z 148 stránek
Titel
Ia
Inhalt
I
Einleitung
1
2
3
4
Lebensverhältnisse
5
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Vewandtenkreis
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Thätigkeit und Werke
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110
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Stammtafel der Familie
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Urkundliche Nachweise
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Namens- und Sachverzeichnis
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- s. 19: … des Chores der Koliner Bartholomäuskirche und der Allerheiligenkirche auf der Prager Burg, welche nachweisbar Meister Peter übertragen wurden, der Aufbau der Karlshofer…
- s. 30: … eine Ver- schiebung, als der kunstreiche Werkmeister Peter auf der Prager Burg gegen Erlag von 32 Groschen das Bürgerrecht der Altstadt in…
- s. 30: … Prag-Altstadt erwarb, trat für ihn Petrus, der Steinmetz von der Prager Burg, als Bürge ein.s) Da der eine Bürg- schaft Leistende aber…
- s. 30: … erwiesen, dass der kunstreiche Werkmeister und Steinmetz Peter von der Prager Burg, welcher 1379 Bürger der Prager Altstadt wurde und 1393 für…
- s. 48: … gleichem An- lasse unmittelbar vor Johann, dem Steinmetzen auf der Prager Burg, ein Zins in derselben Höhe wie dem Genannten zugesichert [Urk.…
- s. 49: … Zu- stimmung Johanns, des Sohnes des Dombaumeisters Peter von der Prager Burg, und seiner Gattin Helene als der Patrone desselben der Tausch…
- s. 50: … zu 64 Groschen gerechnet, für Johann, den Steinmetzen von der Prager Burg, vorbehalten. Nicolaus Krudencz, welchem seine Schwieger- mutter Margareta, die Witwe…
- s. 50: … 1402 verpflichtet, von diesem Hause dem Steinmetzmeister Johann von der Prager Burg jährlich 4 Schock zu zinsen.3) Nicht viel später, am 12.…
- s. 50: … Margareta um 27 Schock kaufte, Johann, dem Steinmetzen auf der Prager Burg, ein Jahreszins von 2 Schock vor- behalten. 4) Dieselbe Jahreszinssumme…
- s. 52: … Margareta, die Witwe des verstorbenen Steinmetz- meisters Johann von der Prager Burg, mit Zustimmung der Schöffen auf ihr Heiratsgut für 45 Schock…
- s. 53: … Johanko, den Sohn weiland Meister Johanns, des Steinmetzen von der Prager Burg, drei Schock von allen Steuern und bürgerlichen Abgaben freien Jahres-…
- s. 53: … Zweifel bestanden, ob der wiederholt genannte Steinmetzmeister Johann von der Prager Burg mit Johann Parler, dem Prager Dombaumeister und Gatten der Helene,…
- s. 53: … Johanko wurde ebenso als Sohn des Steinmetzmeisters Johann von der Prager Burg, als dessen Testamentsvollstrecker er auch begegnete, wie als Sohn der…
- s. 54: … 54.] 54 die Witwe nach dem Steinmetzmeister Johann von der Prager Burg, ein Jahreszins von 5 Schock vorbehalten wurde.1) Letzteren löste Frau…
- s. 55: … Janco, dem Sohne des verstor- benen Steinmetzmeisters Peter von der Prager Burg. Am 28. November 1415 kaufte derselbe um 10 Schock einen…
- s. 55: … haben, machte Janco, der Sohn weiland Meister Peters von der Prager Burg, bereits am 2. December 1417 Gebrauch,7) an welchem Tage er…
- s. 56: … welchen Janco, der Sohn weiland des Steinmetzmeisters Peter von der Prager Burg, begegnet. Da es feststeht, dass der ersten Ehe Peter Parlers,…
Název:
Peter Parler von Gmünd, Dombaumeister in Prag, und seine Familie: ein Beitrag zur deutsch-österreichischen Künstlergeschichte.
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1891
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+146
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 5: Lebensverhältnisse
- 34: Vewandtenkreis
- 58: Thätigkeit und Werke
- 113: Stammtafel der Familie
- 114: Urkundliche Nachweise
- 143: Namens- und Sachverzeichnis
Strana 19
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aber mit der Einholung seines Gutachtens über Eignung der Beschaffen-
heit des Materials und mit der Angabe der zu seiner Gewinnung und
Herbeischaffung zu ergreifenden Maßnahmen zusammenhängen, sind
gesondert zu verrechnen und zu bezahlen.
V. Das zur Herstellung der Formen für die Hüttenarbeit nöthige
Material ist dem »magister operis« vom Bauamte beizustellen; für die
Anfertigung der Formen wird keine besondere Bezahlung geleistet.
Außer diesen sicher bestimmbaren Punkten des Vertrages sind aus
den Lebensverhältnissen und der im Lande entfalteten Bauthätigkeit des
Meister Peter mit Wahrscheinlichkeit noch andere vertragsmäßige Ver-
einbarungen eruierbar. Da Peter Parler 1372 und 1373 in einem Hause
der Mansionare wohnte, so dürfte ihm dasselbe wenigstens in den 70er
Jahren als ausbedungene Wohnung zugekommen sein. Der Vertrag mit
dem Domcapitel ließs dem Meister entweder volle Freiheit in der Uber-
nahme neuer Aufträge oder sicherte ihm wenigstens die Zustimmung
seines Bauherrn ohne besondere Schwierigkeiten, wenn der den neuen
Auftrag Beabsichtigende um die Erlaubnis dafür ansuchte. Denn die
Leitung des Baues der Prager Moldaubrücke, die Aufführung des Chores
der Koliner Bartholomäuskirche und der Allerheiligenkirche auf der
Prager Burg, welche nachweisbar Meister Peter übertragen wurden, der
Aufbau der Karlshofer Stiftskirche, der mit großer Wahrscheinlichkeit
gleich den Anfängen der Anlage der Kuttenberger Barbarakirche auf
ihn zurückgeführt werden kann, lassen keinen Zweifel darüber aufkommen,
dass der Prager Erzbischof und sein Capitel die Bethätigung eines
bewundernswerten Architektengenies nicht in engherziger Selbstsucht
auf die herrliche Ausführung ihrer Metropolitankirche beschränkten,
sondern in hochsinniger Kunstförderung das ganze Land an dem großs-
artigen Schaffen eines die höchsten Ideale verwirklichenden Baukünstlers
Antheil haben und sich erheben ließen.
Aus inneren Gründen1) lässt sich überdies feststellen, dass die
beiden Parteien zustehenden Rechte und Pflichten in zwei schriftlichen
Aufzeichnungen, deren eine, dem Bauherrn zukommende der Bauinspector
verwahrte, während die andere sich in den Händen des Baumeisters
selbst befand, mit Zustimmung beider Theile normiert worden waren.
Die Stellung des Prager Dombaumeisters Peter Parler kann mit
Rücksicht auf die verschiedenen noch bestimmbaren Punkte des Vertrages
immerhin eine recht gute genannt werden. Denn außer dem festen Jahres-
einkommen von 48 Schock 32 Groschen, 8 Schock Kleidungsbeitrag,
2 Schock Holzgeld und vielleicht noch freier Wohnung flossen ihm
unzweifelhaft auch nicht unbedeutende Summen für vertragsmädig besonders
1) Neuwirth, Wochenrechnungen, S. 411.
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