z 10 stránek
Titel Erläuterungen
125
126
127
128
129
130
131
132
133
Titel - MVGDB
134
Název:
Erläuterungen zu dem Urbar der Herrschaft Rosenberg von 1598, MVGDB 36
Autor:
Schmidt, Valentin
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
10
Obsah:
- 125: Titel Erläuterungen
- 134: Titel - MVGDB
Strana 125
125
Erläuterungen zu dem Urbar der Herrschaft
Rosenberg von 1598.
Von
Dr. Valentin Schmidt.
Rosenberg, urkundlich zum ersten Male erwähnt 1250, erlangte 1362,
8. Februar von den Gebrüdern Peter, Jost, Ulrich und Johann von Rosenberg das
Stadtrecht der kgl. Stadt Pisek (Sedláček: Hrady III. 107); 17. Mai 1569
dehnt Wilhelm von Rosenberg die Befreiung vom Todtenfall auf 22 noch nicht be
freite Unterthanen aus. (Gem. Arch. v. Rosenberg.)
Latran, Vorstadt von Rosenberg, hat ihren Namen von latus; eine solche
Latran ist noch in Krummau und war auch unter der Burg Přibenitz. (Registrum
bonor. Rosenberg. 15.)
An der Maut nahm das Stift Hohenfurt wenigstens schon seit 1364 Theil
(F. r. A. XXIII. 130), in welchem Jahre die Brüder Peter, Jost, Ulrich und
Johann die diesbezügliche Bestimmung ihres Vaters Peter von Rosenberg († 1347)
zur Ausführung brachten. Bräuhaus (siehe Schluss).
Mühlen (siehe Schluss) werden 1495 (1. c. 367) zwei erwähnt: die Pesser¬
bolzmühle und die Stadtmühle, 1559 wurden 2 Mühlen zu beiden Seiten der Mol-
dan von der Herrschaft erbaut (Život Viléma z R. 132); 1379 aber 3 (Reg. bon
Ros. 1.). Die Walke (pannislubium) bestand schon 1379 (1. c.).
Stadtfirche zu St. Nicolaus 1271 zum ersten Mal erwähut (XXIII. 25).
Capelle bei St. Katharina erwähnt bereits 1378 (l. c. 174). Die Collatur
der Rosenberger Pfarrkirche komnt ans Stift Hohenfurt 1279 (l. c. 31 f.).
Unterthanen des Pfarrhofs. Diese erhielten 1580 (Samstag nach Jacobi,
Wittingau) auf Bitten des Pfarrers Hans Unhag von Wilhelm von Rosenberg die
Befreiung vom Todtenfall (Rosenberger Pfarrdiplomatar Msc.). Es sind dies:
Puritschen (Puditzen) wahrscheinlich = Quassow (Kwassow), das 1375 an die
Pfarrkirche Rosenberg kam.1) (F. r. A. XXIII. 167.) Aus einem im Pfarrdiplomatar
mitgetheilten Urbar erfahren wir die Leistungen an den Pfarrer 1655:
*) Gekauft uit den 60 Schock Pr. Gr., die Priester Nicolaus „protunc capel-
lanus commensalis“, Sohn des Georg v. Rosenberg, aus seinem Erbe von Fried-
rich einst Richter v. Rosenberg, bekommen hatte. Für dieses Geld kauften Peter
und Johann von Rosenberg das ganze Dorf Kwajow und 3 Zinsleute in
Dorfe Korithy von Proczko geheißen v. Rakov und desseu Gemahliu Jutha
f.
sammt Wäldern, Wiesen und mit der vollen Herrschaft. L. Er. II. 133