z 148 stránek
Titel
Ia
Inhalt
I
Einleitung
1
2
3
4
Lebensverhältnisse
5
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Vewandtenkreis
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Thätigkeit und Werke
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Stammtafel der Familie
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Urkundliche Nachweise
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Namens- und Sachverzeichnis
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- s. 30: … Steinmetz Peter von der Prager Burg, welcher 1379 Bürger der Prager Altstadt wurde und 1393 für einen 1) Springer, Der Parlirer Peter,…
- s. 50: … Lowossicz bestellt wurde, präsentierten Albert und Peter Rotlew, Bürger der Prager Altstadt und Neffen des verstorbenen Jesco von Kuttenberg, und der Prager…
- s. 93: … hat, wie bereits erwähnt wurde, 3) 1379 das Bürgerrecht der Prager Altstadt erworben und noch 1393 in der ihm darnach zustehenden Weise…
Název:
Peter Parler von Gmünd, Dombaumeister in Prag, und seine Familie: ein Beitrag zur deutsch-österreichischen Künstlergeschichte.
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1891
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+146
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 5: Lebensverhältnisse
- 34: Vewandtenkreis
- 58: Thätigkeit und Werke
- 113: Stammtafel der Familie
- 114: Urkundliche Nachweise
- 143: Namens- und Sachverzeichnis
Strana 93
93
fallen muss. Das Langhaus war offenbar um die Wende des 14. und 15.
Jahrhundertes fertig gestellt worden, da bereits 1402 der neuerrichtete
Bartholomäusaltar in dem neuen Thurme der Teynkirche ausdrücklich
genannt ist.1) 1410 war auch auf dem Friedhofe der Teynkirche die
neue Kapelle schon geweiht, 2) ein Zeichen dafür, dass der Bau des
Gotteshauses in der Hauptsache damals vollendet war, da selbst ein Bau-
werk von mehr untergeordneter und nebensächlicher Art, das jedoch
mit der ganzen Anlage in gewissem Zusammenhange stand, fertig gestellt
war. Demnach fallt die Vollendung des Kirchenhauses der Prager Teyn-
kirche vor den Ausbruch der Husitenkriege; der weitaus größsere Theil
der Anlage muss noch bei Lebzeiten Peter Parlers ausgeführt worden
sein, nach dessen Tode sein Sohn Johann die Leitung des Baues über-
nommen haben könnte.
Für diese Annahmen sprechen auch einige andere Gründe. Peter
Parler hat, wie bereits erwähnt wurde, 3) 1379 das Bürgerrecht der Prager
Altstadt erworben und noch 1393 in der ihm darnach zustehenden
Weise bei der Bürgerrechtserwerbung eines andern als Bürge inter-
veniert. Die Bürgerrechtserwerbung hatte offenbar irgend einen praktischen
Hintergrund und stellt auch sicher, dass der Dombaumeister seit 1379
auf der Altstadt ansässig war. Dazu stimmt auch, dass er gerade nach
dieser Zeit mehrfach über seine auf dem Hradschin gelegenen Häuser
zu Gunsten seiner Söhne, der zweiten Frau und ihrer Kinder verfügte,
weil er wahrscheinlich nunmehr auf der Altstadt wohnte und einen
Hausbesitz erworben hatte, der mit dem für seinen Sohn Johann nach-
weisbaren Hause in der Zeltnergasse immerhin identisch sein konnte.
Die Niederlassung Peter Parlers auf der Altstadt fande aber eine
vollständig ausreichende Erklärung in der Ubertragung des Baues der
Teynkirche, für den die reichen Bauherrn gewiss nur einen Meister von
gutem Rufe bestellten und, wenn er im Lande und in der nächsten
Nähe war, nicht erst nach einer fernen Kraft suchten; jedenfalls hätte
der auf der Altstadt wohnende Dombaumeister trotz seiner mannigfachen
anderen Arbeiten die Ausführung sehr leicht und bequem überwachen
können. Alle Umstände weisen darauf hin, dass Peter Parler mit dem
Aufbaue der Teynkirche betraut wurde und bis zu seinem Tode bereits
den grösten Theil des Werkes vollendete.
1) Tomek, Základy, I. S. 25. Altare in honore et sub vocabulo s. Bartholomaei
apostoli in nova turri in ecclesia b. Mariae virginis ante Laetam curiam de novo exstructum.
2) Ebendaselbst. S. 25. Census deputatur pro altari in honore s. Eustachii et
animarum omnium fidelium defunctorum in nova capella sita in cimiterio ecclesiae parochialis
s. Mariae ante Laetam curiam consecrata.
3) Sieh oben S. 30.