z 180 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
Inhaltsverzeichnis
VII
VIII
Einleitung
1
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Anhang
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Register
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- s. 159: … haben wir hier an Büchers Feststellungen über die Bevölkerung von Frankfurt am Main anzuknüpfen2). In Frankfurt am Main mußten im Jahre 1440 sämtsiche…
- s. 159: … Feststellungen über die Bevölkerung von Frankfurt am Main anzuknüpfen2). In Frankfurt am Main mußten im Jahre 1440 sämtsiche selbständigen männlichen Personen und ihre…
- s. 161: … 720 bis 800 anzusetzen. Die Zahl der wehrpflichtigen Bevölkerung von Frankfurt am Main im Jahre 1440 — und das heißt: die Mindestzahl der…
- s. 162: … Breslaus gibt unsere Schätzung keine festen Anhaltspunkte. Die Bevölkernng von Frankfurt am Main zählte im Jahre 1440 nach Büchers Berechnnngen 8000—9000 Köpfe. Das…
Název:
Der Widerstand Breslaus gegen Georg von Podiebrad
Autor:
Koebner, Richard
Rok vydání:
1916
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
180
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- VII: Inhaltsverzeichnis
- 1: Einleitung
- 146: Anhang
- 171: Register
Strana 159
Die Breslauer Zunftliste und die Büchersche Gewerbeliste für Frankfurt a. M. 159
Aus dem Jahre 1470 ist nämlich ein Mitgliederverzeichnis der Breslauer
Zechen erhalten. Es enthält nach der Feststeslung Eulenburgs1) 1221 Namen.
Die Liste umfaßt uur einen Teil der erwachsenen männlichen Bevölkerung Breslaus.
Aber für die Abschätzung des Restes kommen uns die Verhältnisse anderer größerer
deutscher Städte zu Hilfe.
In erster Linie haben wir hier an Büchers Feststellungen über die
Bevölkerung von Frankfurt am Main anzuknüpfen2). In Frankfurt am Main
mußten im Jahre 1440 sämtsiche selbständigen männlichen Personen und ihre
Söhne im Alter von 14 Jahren und mehr den Bürgereid leisten. Über die
Eidleistenden wurde eine Liste aufgestellt. Diese umjaßt 2106 Namen; darunter
sind 243 als jugendliche Personen oder Knechte kenntlich gemacht, so daß die
Höchstzahl der selbständigen männlichen Bevölkerung im engeren Sinne 1863
beträgt3). Bücher ist es uun gelungen, bei 1498 dieser selbständig Erwerbenden
zugleich den Beruf festzustellen4). Diese Frankfurter Gewerbeliste dürsen wir
mit der Breslauer Zunftliste vergleichen; in beiden stellen sich das Handwerk,
der Kleinhandel, die Gewerbe der Lebeuss und Genußmittel dar. Doch bedürfen
beide Listen näherer Bearbeitung, damit die vergleichbaren Größen heraustreten.
1. Die Frankfurter Gewerbeliste verzeichnet auch Berufe, die in Breslau
keine eigene Zuuft bildeten; diese müssen wir für den Vergleich in Abzug bringen.
Bei den zahlreichen Spezialberufen, die unter den Handwerkern und Kleinhändlern
von Bücher angemerkt sind, sind wir zu einem solchen Abzug allerdings nicht
berechtigt; wir müssen damit rechnen, daß die entsprechenden Handwerker in
Breslau bei benachbarten Zünften unterkamen 5). Auch die im Weinhandel und
Weinausschauk tätigen Personen dürfen wir nicht abziehen; deun diese Gewerbe
sind zwar unter den Breslauer Zünften nicht vertreten; ihnen entsprechen hier
aber die besonders entwickelten züuftigen Gewerbe der Mälzer und Kretschmer6).
Dagegen dürsen wir in Abzug bringen:
die Abteilung Urproduktion (mit Ausnahme der Fischer, die in
Breslan eine Zuust bilden) .
. .
.
.
. . . . 103 Personen,
.
die Verkehrsgewerbe (Sackträger, Fuhrleute, Schiffer usw.)7) .
47
Büchers Abteilungen XI — XIV (Schreiber, Spiellente, Lohnarbeit
unbestimmter Art, „verschiedene andere Berufsarten“).
.
147
297 Personen.
Vou den 1498 gewerbtätigen Fraukfurter Bürgern bleiben damit nur 1201
als Vergleichsgröße übrig.
—. --
1) F. Eulenburg, Drei Jahrhunderte städtischen Gewerbewesens, Vierteljahrsschrift für
Sozial und Wirtschaftsgesch. Bd. II (1904), S. 254 ff. Wir beschränken uns hier auf die
wirtlich überlieferten Größen, die aus Tabelle 3 (S. 278 f.) zu ermitteln sind, und sehen von
Eulenburgs Interpolationen ab. 2) K. Bücher, Die Bevölkerung von Frankfurt im 14. und
15. Jahrhundert (1886). 3) Bücher a. a. O. S. 177, 184—191. 4) Bücher, S. 210
bis 214, und Tabelle XV, S. 215—225. 5) Vgl. Eulenburgs Bemerkung über die
„kombinierten“ Zechen Breslaus, S. 257.
6) Dagegen werden in Frantfurt nur drei
Bierbrauer genannt. Die Überlieferung ist aber wohl unvollständig. Bücher, S. 241 f.
7) Vücher, S. 221, Abteilg. X, 18, 19, 27—33.