z 148 stránek
Titel
Ia
Inhalt
I
Einleitung
1
2
3
4
Lebensverhältnisse
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
Vewandtenkreis
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
Thätigkeit und Werke
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
Stammtafel der Familie
113
Urkundliche Nachweise
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
Namens- und Sachverzeichnis
143
144
145
146
- s. 13: … Geburtsstadt gemeint sein kann. Denn wenn in den Eintragungen der Prager Universität 1375 ein Laurentius Gemunder,1) 1376, 1377 und 1384 ein Henricus…
- s. 44: … des Prager Steinmetzmeisters Liphard, der 1404 in den Eintragungen der Prager Universität erscheint,2) Ahnliches thaten. Nicolaus Parler war 1383 bereits zum Priester…
Název:
Peter Parler von Gmünd, Dombaumeister in Prag, und seine Familie: ein Beitrag zur deutsch-österreichischen Künstlergeschichte.
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1891
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+146
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 5: Lebensverhältnisse
- 34: Vewandtenkreis
- 58: Thätigkeit und Werke
- 113: Stammtafel der Familie
- 114: Urkundliche Nachweise
- 143: Namens- und Sachverzeichnis
Strana 44
44
indem der 1380 großjährige Nicolaus der älteste, Wenzel der zweit-
alteste und Johann der jüngste Sohn 1) war.
Nicolaus Parler wandte sich dem geistlichen Stande und gelehrtem
Berufe zu, eine Wahl, die bei der angesehenen Stellung seines Vaters
durchaus nicht befremden kann; lässt sich doch gerade in demselben
Zeitalter sicher nachweisen, dass Söhne anderer Prager Steinmetzen, wie
z. B. Johannes, der Sohn des Prager Steinmetzmeisters Liphard, der
1404 in den Eintragungen der Prager Universität erscheint,2) Ahnliches
thaten. Nicolaus Parler war 1383 bereits zum Priester geweiht,3)
beschäftigte sich mit medicinischen Studien und erlangte auch die
Magisterswürde; 1392 erscheint er schon in der Zahl der Canonici,
woraus sich schließen lässt, dass er in seiner Laufbahn ziemlich rasch
vorwärts gekommen sein muss.
Am 23. Juni 1383 hatten der Priester Nicolaus und seine Brüder
Wenzel und Johann, die Söhne des Prager Dombaumeisters Peter, von
dem Herrn Peter von Sliwna um 56 Schock ein Haus auf dem Hradschin
gekauft, wobei sie die eine Hälfte der Kaufsumme sofort entrichteten,
die andere zum nächsten Georgitermine zu zahlen versprachen. Zugleich
kamen sie überein, dass keiner von ihnen über das allen intabulierte
Haus ohne Zustimmung der andern etwas verfügen könne. Falls einer
stürbe, fiele sein Antheil an die Überlebenden, bis der letzte ganz nach
seinem Belieben verfügen dürfe. Am 15. Februar 1384 bestätigte bereits
der Archidiakon Johann von Königgrätz in seinem Namen und in dem
seines Bruders Peter von Sliwna, dass er die 28 Schock für das den
Söhnen des Dombaumeisters Peter verkaufte Haus richtig erhalten habe
und dieselben von der Zahlung der genannten Summe, die offenbar die andere
Hälfte des oben berührten Kaufpreises war, frei gebe. 5) Zugleich erklärte
Nicolaus Parler, 6) dass er seinen Antheil an dem auf dem Hradschin
und Pohořeletz gelegenen Hause seinen vorhergenannten Brüdern Wenzel
und Johann abtrete. Letztere einigten sich noch an demselben Tage
dahin, dass jedem von ihnen über den ihm gebürenden Theil frei ver-
1) Tomek, Dějepis města Prahy II. S. 479 nennt diesen als ältesten Sohn, ohne
einen Grund dafür anzugeben.
2) Monumenta historica universitatis Carolo-Ferdinandeae Pragensis. II. 1. S. 50.
1404. Joannes Liphard lapicidae de Praga dedit 14 gr. — I. 1. S. 366. 1401. Joan. Leyphardi.
— Uber die Existenz eines 1404 und 1405 in Prag nachweisbaren Steinmetzen Nicolaus
Liphart und Meister Liphart vgl. Tomek, Základy, III. S. 204 und I. S. 52, I. S. 56 und
260, 261, III. S. 205.
3) Sieh urk. Nachw. Nr. 20.
4) Sieh urk. Nachw. Nr. 30.
5) Sieh urk. Nachw. Nr. 20.
6) Ebendaselbst.