z 148 stránek
Titel
Ia
Inhalt
I
Einleitung
1
2
3
4
Lebensverhältnisse
5
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7
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9
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Vewandtenkreis
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Thätigkeit und Werke
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110
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Stammtafel der Familie
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Urkundliche Nachweise
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Namens- und Sachverzeichnis
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- s. 1: … Jahresfrist erschienenen Arbeit »Die Wochen- rechnungen und der Betrieb des Prager Dombaues in den Jahren 1372 bis 1378« habe ich mich etwas…
- s. 5: … zu eröffnenden Silber- gruben Böhmens angewiesen hatte. Die Leitung des Prager Dombaues fiel dem Meister Matthias von Arras zu, den Karl IV.…
- s. 6: … die Berufung des Matthias von Arras für die Leitung des Prager Dombaues gar nichts Auffallendes, sondern erklärt sich geradezu ganz einfach aus…
- s. 6: … das französische Kathedralen- system, das schon vor dem Beginne des Prager Dombaues bei der Aufführung der Cistercienserkirchen in Sedletz und Königsaal in…
- s. 14: … Jahre gezählt habe, als er 1356 mit der Leitung des Prager Dombaues betraut wurde;1) demnach wäre sein Geburtsjahr mit 1333 anzusetzen. Allein…
- s. 14: … S. 106. 8) Neuwirth, Die Wochenrechnungen und der Betrieb des Prager Dombaues in den Jahren 1372—1378. Prag, 1890. S. 389 uf. —…
- s. 15: … geblieben wäre. Die bisherige Annahme, dass in der Ausführung des Prager Dombaues von 1352 bis 1356 ein gewisser Stillstand ein- getreten sei,…
- s. 16: … ver- storbenen Baumeisters Matthias von Arras mit der Führung des Prager Dombaues betraut wurde und demnach 1330, nicht aber 1333 geboren ist.…
- s. 18: … einzeln bestimmenden Vertrag abschlossen. Aus den noch erhaltenen Rechnungen des Prager Dombaues, welche die Zeit von 1372 bis 1378 betreffen, lassen sich…
- s. 23: … In dem Hause der Mansionare wohnte Peter, der Werkmeister des Prager Dombaues, dagegen noch am 25. Jänner 1373.1) Daraus ergibt sich aber…
- s. 24: … Ja, die für das Jahr 1373 vollständig erhaltenen Wochenrechnungen des Prager Dombaues ergeben nach den bei der Eintragung beobachteten Grundsätzen 5) mit…
- s. 32: … seines Hauses von Meister Peter von Gmünd, dem Werkmeister des Prager Dombaues, gekauft, nebst der anderen mit großen Kosten umgeändert und einen…
- s. 33: … Geschichte der Gothik in Böhmen als den genialen Leiter des Prager Dombaues feiert und die Geschichte der Bau- kunst überhaupt allzeit als…
- s. 34: … aus der Rheingegend gearbeitet haben. Die noch erhaltenen Wochenrechnungen des Prager Dombaues beweisen1) unwiderleglich, dass gegen die numerisch verhältnismäßig stark zurücktretenden einheimischen…
- s. 38: … verhält es sich mit dem 1378 in den Wochenrechnungen des Prager Dombaues genannten Heinrich Parler, 2) der in den Verwandten- kreis des…
- s. 78: … Vater in Gmünd ausführte, und des von ihm selbst geleiteten Prager Dombaues und markiert in dem Plane durch den in die Mittellinie…
Název:
Peter Parler von Gmünd, Dombaumeister in Prag, und seine Familie: ein Beitrag zur deutsch-österreichischen Künstlergeschichte.
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1891
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+146
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 5: Lebensverhältnisse
- 34: Vewandtenkreis
- 58: Thätigkeit und Werke
- 113: Stammtafel der Familie
- 114: Urkundliche Nachweise
- 143: Namens- und Sachverzeichnis
Strana 23
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Diese Bestimmung stellt klar, dass Meister Peter Parler das Haus
des Hanusch nur vom 10. März bis zum 16. August 1372 für seine
Zwecke verwendete und, nachdem er dasselbe geräumt hatte, mit dem
Betrage von 5 Schock schadlos gehalten wurde, offenbar aus dem Grunde,
weil er dem Besitzer für die auf zwei Jahre berechnete Uberlassung des
Hauses bereits eine Zahlung geleistet hatte.
In dem Hause der Mansionare wohnte Peter, der Werkmeister des
Prager Dombaues, dagegen noch am 25. Jänner 1373.1) Daraus ergibt
sich aber durchaus nicht, dass der Dombaumeister »durch die der Adels-
verleihung gleichkommende Aufnahme in den Orden der Mansionare
geadelt worden sei«,2) deren Collegium sich nachweisbar nur aus Ver-
tretern des geistlichen Standes ergänzte.3) Denn der Umstand, dass
Peter Parler in einem Hause wohnte, welches dem zur Geistlichkeit des
Prager Domes gehörigen Collegium der Mansionare gehörte, scheint nur
darauf zu deuten, dass wie an andern Orten 4) dem Dombaumeister freie
Wohnung in unmittelbarer Nähe der Bauhütte angewiesen wurde.
Dass er nie Mansionar gewesen ist, lässt sich sehr leicht unwider-
leglich nachweisen.
Bestand doch das Collegium der Mansionare aus 12 Priestern, 6 Diakonen
und 6 Subdiakonen 5); dieser Umstand stellt sofort sicher, dass die Annahme,
Peter Parler habe dieser Corporation angehört, vollständig unbegründet
sei. Die mannigfachen Obliegenheiten beim Gottesdienste, 6) die Sorge
für die Instandhaltung der Altarausstattung,7) das am 20. Februar 1415
eingeschärfte, auf älterer Gepflogenheit beruhende Verbot,s) dass kein
Mansionar irgend einer anderen Beschäftigung nachgehn und dadurch
Gelegenheit zur Versäumnis der Horen haben sollte, schließen ihn auch
von der niedrigeren Kategorie aus, welche man offenbar bei dem Auf-
werfen der berührten Vermuthung zunächst im Auge hatte. Wie letztere
1) Sich urk. Nachw. Nr. 4.
2) Klemm, Württembergische Baumeister und Bildhauer, S. 46.
3) Frind, Kirchengeschichte Böhmens, II. S. 89—90.
4) Neuwirth, Wochenrechnungen, S. 403 und 410.
5) Chron. Francisci Pragensis. Font. rer. Boh. IV. S. 438, lib. III., cap. XVIII.
Diplomata mansionariorum in Dobners Monumenta historica Boemiae. III. S. 324 und
326 Nr. III; S. 429 Nr. LIX; S. 435 Nr. LX.
6) Ebendaselbst S. 326 Nr. III; S. 397 Nr. XLII; S. 435 Nr. LX; S. 316 uf.
Statuta Arnesti pro mansionariis.
7) Ebendaselbst S. 350 und 352 Nr. XVI.
8) Ebendaselbst S. 463 Nr. LXXVI. Item pronuncciavit, quod nullus mansionariorum
tam maiorum quam minorum teneat qualecunque officium neque attemptet, licet qualitercunque
sit manuale, ne per hoc habeat occasionem se absentandi de horis quibuscunque. Dabei ist
S. 462 betont: »Precentor quosdam certos et patentes articulos in papiro scriptos eidem
domino decano pro informacione ipsius summaria exhibuit et ostendit«. Die Anordnungen
des letzteren stützen sich demnach offenbar vorwiegend auf den bisher geltenden Brauch.