z 148 stránek
Titel
Ia
Inhalt
I
Einleitung
1
2
3
4
Lebensverhältnisse
5
6
7
8
9
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Vewandtenkreis
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Thätigkeit und Werke
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Stammtafel der Familie
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Urkundliche Nachweise
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Namens- und Sachverzeichnis
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- s. 6: … denn auch in dem Plane und in der Anlage des Prager Domes deutlich zutage; beide gehören dem in Anschauungen französischer Gothik herangebildeten…
- s. 7: … sich über der Büste Peter Parlers auf der Triforiumsgalerie des Prager Domes befand, ins Auge gefasst. Bei dem Umstande, dass die Inschriften…
- s. 11: … Vergleich mit der Inschrift, welche sich auf der Triforiumsgalerie des Prager Domes oberhalb der Büste des ersten Prager Dombaumeisters Matthias von Arras…
- s. 13: … Inschrift des Koliner Gedenksteines und die an der Südseite des Prager Domes angebrachte Marmortafel mit den Angaben über die Phasen des Dom-…
- s. 18: … lassen sich mit Sicherheit Theile des zwischen dem Bauherrn des Prager Domes und Meiser Peter Parler getroffenen Uberein- kommens nachweisen; da dieselben…
- s. 23: … Parler in einem Hause wohnte, welches dem zur Geistlichkeit des Prager Domes gehörigen Collegium der Mansionare gehörte, scheint nur darauf zu deuten,…
- s. 24: … nahm der Dombaumeister Peter 30 Schock bei dem Bauinspector des Prager Domes Wenzel von Radecz aus dem Dombaufonde auf seine Häuser auf…
- s. 32: … Nachwelt durch die Büste des Meisters auf der Triforiumsgalerie des Prager Domes 1) erhalten. Dieselbe zählt gleich der Büste des Canonicus Wenzel…
- s. 61: … in welchem er auch die Aus- führung der Chorstühle des Prager Domes in Angriff nahm. Innerhalb der genannten Zeitspanne begann und vollendete…
- s. 61: … Domes berichtet, dass bei der Grundstein- legung zum Ausbaue des Prager Domes im Jahre 1392 auch Meister Peter Parler noch die Stelle…
- s. 64: … überhaupt einen solchen Adel der Formen, dass dieser Theil des Prager Domes unter die besten und originellsten Leistungen deutscher Kunst eingerechnet werden…
- s. 70: … das auch der Anbringung der Porträtbüsten auf der Triforiumsgalerie des Prager Domes zugrunde liegt; die Stein- bildnisse der Bauherrn verbürgen die Zeit…
- s. 73: … welches bei dem Portale der Wenzelskapelle, dem südlichen Eingange des Prager Domes und dem Nordportale der Teynkirche wieder begegnet und als ein…
- s. 74: … von Arras genau dasselbe Verhältnis des Meisters zur Aufführung des Prager Domes mit der gleichen Redewendung »a fundo incepit« charakterisiert. Wäre 1385…
- s. 74: … Chorbau der Koliner Bartholomäuskirche thatsächlich gleichfalls wie der Chor des Prager Domes und der Prager Allerheiligen- kirche von Peter Parler vollendet gewesen,…
- s. 74: … war; doch darf man nach der Analogie der Weihen des Prager Domes schließen, dass 1) Schaller, Topographie des Königreichs Böhmen. Kauržimer Kreis,…
- s. 74: … Braniš, Archaeologické parallely. Method, XIII. S. 123, Anm. — Legis-Glückselig, Prager Dom, S. 76 theilt eine Inschrift mit, nach welcher die Einweihung…
- s. 75: … Hauptaltares keineswegs zusammenfallen, lehrt sofort ein vergleichender Blick auf den Prager Dom. Während die Weihe des Domchores erst nach vollständigem Schlusse der…
- s. 77: … der Lichtgaden auf, schon in der Anlage an den des Prager Domes erinnernd und eine ähnliche Lichtfülle fassend ; seine Scheitelhöhe beträgt…
- s. 77: … in der Sechsfeldrigkeit der Anordnung mit den großen Oberlichtern des Prager Domes überein und sind in edlen Verhältnissen gehalten; in ihr Maßwerk…
- s. 85: … einzu- reihen. Da der Bau dieses Gotteshauses gleich dem des Prager Domes durch die Husitenkriege unterbrochen und erst seit 1483 nach einem…
- s. 91: … der freistehenden und der Wandpfeiler klingt an die Pfeilerbildungen des Prager Domes und des Koliner Chores an, während die in der Grundform…
- s. 91: … Die Tendenz reicher Lichtvermittlung, welche beim Oberbaue der Chorpartien des Prager Domes sowie in Kolin und Kuttenberg begegnet, tritt auch im Lichtgaden…
- s. 96: … Jahre der Vollendung des Domchores die Herstellung der Chorstühle des Prager Domes in Angriff nahm; von denselben ist nichts erhalten und keine…
- s. 98: … wegen geistreicher Auffassung besondere Beachtung verdient. In den Chorkapellen des Prager Domes wurden 1373 auf Befehl des Kaisers außer den sterblichen Uberresten…
- s. 101: … denken könnte, existiert daran nicht. 101 seite des Chorschlusses des Prager Domes. In der Höhe des Triforiums sind an jedem Fenster je…
- s. 103: … eine entsprechende Bemalung wesentlich erhöht wurde, sind wirkliche Zierden des Prager Doms und hervorragende Leistungen der gothischen Bildhauerei. Die Arbeit derselben ist…
- s. 105: … von Wlaschim, das in der von ihm gestifteten Erhard-Ottilien-Kapelle des Prager Domes aufgestellt ist. Dasselbe hält die Form der Fürstengräber im Kapellenkranze…
- s. 107: … Goldschmiedekunst des 14. Jahrhundertes, das sich in dem Schatze des Prager Domes erhalten hat, in Verbindung gebracht worden. Dasselbe stellt eine 65…
- s. 110: … Freiburg i. Br. Die von Peter Parler ausgeführten Theile des Prager Domes, die an malerischem Reize, an glänzender Herausarbeitung wirkungsvoller Einzelnheiten und…
- s. 111: … gab, als Wasserspeier oberhalb der Thür auf der Südseite des Prager Domes die Gestalt eines Steinmetzen zu verwenden, der auf die Vorübergehenden…
Název:
Peter Parler von Gmünd, Dombaumeister in Prag, und seine Familie: ein Beitrag zur deutsch-österreichischen Künstlergeschichte.
