z 148 stránek
Titel
Ia
Inhalt
I
Einleitung
1
2
3
4
Lebensverhältnisse
5
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Vewandtenkreis
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Thätigkeit und Werke
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Stammtafel der Familie
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Urkundliche Nachweise
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Namens- und Sachverzeichnis
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- s. 30: … Steinmetz Peter von der Prager Burg, welcher 1379 Bürger der Prager Altstadt wurde und 1393 für einen 1) Springer, Der Parlirer Peter,…
- s. 50: … Lowossicz bestellt wurde, präsentierten Albert und Peter Rotlew, Bürger der Prager Altstadt und Neffen des verstorbenen Jesco von Kuttenberg, und der Prager…
- s. 93: … hat, wie bereits erwähnt wurde, 3) 1379 das Bürgerrecht der Prager Altstadt erworben und noch 1393 in der ihm darnach zustehenden Weise…
Název:
Peter Parler von Gmünd, Dombaumeister in Prag, und seine Familie: ein Beitrag zur deutsch-österreichischen Künstlergeschichte.
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1891
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+146
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 5: Lebensverhältnisse
- 34: Vewandtenkreis
- 58: Thätigkeit und Werke
- 113: Stammtafel der Familie
- 114: Urkundliche Nachweise
- 143: Namens- und Sachverzeichnis
Strana 50
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verlor Johann Parler, der inzwischen nach seinem Vater zum Dom-
baumeister vorgerückt war, seine Gattin Helene. Denn als an dem
letztgenannten Tage für den Bartholomäus-, Lazarus- und Martha-Altar
der Teynkirche in Prag nach dem Rücktritte des Rectors Nicolaus
Synek der Cleriker Nicolaus von Lowossicz bestellt wurde, präsentierten
Albert und Peter Rotlew, Bürger der Prager Altstadt und Neffen des
verstorbenen Jesco von Kuttenberg, und der Prager Dombaumeister
Johann als Vormünder für die Waisen der Helene, nämlich für Johann,
Wenzel und Benedict, 1) mit welcher Angabe eine interessante Vervoll-
ständigung der Parlerstammtafel gewonnen ist.
Als am 27. März 1400 der Mälzer Mixico Wiel von dem Mälzer
Blašek ein Haus im Pfarrsprengel St. Johann an der Furt um 23 Schock
kaufte,2) wurde auf demselben ein Jahreszins von zwei schweren Mark,
die Mark zu 64 Groschen gerechnet, für Johann, den Steinmetzen von
der Prager Burg, vorbehalten. Nicolaus Krudencz, welchem seine Schwieger-
mutter Margareta, die Witwe nach Jesco Rudelsdorffer, ein Haus auf
dem Gallimarkte abtrat, wurde am 26. Juli 1402 verpflichtet, von diesem
Hause dem Steinmetzmeister Johann von der Prager Burg jährlich 4 Schock
zu zinsen.3) Nicht viel später, am 12. September 1402, ist auf dem Hause
in der langen Gasse, welches der Dachdecker Johann Uher von Wenzel
Obesslo und seiner Frau Margareta um 27 Schock kaufte, Johann, dem
Steinmetzen auf der Prager Burg, ein Jahreszins von 2 Schock vor-
behalten. 4) Dieselbe Jahreszinssumme sicherte am 8. März 1404 auch
Heinrich Keuschil5) auf dem um 10 Schock gekauften Hause in der
Zeltnergasse dem Steinmetzmeister Johann, der selbst in dieser Gasse
sesshaft war.
Dass diese Zinse nicht immer leicht zu erlangen waren, beweist
die Thatsache, dass Meister Johann von der Burg am 8. Mai 1400 eine
Partie Hasenfelle nebst anderen Pfändern auf 4 Schock zurückbehaltenen
Zinses von Seite Heinrichs, der das Haus »ad pileos« besaß, heraus-
gegeben hat. 6) Dieser Zusatz »ad pileos« stellt im Vergleiche zu der
Schenkungseinzeichnung des auf dem Gallimarkte gelegenen Hauses der
Margareta Rudelsdorffer, das auch als »dictam ad pileos« charakterisiert
ist, sofort sicher, dass der Meister Johann von der Burg kein anderer als
der Steinmetzmeister Johann von der Burg ist, der einen Jahreszins von
1) Sich urk. Nachw. Nr. 36. — Weder Grueber noch Chytil beachten diesen Beleg
für die Ergänzung der Nachkommenschaft Johann Parlers.
2) Sich urk. Nachw. Nr. 37.
3) Sieh urk. Nachw. Nr. 40.
4) Sich urk. Nachw. Nr. 41.
5) Sich urk. Nachw. Nr. 42.
6) Sieh urk. Nachw. Nr. 38.