z 148 stránek
Titel
Ia
Inhalt
I
Einleitung
1
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Lebensverhältnisse
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Vewandtenkreis
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Thätigkeit und Werke
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Stammtafel der Familie
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Urkundliche Nachweise
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Namens- und Sachverzeichnis
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- s. 11: … darauf hin. 6) Sich urk. Nachw. Nr. 7. 11 der Prager Dombauhütte begegnet und 1383 mit dem Bruder seines Schwiegervaters, dem gleichfalls…
- s. 29: … die andere vom Meister Peter von Gmünd, dem Werkmeister der Prager Dombauhütte, gekauft, mit großen Kosten um- geändert und einen schönen Neubau…
- s. 34: … auch bei Peter Parler gewesen, unter dessen Leitung in der Prager Dombauhütte neben Steinmetzen aus allen Gauen Deutschlands insbesondere Werkleute aus Süddeutschland…
- s. 43: … Verheiratung derselben mit einem 43 1380 an den in der Prager Dombauhütte arbeitenden Steinmetzen Michael von Köln verheiratet, da der Vater in…
- s. 58: … andere Prager Baumeister, die wenigstens eine Zeit hindurch in der Prager Dombauhütte gearbeitet und in diesem künstlerisch bedeutsamsten Vororte der Bau- thätigkeit…
- s. 59: … oder Monate in der 1) Neuwirth, Wochenrechnungen, S. 19—366. 59 Prager Dombauhütte thätig waren und, in gewissem Sinne schon aus- gebildet, von…
Název:
Peter Parler von Gmünd, Dombaumeister in Prag, und seine Familie: ein Beitrag zur deutsch-österreichischen Künstlergeschichte.
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1891
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+146
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 5: Lebensverhältnisse
- 34: Vewandtenkreis
- 58: Thätigkeit und Werke
- 113: Stammtafel der Familie
- 114: Urkundliche Nachweise
- 143: Namens- und Sachverzeichnis
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Prager Dombauhütte thätig waren und, in gewissem Sinne schon aus-
gebildet, von den Anschauungen und dem Geiste Peter Parlers nur
vorübergehend berührt werden konnten. So darf denn auch wohl nur
bei jenen Steinmetzen, welche längere Zeit in Prag gearbeitet haben oder
als Einheimische vorwiegend in der Dombauhütte ihre Ausbildung und
Beschäftigung fanden, ein schulgemäßer Einfluss angenommen werden.
Denselben an die Träger bestimmter Namen binden zu wollen, die sich
nach den zuletzt berührten Gesichtspunkten ohne besondere Mühe aus
den Dombaurechnungen wenigstens für die Periode von 1372 bis 1378
zusammenstellen ließen, wäre eine im ganzen noch zu willkürliche Annahme,
von welcher daher im Interesse unparteiischer Erwägung besser Umgang
genommen wird. Denn es ist auch nicht in einem einzigen Falle ein
vollständig zuverlässlicher Anhaltspunkt für die Größe und den Umfang
des Einflusses von Seite des Meisters auf den Schüler gegeben.
Selbst bei den Mitgliedern der Familie Parler, welche als Stein-
metzen thätig waren, wie bei den Brüdern Michael und Heinrich Parler,
den Söhnen Wenzel und Johann, den Neffen Nicolaus und Jakob, dem
Schwiegersohne Michael von Köln, ist nicht genau abzugrenzen, inwie-
weit ihre Kunstübung von Peter Parler abhängt, die Richtung desselben
verstärkt oder ihre selbständigen Blüten verwandter Art treibt. Und
doch schließen sich gerade die genannten Personen als Hauptvertreter
der Parlerrichtung eng an einander. Denn wie die Brüder des Meisters
offenbar auch aus dem Born künstlerischer Uberlieferung geschöpft haben,
aus welchem dem Künstlergeiste Peter Parlers Leben und stets neue
befruchtende Nahrung zuströmte, um von ihm als Gepräge seines Genies
in Werke umgesetzt zu werden, so haben unzweifelhaft seine Söhne von
ihm die stärkste Anregung empfangen. Die von dem Meister besonders
berücksichtigten Neffen und der Schwiegersohn aus demselben Orte, an
welchem Peter Parler offenbar selbst die höhere Weihe seiner Kunst
empfangen hatte, standen unstreitig vorwiegend, ja vielleicht ausschließlich
im Banne jener Richtung, welche die Künstlergrößse des berühmten Dom-
baumeisters adelte.
Zur Parlerschule gehört wahrscheinlich auch der 1415 genannte Stein-
metzmeister Peter von Prachatitz, welchem der jüngste Sohn Peter
Parlers, namens Janco, für den Fall seines Todes einen Theil des eben
gekauften Weinbergzinses zuwenden wollte. Diese Verfügung, bei welcher
keine andere Verwandten berücksichtigt erscheinen, erklärt sich offenbar
aus näheren Beziehungen, welche zwischen dem Steinmetzen und dem
Sohne des verstorbenen Dombaumeisters bestanden. Letztere fanden
ihren Ausgangspunkt wohl in der Zeit, als der Steinmetz Peter von
Prachatitz unter der Leitung Peter Parlers und vielleicht auch seines
Sohnes Johann in Prag arbeitete. Dieser Nachweis, dass der Steinmetz-