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Titel
I
Petrus de Pulka
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Einleitung
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Verzeichniss der Schriften
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- s. 1: … Hof- und Staatsdruckerei. 1836. I. Petrus de Pulka, Abgesandter der Wiener Universität am Concilium zu Constanz. Von Friedrich Firnhaber, oorrespondirandem Mitgliodo der…
- s. 3: … Spanien, Italien strömten die Abgesandten der Universitäten herbei. Auch die Wiener Universität beeilte sich, der Aufforderung Folge zu leisten. Eine der jüngsten.…
- s. 4: … vielfältigen Vermittelungen und Unterhand- lungs-Aufträge während seiner Wirksamkeit an der Wiener Universität, so wie seine hier mitgetheilten Briefe sind Beweise für das…
- s. 4: … Universität über dieselben, welche Auszüge Kink in seiner Geschichte der Wiener Universität im 2. Bande miltheilt. Leider ist die Reihenfolge dieser Briefe…
- s. 5: … Bernhard gestanden ist, bevor er seine Lauf- bahn an der Wiener Universität begann, war ich nicht im Stande zu erörtern. Die so…
- s. 6: … laureus formatus theologiae canonicus Viennae. Kink in seiner Geschichte der Wiener Universität, dem wir für unsern Gegen- stand so viel verdanken, spricht…
- s. 10: … vellet, et 3) 10 welehe Kink in seiner Gesehichte der Wiener Universität im II. Bande im Auszuge mittheilt; erst jetzt gegen Ende…
Název:
Petrus de Pulka. Abgesandter der Wiener Universität am Concilium zu Constanz (Archiv für österreichische Geschichte, vol. 15)
Autor:
Firnhaber, Friedrich
Rok vydání:
1856
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
71
Počet stran předmluvy plus obsahu:
I+70
Obsah:
- I: Titel
- 1: Petrus de Pulka
- 3: Einleitung
- 12: Verzeichniss der Schriften
Strana 10
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welehe Kink in seiner Gesehichte der Wiener Universität im II. Bande im
Auszuge mittheilt; erst jetzt gegen Ende des Jänner, 1413 fangen unsere
Originalbriefe an. Von nun an gehen sie fort bis zum Jahre 1418. Es kann
nicht Aufgabe sein, bei der Skizzirung der Daten über das Leben des Petrus
de Pulka, in das Detail der Briefe einzugehen. Sie enthalten des Interessanten
über die Vorkommnisse im Concil, über König Sigmund, Huss u. s. w. viel.
Gegen Ende April 1) reiste Kaspar von Meiselstein von Constanz ab
zurück nach Wien, denn Pulka erwähnt ihn als Mitschreiber seines Briefes
voni 18. April, aber als bereits abgereist. Da die Universität, wie es seheint,
beleidiget war, dass die Abgesandten ihre früheren Briefe nur an den Reetor
und nicht an die ganze Universität richteten so addressirt jetzt Petrus an
den Reetor und das Doctoren- und Magister�Collegium, und entschuldigt
sich, dass sie die Vorkommnisse für nicht hinreichend wichtig hielten, um die
Versammlung des ganzen Körpers zu rechtfertigen. Zugleich verspricht er,
dass sein College Meyselstain ihnen mündlich das Entgangene ergänzen werde.
Der Einwirkung Pulka's ist es auch zuzuschreiben, dass die Universität am
8. Mai 1415 beschloss 2) sich nach dem Beispiele der Pariser Universität gänzlich
an das Concil anzusehliessen, und zwar mit Einstimmigkeit der Facultäten 3).
Auf 3 Punete, deren Pulka häufig in seinen Briefen erwähnt, wollen wir
die Leser derselben vorzugsweise aufmerksam machen, es sind dies seine
Bemühungen, überall das Lob des Königs Sigmunds anzubringen, sein Andrin-
gen an die Universität, die rotulos hinsichtlich der Pfründen-Verleihung
einzuschieken, dann die Angelegenheit des Propstes von Passau Wenzel
Thiem, des zur Verantwortung gezogenen Anklägers der Wiener Universität 4).
Bis zum Mai 1418, blieb Petrus de Pulka in Constanz, bis zum Schlusse des
Concils; zurückgekehrt nach Wien hielt er am 31. Mai seinen Bericht über die
Ergebnisse seiner Bemühungen „congregata universitas ad audiendum relacionem
ven. mag. nostri magistri Petri de Pulka doctoris sacre pagine ambasiatoris
universitatis nostri reuersi de constanciensi concilio que audita fuit et facultas
arcium valde contenta erat de suis magnis diligencia solliei-
tudine et laboribus et sibi humiliter regraciabatur 5).
dominum principem accederet supponendo eidem, ut ipse dignaretur seri-
bere sue ambasciate, ut in hoc articulo assisterent ambasiate universitatis
pro dicta iurisdictione obtinenda.
Tilmez, p. 105, gibt bestimmt den 1. Mai an.
2) Kink II. 50, 8: „congreg, vniu. ad audiendam literam ei transmissam per
mag. nostrum petrum de pulka de concilio. In qua hortatus fuit universi-
tatem, quatenus ad instar universitatis paris. scriberet concilio, se velle
assistere et adherere sibi penitus atque determinacionibus suis. Et ex
unanimi consensu facultatum placuit sic fieri.
3) Am 5. Juni 1415 ist bei Kink die Notiz, dass 20 Goldgulden an die Gesandten
beim Concil geschickt wurden. Kink II, 50, 10, und am 2. Aug. d. J. 36 Gold-
gulden 1. c. 11, 50, 12.
S. Kurz, Albrecht II, 1, p. 201, ff. —Tilmez p. 97, fl. — Kink 1. c. II, 50, 13.
5) Kink II, 51, 17.
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