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Titel
I
Petrus de Pulka
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Einleitung
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Verzeichniss der Schriften
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- s. 1: … Hof- und Staatsdruckerei. 1836. I. Petrus de Pulka, Abgesandter der Wiener Universität am Concilium zu Constanz. Von Friedrich Firnhaber, oorrespondirandem Mitgliodo der…
- s. 3: … Spanien, Italien strömten die Abgesandten der Universitäten herbei. Auch die Wiener Universität beeilte sich, der Aufforderung Folge zu leisten. Eine der jüngsten.…
- s. 4: … vielfältigen Vermittelungen und Unterhand- lungs-Aufträge während seiner Wirksamkeit an der Wiener Universität, so wie seine hier mitgetheilten Briefe sind Beweise für das…
- s. 4: … Universität über dieselben, welche Auszüge Kink in seiner Geschichte der Wiener Universität im 2. Bande miltheilt. Leider ist die Reihenfolge dieser Briefe…
- s. 5: … Bernhard gestanden ist, bevor er seine Lauf- bahn an der Wiener Universität begann, war ich nicht im Stande zu erörtern. Die so…
- s. 6: … laureus formatus theologiae canonicus Viennae. Kink in seiner Geschichte der Wiener Universität, dem wir für unsern Gegen- stand so viel verdanken, spricht…
- s. 10: … vellet, et 3) 10 welehe Kink in seiner Gesehichte der Wiener Universität im II. Bande im Auszuge mittheilt; erst jetzt gegen Ende…
Název:
Petrus de Pulka. Abgesandter der Wiener Universität am Concilium zu Constanz (Archiv für österreichische Geschichte, vol. 15)
Autor:
Firnhaber, Friedrich
Rok vydání:
1856
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
71
Počet stran předmluvy plus obsahu:
I+70
Obsah:
- I: Titel
- 1: Petrus de Pulka
- 3: Einleitung
- 12: Verzeichniss der Schriften
Strana 3
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as Constanzer Concilium, eine der wichtigsten Episoden in dem vielbewegten
Leben K. Sigismund's, nimmt insbesondere als Vorläufer des Concils zu Basel
eine hervorragende Wichtigkeit ein. Der tiefe Verfall der Kirche, das Ringen
der geistlichen mit der weltlichen Macht, das gesunkene Anschen der könig-
lichen Gewalt in Deutschland, die geringe Bedeutung derselben nach aussen —
sind charakteristische Merkmale der Zeit. Hier zu reformiren, das Schlechte
zu verbessern, das Verlorene wiederzugewinnen und wiederherzustellen, die
gestörten Verhältnisse in Kirche und Staat neu zu begründen, waren die grossen
Aufgaben, welche K.Sigismund vorschwebten , ihnen widmete er mit Aufopferung
seine ganze Kraft und seine ganze, gewiss aufrichtige Thätigkeit.
Dass die Folgen der aufgewandten Mühe und Anstrengung nicht entspra-
chen, dass nach dreijähriger Dauer des Concils, und so vielen Anstrengungen
des Königs nur wenig Früchte geerntet wurden, lag mehr in der Macht der
Verhältnisse, welche zu bemeistern Sigismund bei dem besten Willen zu schwach
war, und in den Verhältnissen selbst.
Wir bringen in den folgenden Blättern einen Beitrag zur Geschichte des
Concils, der, zwar von keiner hervorragenden Bedeutung für dessen äussere
Geschichte, jedoch einen Gegenstand beleuchtet, der für unser specielles Vater-
land zunächst von Wichtigkeit ist. Ich meine das Verhältniss der Wiener Uni-
versität und ihre Beziehungen als Corporation zum Concil.
Wie bekannt, wurden alle Universitäten — in ihrer damaligen Stellung
geistliehe Corporationen — von Papst Johann XXIII. eingeladen, das Concilium
durch Abgeordnete zu beschieken. Diesem Wunsche entsprechend, fanden sich
von Nah und Fern die berülmtesten Capacitäten ein, um an den Kämpfen für die
Kirehe, an den Reformen der geistlichen Verhältnisse Theil zu nehmen, ihre eige-
nen Angelegenheiten zu ordnen, die Rechte der Universitäten zu wahren und
zu vermehren.
Aus Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Italien strömten die
Abgesandten der Universitäten herbei.
Auch die Wiener Universität beeilte sich, der Aufforderung Folge zu
leisten. Eine der jüngsten. 1367 gegründet, wie alle Universitüten rein geist-