z 148 stránek
Titel
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Einleitung
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Edition
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Personen-Orts-Sachregister
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- s. 24: … öffentlichen Landgerichte zu Eger entscheidet, daß in näheren Umkreise des Klosters Waldsassen oder auf dessen Besitze keine Feste erbaut werden dürfe (Mon.…
- s. 35: … 9./VI. gegen Zahlung von 100 Pf. Haller zu Gunsten des Klosters Waldsassen verzichtet. Die Brüder des genannten Ulrich, Tuto und Heinrich II.,…
Název:
Das Salbuch der Egerer Klarissinnen v. J. 1476 im Egerer Stadtarchiv
Autor:
Siegl, Karl
Rok vydání:
1905
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Obsah:
- 1: Titel
- 3: Einleitung
- 23: Edition
- 131: Personen-Orts-Sachregister
Strana 35
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—
1311. November 10.
Fol. LXXXIIIb.
Ulrich von Hertenberg übergibt (käuflich oder schenkungs
weise?) den Klarissinnen zu Eger vier Morgen Felder zu Hartesreut
(= Hartessenreut) und ein Tag Wiesmats Erbe.
Datum noch Christi gepurt M° CCCXI° an send mertens
abent.
28
(Gradl, Mon. Egr. 606 u. Gesch. S. 140.)
Anm. Die Hertenberger, die von Hertenberg (= Hartenberg bei
Gossengrün) werden mit Boyzlaus de Hertenberg und Heinricus
de Hertenberg in einem Briefe Albrecht Nothafts (II.) des älteren von
Wildstein vom I. 1265 o. T. kundbar (Diplomatarium walds. S. 658). Ulrich
von Hertenberg ein Sohn Heinrichs I. und Enkel Hawards I. von Herten-
berg wird mit seinem Vetter Albrecht I. (Sohn Hawards I.) erstlich in einer
Urkunde vom 14. April 1299 genannt (Reg. boica IV, 688) und mit seiner
Frau Katharina bis 1319 öfters erwähnt. Letztere, ehedem eine verehelichte
Nothaft, war auch Besitzerin des Schlosses Liebenstein (bei Türschen-
reut), auf das sie 1307 9./VI. gegen Zahlung von 100 Pf. Haller zu Gunsten
des Klosters Waldsassen verzichtet. Die Brüder des genannten Ulrich, Tuto
und Heinrich II., nennen sich in Urkunden von 1300 ab (erste 1300 12. III.;
Kopialb. des Kl. Waldsassen II, 11) auch de schonen prunne (Schön
brunn bei Wunsiedel). Der erstgenannte Tuto oder Taut wird 1306 1. II.
(Reg.-Samml. im Eg. Stadtarchive) und 1308 29./III. auch als Landrichter
zu Eger erwähnt. Eine andere Linie der Hertenberger gelangte zu Ausgang
des 13. Jahrh. in den Besitz der Burg Königswart, nach welcher sie sich auch
benannten, wie Taut I. von Königswart (1287—1290) und dessen Söhne
Taut II. (unten Nr. 53), Albrecht (Nr. 51), Engelhard (Nr. 71), Eckhard
und Heinrich. Tauts Sohn Witigo (unten Nr. 53) saß in den I. 1361—1370
in Sandau.
1312. Juni 30.
Fol. LXXXIIIb.
Albrecht (VII. Nothaft) von Falkenau schenkt den Klaris-
sinnen zu Eger ein Lehengut zu Puchelberg (= Büchelberg bei
Falkenau).
Geben zu napurch, 13121) an dem Freitag nach sunbenden.
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(Gradl, Mon. Egr. Nr. 610 mit 23. Juni und Gesch. S. 140.)
1) Die in deutschen Briefen vorkommenden Jahreszahlen erscheinen im Sal-
buch ständig mit Buchstaben ausgeschrieben, nur der Kürze wegen werden
sie hier und in den folgenden Noten in Ziffern wiedergegeben.