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1891
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+146
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 5: Lebensverhältnisse
- 34: Vewandtenkreis
- 58: Thätigkeit und Werke
- 113: Stammtafel der Familie
- 114: Urkundliche Nachweise
- 143: Namens- und Sachverzeichnis
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sie successive erfolgten, wenn eine Kapelle fertig und ein neuer Altar
aufgestellt war. Wenigstens steht unbestreitbar fest, dass in der Koliner
Stadtkirche nach dem Brande noch vor dem Jahre 1378, ja sogar schon
1371 1) Weihen erfolgten. Das macht es gewiss auch fraglich, ob 1368
oder 1378 in Kolin die Hauptweihe vorgenommen wurde, und nicht
vielleicht nur ein bestimmter Theil der Anlage geweiht wurde, nämlich
jener, in welchem der in der Inschrift genannte Hochaltar2) aufgestellt
worden war. Die Gesammtweihe konnte nur nach der Vollendung des
Chorbaues geschehen, welche aus den oben erläuterten Gründen nicht vor
1385 angesetzt werden darf, und rückt somit über diesen Termin hinaus.
Ja, die Testamentstiftungen, welche verschiedene Bürger und Bür-
gerinnen in oft beträchtlicher Höhe für die Vollendung des Kirchenbaues
zwischen 1380 bis 1401 machten, 3) deuten darauf hin, dass der Bau des
Koliner Chores noch am Beginne des 15. Jahrhundertes nicht vollendet
war und Peter Parler selbst das Werk nicht fertigstellte. Die Thatsache,
dass manche Details sehr leicht zur Annahme einer jüngeren Bauzeit4)
als 1360 bis 1378 bestimmen könnten, würde sich durch die ausführlich
erörterten Gründe hinlänglich erklären. Jedenfalls bleibt gewiss, dass
Peter Parler den Koliner Chor bis 1385 nicht vollendet hatte, und spricht
vieles dafür, es könne die Vollendung des Werkes nicht ihm zuge-
rechnet werden. 5)
1) Emler, Libri confirmationum, III—IV. S. 120. Feria IV. post Letare 1371 erklären
die Stadtvertreter von Kolin, »quod Pezoldus Eylawer, pie memorie noster concivis .. .
unum altare in nostra parochia cum permissione et favore tunc temporis nostri plebani
cum suis propriis pecuniis composuit et construxit, quod in honore SS. Symonis et Jude
apostolorum extitit dedicatum«. — S. 121 wird am 23. Jänner 1380 dieser Altar bezeichnet
als »de novo fundatum«. — Borový, Libri erectionum archidioecesis Pragensis, S. 58.
Nr. 118. 20. August 1366 ist der neu errichtete Heiligengeistaltar der Koliner Pfarrkirche
bedacht.
2) Dass die Weihe des Chores und -des in demselben stehenden Hauptaltares
keineswegs zusammenfallen, lehrt sofort ein vergleichender Blick auf den Prager Dom.
Während die Weihe des Domchores erst nach vollständigem Schlusse der Wölbung 1385
erfolgte, hatte Erzbischof Johann schon 1365, also 20 Jahre früher, den Altar des heil.
Veit, der 1368 ausdrücklich als Hochaltar im neuen Domchore genannt ist, geweiht; vgl.
Chron. Benessii de Weitmil. Font. rer. Boh. IV. S. 533 und Dobner, Mon. hist.
Boh. VI. S. 88. — Ebenso hatte vor 1320 der Mainzer Erzbischof Peter in Königsaal zwei
Altäre »cum choro et ecclesia« geweiht und erfolgte doch 1329 eine feierliche Grundstein-
legung zum Ausbaue der Klosterkirche; vgl. Chron. Aulae Regiae, Font. rer. Boh.
IV. S. 255 und 293.
3) Vávra, Dějiny královského města Kolína nad Labem. Kolin, 1888, 2 Bände.
I. S. 44.
4)
Grueber, Peter von Gmünd. S. 73.
5) Vávra, Dějiny král. města Kolína I. S. 44. weist in Kolin 1388 einen Steinmetzen
Michael, 1398 einen Steinmetzen Myrklaus nach und ist geneigt, ersteren mit dem Schwieger-
sohne Peter Parlers in Beziehung zu bringen; inwieweit die Genannten an der selbst-
ständigen Weiterführung des Baues Antheil haben, lässt sich nicht näher bestimmen.