflern (Reg. bon. Ros. 5) 1541 dvuor
Šauflerov. [Oggold 1349 verkauft es „villam meam dictam Okol IV laneos
continentem“ Nikolaus v. Kirschschlag den Stifte Hohenfurt (F. r. A. XXIII. 96)
Ockol (l. c. 222), Okole (1. c. 384)].
Friedberg 1277 bereits erwähnt „Friedberch“ (F. r. A. XXIII. 29). Fried-
berg scheint ursprünglich zum „circuitus „Zaton“ (Ottau) gehört zu haben, den
Bretissav v. Böhnien dem Benediktinerkloster geschenkt hatte.1) Ende des 13. Jahr-
hunderts kant das Friedberger Gut an die Rosenberger und die Ostrover hatten wohl
nicht Macht genug, ihre Ausprüche durchzusetzen. 1379 oppidum Frymburg cont.
XX lan. sive maneos censuales. Item molendinum ibidem censuat plebano. Item
iudicium . . . theloneum (Reg. bon. Ros. 26), 1456 Fridwurigkch, Fridwurig,
1541 Fridburg (městečko). 1492, 19. Mai erhält es von Wok v. Rosenberg das
Stadtrecht nnd die Befreinng vont Todtenfall (J. K. Markus: Markt Friedberg).
Mant. 1501 wies Peter von Rosenberg den Einsiedlern von Heuraffel einen
jährsichen ewigen Zins von 10 Schock aus den Friedberger Zollgefällen an2) (Mitth.
d. Ver. f. Gesch. der D. in B.) Als in der 2. Hälfte des 16. Jahrh. die Einsiedelei
einging und ihre Güter zun großen Theile an das Stift Hohenfurt kanen, kan anch
die Maut in Friedberg an das Stift.
Kirche: Das Patronat der Kirche übergab Heinrich von Roseuberg 1308,
29. Mai dent Stifte Schlägl (Pröll: Schlägl, Emler II. 880) trotz der Ansprüche
des Klosters Ostrow, das die Capelle „de Phrimburch“ sich 1310 vom Papste
Clemens V. bestätigen ließ (Emler II. 971). Der Streit um das Patrouat wurde
1313 durch den Spruch von Schiedsrichtern und 1317 durch Zustinmung des Prager
Bischofs Johann zu Gunsten Schlägl's entschieden. (Pröll 42.)
Zum Gotteshause gehörten:
*) Deu Umfang dieses circuitus bezeichnen die Orte: Ziehensack, Ottan, Zistl,
Luschne, Hoschlowitz, Schiemern, Walketschlag, Woraschne, Kinberg, Friedberg.
2.
Schon 1347 gab Peter v. Rosenberg dem Jodokspitale in Krumman „de
theloneo nostro in Fridburch VI libras (Notizeublatt III. 449 f.).