z 148 stránek
Titel
Ia
Inhalt
I
Einleitung
1
2
3
4
Lebensverhältnisse
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
Vewandtenkreis
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
Thätigkeit und Werke
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
Stammtafel der Familie
113
Urkundliche Nachweise
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
Namens- und Sachverzeichnis
143
144
145
146
- s. 26: … Pohořeletzer Haus neben dem Thore, welches vom Hradschin nach dem Kloster Strahow führte, seinem Bruder Meister Peter und dem Schwiegersohne desselben, dem…
- s. 55: … Bruskaberge an dem Wege nach Czessowicz neben dem Weingarten des Klosters Strahow lag.6) Für den Fall seines Todes sollte dieser Zinsbetrag an…
Název:
Peter Parler von Gmünd, Dombaumeister in Prag, und seine Familie: ein Beitrag zur deutsch-österreichischen Künstlergeschichte.
Autor:
Neuwirth, Josef
Rok vydání:
1891
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+146
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 1: Einleitung
- 5: Lebensverhältnisse
- 34: Vewandtenkreis
- 58: Thätigkeit und Werke
- 113: Stammtafel der Familie
- 114: Urkundliche Nachweise
- 143: Namens- und Sachverzeichnis
Strana 26
26
Dombaumeister Peter seiner rechtmäßsigen Gattin Elisabeth von Bur, dem
mit ihr gezeugten Knaben Paul und ihren eventuell späteren Sprösslingen
zuwandte, waren Gärten und eine auf drei Seiten mit Mauern umfriedete
Weinlage verbunden.1)
Die beiden nicht näher bezeichneten Häuser sind wohl identisch
mit den beiden auf dem Pohořeletz gelegenen Häusern, welche Michael
Parler seinem leiblichen Bruder Meister Peter abtrat2); das eine derselben
hatte der Steinmetz Michael selbst vom Grunde aus auf eigene Kosten
autbauen lassen. Das andere kaufte er von Wernher und ließs dann am
25. Jänner 1383 seinen nächsten Verwandten das Recht intabulieren,s)
dass sie nach seinem Tode ohne jedes Hindernis ungestört den Besitz
antreten könnten.
Am 13. October 1383 überließ Michael Parler, der leibliche Bruder
des Dombaumeisters Peter, sein Pohořeletzer Haus neben dem Thore,
welches vom Hradschin nach dem Kloster Strahow führte, seinem
Bruder Meister Peter und dem Schwiegersohne desselben, dem Stein-
metzen Michael aus Köln am Rheine, da er ersterem 4, letzterem 7 Schock
schuldete; der zweite Betrag hatte als erste Hypotheksforderung zu
gelten und mag vielleicht ein Theil von dem Heiratsgute der Tochter
gewesen sein, das Meister Peter auf dem Hause des ihm schuldenden
Bruders anwies. Beide Gläubiger sollten nach ihrem Belieben zu Nutzen
und Frommen des Michael selbst über das Haus verfügen. Der Stein-
metz Michael aus Köln trat aber sein ganzes Recht mit der erwähnten
Forderung, die er auf dem Hause hatte, seinem Schwager Wenzel, dem
Sohne des Dombaumeisters Peter, sofort ab. 4)
Durch die Verfügungen, welche Peter Parler zu Gunsten der zweiten
Frau und ihrer Kinder getroffen hatte, waren die Söhne aus erster Ehe
offenbar aus den ihnen früher eingeräumten Rechten verdrängt worden,
und der Meister musste, wenn er nicht eine tiefgehende Verstimmung
zwischen die Mitglieder seiner Familie einreißsen lassen wollte, für eine
Ausgleichung der Verhältnisse entsprechend Sorge tragen.
Daher überließ er am 10. Mai 1384, 5) wahrscheinlich um einen
verhältnismäßig niedrigen Kaufpreis, das von seinem Bruder Michael
Parler abgetretene Haus auf dem Pohořeletz, das dazu gehörige Grund-
stück sowie das mit demselben vereinigte Haus, welches Michael Parler
1) Sieh urk. Nachw. Nr. 18.
2) Dafür sprechen unbestreitbar die in den urk. Nachw. Nr. 17 und Nr. 19 identischen
Bestimmungen »murus .. a parte Domynykonis est per medium« und »murus a parte
Dominiconis aurifabri est medius Michaelis«.
3) Sich urk. Nachw. Nr. 19.
4) Sich urk. Nachw. Nr. 21.
5) Sich urk. Nachw. Nr. 22.