z 148 stránek
Titel
1
2
Einleitung
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
Edition
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
Personen-Orts-Sachregister
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
- s. 8: … S. 148. 8 — oder auf Klöster in Stadt und Land Eger legte (63) und in einem zweiten Briefe vom 21. September…
- s. 46: … oder auf die Klöster in der Stadt oder in dem Lande Eger legt, so daß die Schwestern, so oft er oder sein…
- s. 54: … infolge Verlustes der Pfandbriefe die erfolgte Verpfändung von Stadt und Land Eger und der Schlösser Floßund Parkstein an die böhm. Krone um…
- s. 56: … Stadtarch., Fasz. 1). Das Geschlecht ist seitdem aus Stadt und Land Eger verschwunden. 1353. September 29. Fol. LXXXIIa. Matel Steinkeler zu Eger…
- s. 126: … unterm 8. Aug. 1510, seine Güter nicht von Stadt und Land Eger zu ent- fremden (Orig. Perg. m. S. ebenda, Nr. 1116;…
- s. 128: … mit samt dem ganzen Gut Linberg, alles zu Stadt und Land Eger gehörig, mit allem Zugehör, wie sie es von ihren Eltern…
Název:
Das Salbuch der Egerer Klarissinnen v. J. 1476 im Egerer Stadtarchiv
Autor:
Siegl, Karl
Rok vydání:
1905
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Obsah:
- 1: Titel
- 3: Einleitung
- 23: Edition
- 131: Personen-Orts-Sachregister
Strana 8
8
—
oder auf Klöster in Stadt und Land Eger legte (63) und in
einem zweiten Briefe vom 21. September 1345 das dem Orden ge
hörige Dorf Unterschossenreut von aller Gerichtsbarkeit der königlichen
Beamten zu Hertenberg (72). Aber auch der Zahlung gewisser geistlicher
Beiträge wurden die Klarissinnen ledig erkannt, denn vom Bischof
Otto zu Magdeburg erhielten sie unterm 16. Jännier 1336 eine
Bestätigung, daß sie des Papstes Boten und Legaten nichts zu geben
brauchten (64), welche Freiheit von Johannes, Patriarchen
von Alexandrien, mit dem Briefe vom 14. April 1372 erneuert
wurde (127).
Im I. 1345 erwarb der Orden einen großen Teil des Dorfes
Zeidelweid (71), welches vordem dem Albrecht und Wittig von
Königswart und den Oheimen derselben, Heinrich und Albert
Linnberger, gehörte (51, 53) und im I. 1347 durch Ankauf seitens
des Abtes Franz zu Waldsassen auch das Dorf Grün, später Grün der
Nonnen, heute Nonnengrün genannt (73).
Eine Bestätigung seines ganzen Besitzes erlangte der Orden aber-
mals gelegentlich der Anwesenheit Karl IV. in Eger mit dem Briefe
vom 9. Oktober 1349,1) in einem zweiten, ausgestellt an demselben
Tage, auch die Bestätigung der von König Johann unterm 19. Juli 1335
dem Kloster verliehenen Steuerfreiheit (63), welche Bestätigung mit dem
Briefe vom 23. November 1355 nochmals erneuert wurde (99).
In die Jahre 1350 bis 1372 fallen dann ansehnliche Erwerbungen
an Gütern, Zinsen und Zehenten von Besitzungen in Eger, Ulrichsgrün,
Rohr, Oed, Oberndorf, Haid, Katzengrün, Bruck, Fischern, Gehag, Scheba,
Sebenbach, Schönlind, Hirschfeld, Oberlohma, Au, Sirmitz und Schlada
(78—124).
Im letztgenannten Jahre (1372) bestätigte K. Karl IV. unterm
28. Mai dem Kloster auch das von K. Albrecht verliehene Holz-Privileg
vom 26. September 1306 (128) und in einem zweiten Briefe vom
26. Mai 1373 alle die Privilegien, die das Kloster von des Kaisers
Vorfahren über Treunitz, Ulrichsgrün, Schossenreut und alle anderen
Güter empfangen hatte (130).
Auch seitens der geistlichen Obrigkeit wurden die Schwestern in
dieser Zeit mit einer wertvollen Freiheit bedacht. Mit der Bulle vom
1) Pelzel, König Wenzel I, VIII im Auszuge.