z 514 stránek
Titel
Ia
Ib
Inhalt
I
II
Einleitung
1
2
3
4
5
6
7
8
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Solutio Hebdomadaria
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Liber distributorum
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Osseker Formelbuch
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Baumittel und Bauamt
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Dombaumeister
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Baubetrieb
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Tabellen des Preizes
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Wochensummen
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Steinzufuhr
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Kalk
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1372-1378 Kunstwerke
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Namenverzeichnis
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- s. 1: … des Prager Domes entworfen hat.2) Die hohe Bedeutung, welche dem Prager Dome unter den Bau- denkmalen der Gothik zukommt, und die Thatsache,…
- s. 2: … gewann. Neuwirth, Wochenrechnungen. 2 Einleitung. des decorativen Schmuckes mit dem Prager Dome wetteifern können, scheinen jedoch nicht nur eine eingehende Prüfung, sondern…
- s. 386: … Mraz, Altarist des Altares zu Ehren der Himmelfahrt Mariä im Prager Dome, testamentarisch dem Dombaufonde ein Schock Jahreszins anwies,") stellt die Festhaltung…
- s. 399: … großen französischen Kathedralen, deren Typus bereits vor der Grundsteinlegung zum Prager Dome bei der Erbauung der Klosterkirchen der Cistercienserstifter Sedletz und Königsaal…
- s. 477: … dem Ende des 14. Jahrhundertes. 3) Ein merkwürdiger Fund im Prager Dome. Mittheilungen d. k. k. Centralcommission, Jhg. 1870. S. XCIII u.…
- s. 477: … S. XCIII u. f. — Die Auffindung zweier Herzogsgräber im Prager Dome. Mit- theilungen der k. k. Centralcommission, Jhg. 1871. S. 86…
- s. 478: … mit eigener Hand eingrub;“ vgl. dazu „Auffindung zweier Herzogsgräber im Prager Dome“ a. a. O. S. 93. Arbeiten in den bereits vollendeten…
- s. 479: … 37), bestimmt erscheinen. Von den beiden nördlich und südlich am Prager Dome aufsteigenden Wendeltreppen kann in Rücksicht auf die unter den Werkstücken…
- s. 481: … Simsstücken der Aufmauerung und decorativen Ausstattung eines Bestandtheiles des beim Prager Dome so interessanten Strebesystems gelten, stellen auch die gleichzeitige Fortführung des…
Název:
Die Wochenrechnungen und der Betrieb des Prager Dombaus 1372-1378
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1890
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
514
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 17: Solutio Hebdomadaria
- 155: Liber distributorum
- 367: Osseker Formelbuch
- 373: Baumittel und Bauamt
- 398: Dombaumeister
- 429: Baubetrieb
- 443: Tabellen des Preizes
- 449: Wochensummen
- 454: Steinzufuhr
- 462: Kalk
- 474: 1372-1378 Kunstwerke
- 502: Namenverzeichnis
Strana 481
Bautheile aus den Jahren 1373 und 1374.
481
gelangten, was die Aussetzung eines Trinkgeldes für den Dombaumeister
und alle Arbeiter »in clausura arcus magni« (F 1 fol. 29) sowie das
einige Wochen später eingestellte Trinkgeld von 10 Groschen für die mit
der Versetzarbeit Betrauten »de clausura duorum arcuum« bestätigen, so
steht fest, dass 1373 eine Partie des Domes eingewölbt wurde, deren
Bestimmung durch die Worte »arcus magni« im Gegensatze zu »duorum
arcuum« möglich wird. Der dadurch besonders hervorgehobene Bogen
kann kein anderer sein als der an der Scheidegrenze des Presbyteriums
und des Querhauses geschlossene Triumphbogen, während die beiden
anderen Bogen auf die Einwölbung des unmittelbar daranstoßenden
Theiles bezogen werden müssen. Letztere erweisen sich als die ge-
wöhnlichen Bogen der Wölbung, die auch 1376 wieder besonders in den
Vordergrund treten, aber durch Zusätze, z. B. »slosstein minoris pogen«
(F 2 fol. 28) dem »grospogen« (z. B. F 1 fol. 25°) entgegengestellt er-
scheinen. Die den Wölbungstheilen entsprechenden äußern Bauglieder,
welche gleich den Anfängern und Schichten für Strebepfeiler, Fialen,
Fialendächer, Wimperge, Krabben, Wasserspeiern und Simsstücken der
Aufmauerung und decorativen Ausstattung eines Bestandtheiles des beim
Prager Dome so interessanten Strebesystems gelten, stellen auch die
gleichzeitige Fortführung des Außenbaues außer Frage. Dass mit »arcus
magnus« nur der »arcus triumphalis« des Domes gemeint sein kann,
beweist auch die Stellung desselben im Verhältnisse zu der 1372 aufge-
führten südlichen Wendeltreppe; denn seit der Vollendung der Wenzels-
kapelle rückten die Arbeiten vom Westen gegen Osten vor und nahmen
nun auch bei der Einwölbung des Chores denselben Weg. Wo die für
das untere und mittlere Geländer bestimmten Fensterstücke (F 1 fol.
17, 17° zur Versetzung gelangten, ist nicht mehr mit Sicherheit zu
ermitteln.
Letztere ist auch nicht erreichbar bei den 1374 versetzten Werk-
stücken, da gerade die für weitere Aufführung des Baues so wichtigen
Rechnungen der Sommerperiode fehlen. Da vom October 1373 bis in
den Mai 1374 vor allem Säulen, Säulenfüße, Capitäle, Pfeiler, Pfeiler-
fensterstücke, Pfeilerfensterbänke sowie Pfosten und Fensterbänke über-
haupt gearbeitet wurden, so scheint man zunächst die Ausführung eines
Theiles der Triforiengalerie, deren Bogen auf glatten kurzen Rundsäulen
mit einem fast ungegliederten, schmucklosen Capitäle ruhen, und die Auf-
mauerung eines Strebepfeilers, dessen Hauptmasse durch verschieden-
artig behandelte, angeblendete Fenster in höchst anziehender Decoration
belebt wird, ins Auge gefasst zu haben; die mehrfach genannten Sims- und
Rinnstücke ließen sich wohl zum Theil auch auf den Strebepfeiler beziehen.
1375 treten wiederum besonders Pfosten, Fensterbänke, Krumm-
fensterbänke und Sturzstücke in den Vordergrund, die neuerdings auf
Neuwirth, Wochenrechnungen.
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