z 148 stránek
Titel
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Einleitung
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Edition
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- s. 5: … einen Zeitraum von zwei Jahrhunderten ein verläßlicher Führer ein im Egerer Stadtarchive befindliches Sal= oder Briefbuch1) dieses Stiftes, welches im I. 1476…
- s. 15: … Materiale hat sich im Laufe der Jahrhunderte (1309—1776) auch im Egerer Stadtarchive ange- sammelt. 2) Hinsichtlich der Realitäten des Klosters sei noch…
- s. 16: … Adelheid von Lobhaus2) genannt. Im Salbuche und sonstigen Handschriften des Egerer Stadtarchives werden sodann angeführt: Margaretha, als Abt. genannt in den J.…
Název:
Das Salbuch der Egerer Klarissinnen v. J. 1476 im Egerer Stadtarchiv
Autor:
Siegl, Karl
Rok vydání:
1905
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
148
Obsah:
- 1: Titel
- 3: Einleitung
- 23: Edition
- 131: Personen-Orts-Sachregister
Strana 16
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Bevor ich in die Beschreibung des Salbuches eingehe, seien noch
frühere Nachrichtenl) hinsichtlich der Namen und der Funktionsdauer
einzelner Abtissinnen ergänzt und richtig gestellt, wie folgt.
Als erste Abtissin wird von den Chronisten im J. 1270 Adelheid
von Lobhaus2) genannt. Im Salbuche und sonstigen Handschriften
des Egerer Stadtarchives werden sodann angeführt:
Margaretha, als Abt. genannt in den J. 1313 und 1317
(Briefnoten vom 25. Juli 1313 und vom 12. September 1317, Nr. 30
und 32 des Salb.). Unter ihr erscheint Schwester Elsebeth als
Meisterin.3)
Mechthilde 1347 (Briefnote vom 10. August 1347, Nr. 73
des Salb.).
Katharina 1351 (Briefnote vom 15. März 1351, Nr. 83
des Salb.).
Agnes, genannt in einem Briefe vom 23. November 1372, dem
zufolge Schwester Agnes, Äbtissin, und der Konvent der Jungfrauen
S. Klarenordens in Eger geloben, dafür, daß die Bürger des Rats ihre
jährl. Zinse steuerlos und losungsfrei hielten, zur Seligkeit der Gemein
ein ewiges Licht zu unsers Herrn Leichnam in ihrem Chore unterhalten
zu wollen4), und in der Briefnote vom 6. Dezember 1374 (Nr. 133
des Salb.).
Margarretha von Kornbühl 1391, 92 und 95 (Briefnoten
vom 20. Dezember 1391, vom 21. Dezember 1392 und vom 13. April 1395,
Nr. 169, 171 und 175 des Salb.).
1) Pröckl, Eger und das Egerland, Bd. I, S. 615.
2) Bei Pröckl irrig Gobhardt. Die Ratschronik, Fol. 8b und Kriegelsteins
Chronik, Fol. 7, melden, daß im I. 1270 zwei Schwestern von Seußlitz
zu Ordnerinnen nach Eger geschickt worden sind; die eine hieß Adelheid
von Lobhaus und war die erste Äbtissin, die andere Guta von
Gürlitz. Beide waren Witwen.
3) Schwester Elsebeth, die Meisterin, und die heil. Samenunge der
Schwestern im Kloster zu Eger S. Klarenordens einigen sich mit den
Bürgern zu Eger das Gesetz und Gebot der Stadt wegen der Auslösung
von Gefangenen zu halten. Orig. Perg. mit dem Siegel der Abt. vom
9. Jänner 1317 im Eg. Stadtarch., Urk. Nr. 20; Katal., S. 41.
4) Orig. Perg., S. abgefallen, im Eg. St. A., Urk. Nr. 116; Katal., S. 41.