z 148 stránek
Titel
Ia
Inhalt
I
Einleitung
1
2
3
4
Lebensverhältnisse
5
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Vewandtenkreis
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Thätigkeit und Werke
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Stammtafel der Familie
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Urkundliche Nachweise
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Namens- und Sachverzeichnis
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Název:
Peter Parler von Gmünd, Dombaumeister in Prag, und seine Familie: ein Beitrag zur deutsch-österreichischen Künstlergeschichte.
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1891
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+146
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 5: Lebensverhältnisse
- 34: Vewandtenkreis
- 58: Thätigkeit und Werke
- 113: Stammtafel der Familie
- 114: Urkundliche Nachweise
- 143: Namens- und Sachverzeichnis
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hatten,1) wurde letzterer den Waisen des Steinmetzmeisters Johann
sichergestellt. Dasselbe geschah am 10. December 1412 mit dem Jahres-
zinse von 2 Schock,2) der auf dem 1402 von Johannes Uher 3) gekauften
Hause in der langen Gasse dem Steinmetzen Johann von der Prager
Burg zugeschrieben worden war und nun bei dem Wiederverkaufe des
Objectes an Dorothea, die Witwe des Fischers Veit Zagieczek, seinen
Waisen angewiesen wurde. Am 18. November 1417 überwies man
endlich den Zins,4) welcher bei dem 1404 durch Heinrich Keuschil voll-
führten Kaufe eines Hauses in der Zeltnergasse dem Steinmetzmeister
Johann in der Höhe von 2 Schock jährlich zuerkannt war, 5) den Waisen
des Genannten, als die damaligen Besitzer des Hauses, Johann Holubarz
und seine Frau Agnes, dasselbe an Heinzo von Lazan, Burghauptmann
in Schweidnitz, abtraten. So sind die Waisen Johann Parlers bis knapp
vor dem Ausbruche der Husitenkriege in Prag nachweisbar.
Dasselbe gilt auch von einem bisher nicht einmal dem Namen
nach bekannten Sohne Peter Parlers, von Janco, dem Sohne des verstor-
benen Steinmetzmeisters Peter von der Prager Burg. Am 28. November
1415 kaufte derselbe um 10 Schock einen Jahreszins von 1 Schock auf dem
Weingarten des Blaha vom Hradschin und seiner Frau Magdalena,
welcher auf dem Bruskaberge an dem Wege nach Czessowicz neben
dem Weingarten des Klosters Strahow lag.6) Für den Fall seines Todes
sollte dieser Zinsbetrag an den Meister Peter, Steinmetzen von Prachatitz,
und Jacob Smolik, einen Vicaristen der Prager Domkirche, fallen. Von
dem dabei gemachten Vorbehalte, solange er lebe, volles, freies Ver-
fügungsrecht über den in Rede stehenden Zins zu haben, machte Janco,
der Sohn weiland Meister Peters von der Prager Burg, bereits am
2. December 1417 Gebrauch,7) an welchem Tage er den Zins wieder
um 10 Schock an Benedict Pyessek vom Hradschin verkaufte.
Dass dieser Janco, welcher einmal als »filius olim magistri Petri
lapicide de castro Pragensi,« das anderemal als »olim magistri Petri de
castro Pragensi filius« bezeichnet ist, nur ein Sohn Peter Parlers sein
könne, beweist schlagend ein Vergleich mit der Einzeichnungsweise des
Namens und Charakters Peter Parlers bei der Bürgschaftsleistung für
Hans Sestrer von Straßburgs) und bei der Confirmation für den Altar
1) Sich urk. Nachw. Nr. 45.
2) Sich urk. Nachw. Nr. 52.
3) Sich urk. Nachw. Nr. 41.
4) Sieh urk. Nachw. Nr. 56.
5) Sich urk. Nachw. Nr. 42.
6) Sieh urk. Nachw. Nr. 55.
7) Sich urk. Nachw. Nr. 57.
8) Sich urk. Nachw. Nr. 33.