z 514 stránek
Titel
Ia
Ib
Inhalt
I
II
Einleitung
1
2
3
4
5
6
7
8
9
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11
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Solutio Hebdomadaria
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Liber distributorum
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Osseker Formelbuch
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Baumittel und Bauamt
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Dombaumeister
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Baubetrieb
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Tabellen des Preizes
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Wochensummen
449
450
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Steinzufuhr
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459
460
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Kalk
462
463
464
465
466
467
468
469
470
471
472
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1372-1378 Kunstwerke
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494
495
496
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Namenverzeichnis
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509
510
- s. 400: … da er nebstdem auch den Chor der Allerheiligenkirche auf der Prager Burg fertigstellte, jenen der Koliner Bartholomäuskirche vom Grund aus aufführte und…
- s. 453: … Brechen und die Zufuhr einer Elle Steine bis auf die Prager Burg stellte. Im October 1372 übernahm nämlich das Bauamt (F 1…
- s. 461: … Thatsache, dass für die Elle Steine mit Zustellung auf die Prager Burg 4 Parvi und für die Fertigstellung einer Elle bearbeiteter Quadern…
Název:
Die Wochenrechnungen und der Betrieb des Prager Dombaus 1372-1378
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1890
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
514
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 17: Solutio Hebdomadaria
- 155: Liber distributorum
- 367: Osseker Formelbuch
- 373: Baumittel und Bauamt
- 398: Dombaumeister
- 429: Baubetrieb
- 443: Tabellen des Preizes
- 449: Wochensummen
- 454: Steinzufuhr
- 462: Kalk
- 474: 1372-1378 Kunstwerke
- 502: Namenverzeichnis
Strana 453
Zufuhr der Steine. Preise des Baumateriales.
458
Zufuhr, wie schon erwähnt wurde, regelmäsige Aufzeichnungen erhalten
sind. Eine Lücke in der Berechnung der Kosten desselben entsteht
dadurch, dass die Angaben über das Brechen nicht consequent durch-
geführt erscheinen, hie und da durch mehrere Wochen genau eingestellt
werden, andererseits aber auch längere Zeit ganz vernachlässigt sind.
Vergleicht man Brecherlohnsätze verschiedener Jahre, z. B. 1372 für
das Brechen des Materiales zu 13 Fuhren 13 Groschen (F 1 fol. 90,
1375 für 14 Fuhren 18 Groschen (F 2 fol. 12), 1376 für 12 Fuhren
18 Groschen (F 2 fol. 25"), so scheint sich ein ziemlich gleichbleibender
Betrag von etwas weniger als einem Groschen bis zu 11/2 Groschen für
die Fuhre annehmen zu lassen, wobei freilich nicht mehr die auf einzelne
Stücke entfallende Brecherlohnquote bestimmt werden kann, da alle
Angaben für die Beurtheilung der Stärke der Ladung fehlen. Letztere
konnte in Rücksicht auf den nicht allzu günstigen Zustand der dama-
ligen Verkehrswege, selbst wenn sich das Bauamt die Instandhaltung
derselben im Interesse des Baues stets angelegen sein lassen mochte, 1)
keine gar zu bedeutende sein. Doch lässt sich trotzdem ein wichtiger
Anhaltspunkt gewinnen, wie hoch sich der Lohn für das Brechen und
die Zufuhr einer Elle Steine bis auf die Prager Burg stellte.
Im October 1372 übernahm nämlich das Bauamt (F 1 fol. 13°) eine
Partie der zum Baue der Allerheiligenkapelle herbeigeschafften und zum
Theile schon bearbeiteten Steine, von welchen die größeren Stücke
kleiner Pfosten mit 21/2, die kleineren mit 2 Groschen bezahlt wurden.
Da dieser Preis zu dem für das gleiche Werkstück normierten Satze
stimmt, wobei freilich ein Theil des Betrages noch auf das Material
selbst in Abrechnung gebracht werden muss, so ist auch von den noch
unbearbeitet übernommenen Steinen, die als solche durch das jedes
Zusatzes entbehrende »lapides« zu den bereits für einen bestimmten
Zweck hergerichteten und darnach eigens benannten Stücken in einen
Gegensatz treten, ein Rückschluss für die Materialbeschaffung zum Dom-
baue selbst möglich und naheliegend. Die Elle Steine wurde mit vier
Parvi bezahlt, mit welchem Betrage nur Brecher- und Fuhrlohn gedeckt
erscheinen; 2) da die Erwerbung des Materiales von einem in unmittel-
barer Nähe aufgeführten Baue erfolgte und nicht vielleicht, wie es
während der Sommerbauperiode anzunehmen wäre, zur Behebung eines
augenblicklich eintretenden Mangels stattfand, so wurde das Material augen-
scheinlich zum Selbstkostenpreise abgetreten. Demnach stellte sich die
1) Dass durch gewisse Maßnahmen des Kaisers das Brechen und Zuführen des Materiales
bedeutend erleichtert sein mochte, beweist wohl die von Wenzel IV. erlassene Verordnung für
die Materialbeschaffung beim Beginne des Langhausbaues 1392; vgl. Tomek, Základy,III. S.111.
2) Bär, Koblenzer Mauerbau, S. 135 gibt in der Tabelle der Tuffsteinpreise interessante
Vergleichsmomente.