z 140 stránek
Titel
1
2
3
4
5
6
Inhalt
7
8
Karsl IV. Jugendleben
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
St. Wenzels-Legende
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
Namen- und Sachregister
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
- s. 31: … den Herzog mit Ludwig aus72. Dann ging er in die Grafschaft Tirol zum Herzog von Kärn- ten, welchen er aus dem Königreiche…
- s. 44: … wir durch das Gebiet von Mantua und Verona nach der Grafschaft Tirol, wo wir unseren Bruder Johann fanden, den unser Vater mit…
- s. 45: … Fall seines Todes unserem Bruder das Herzogtum Kärnten und die Grafschaft Tirol zugesagt"s, denn es gebrach ihm an männlicher Nachkommenschaft. So war…
- s. 47: … während dieser nach dessen Ableben das Herzogtum Kärnten und die Grafschaft Tirol hätte in Besitz nehmen sollen10°, schloß Ludwig, der sich für…
- s. 47: … So verlor unser Bruder das Herzogtum Kärnten. Die Leute der Grafschaft Tirol aber wollten sich Ludwig nicht unterwerfen, sondern ver- blieben unter…
- s. 52: … hatte. Zu gleicher Zeit schickte uns unser Vater in die Grafschaft Tirol, um diese sowie unsern Bruder und seine Gattin, welche noch…
- s. 52: … Zeit, einen Tag nach Ostern 27, zogen wir in der Grafschaft Tirol ein Heer zusammen und drangen in dem zur Diözese Brixen…
- s. 53: … Brescia, Parma und Lucca. Alle diese griffen uns und die Grafschaft Tirol mit voller Kraft an, so daß die Stadt Trient und…
- s. 53: … als von den Bayern große Gefahr drohte, kurz, die ganze Grafschaft Tirol so gut wie von allen Seiten schwer bedrängt war. Damals…
- s. 53: … eben diese Zeit unserem Vater und Schwester- mann von der Grafschaft Tirol aus mit einer großen Menge Fußvolk und Reitern zu Hilfe…
- s. 54: … unserem Vater eine große Summe Geldes und unserem Bruder zur Grafschaft Tirol einige Burgen in der Nähe des Drauflusses, das Herzogtum Kärnten…
- s. 55: … geleitete er uns durch das Tal von Cadore bis zur Grafschaft Tirol, wo wir damals statt unseres Bruders, der noch ein kleiner…
- s. 59: … ein: den Volkmar von Burgstall 145 einen Vornehmen aus der Grafschaft Tirol, in Feltre; in der Stadt Belluno den Endrighettus von Bongajo;…
- s. 59: … Tage seiner Hauptmannschaft starb, als Nachfolger den Hasen. In die Grafschaft Tirol zurückgekehrt, begaben wir uns in das Inntal und von da…
- s. 79: … nachdem dieser den Bischof von Trient als Hauptmann in der Grafschaft Tirol zurückgelassen hatte, reiste er mit mir nach Böhmen, dann zum…
- s. 81: … Gewalt. Von hier ging ich nach Trient und in die Grafschaft Tirol, wo ich bis zum 24. November verweilte; an diesem Tage…
- s. 91: … böswillige und trügerische List von den Seini- gen aus der Grafschaft Tirol und seinen übrigen Gebieten vertrieben und verwiesen war, und wäre…
- s. 91: … verwiesen war, und wäre für ihn eine Schande, in die Grafschaft Tirol und seine übrigen Gebiete nochmals zurückzukehren, auch die Gattin wieder…
Název:
Kaiser Karls IV. Jugendleben und St.-Wenzels-Legende
Autor:
Blaschka, Anton
Rok vydání:
1956
Místo vydání:
Weimar
Počet stran celkem:
140
Počet stran předmluvy plus obsahu:
140
Obsah:
- 1: Titel
- 7: Inhalt
- 9: Karsl IV. Jugendleben
- 95: St. Wenzels-Legende
- 127: Namen- und Sachregister
Strana 91
KAPITEL. XIX
91
zuberaumen; er wolle ihm nämlich wegen aller Kränkungen
und Gewalttaten, welche dessen Sohn Johann von seinem
Sohne Ludwig durch Wegnahme der Gattin und der Graf-
schaft Tirol erlitten, vollständige Genugtuung geben und an-
gemessene Entschädigung leisten. Als Termin für diese Be-
sprechungen wurde ein Tag festgesetzt, an welchem man vor
dem Bischof von Trier, der des Königs Johann Oheim war,
in Trier erscheinen sollte. Es trafen zu diesem Termin von
seiten des Königs Johann viele Herren und Vornehme ein,
welche über die wichtige Angelegenheit lange Verhandlungen
führten, wie die Ungeheuerlichkeit der Tat und die verab-
scheuungswürdige Größe des begangenen Verbrechens sie er-
forderlich machte. „Ist es doch von der Welt an nicht er-
hört“265, daß je ein großer und edler Fürst und Herr durch
feindselige Umtriebe und verräterische List eines so schönen
Landes und der eignen Gattin so nichtswürdig wäre beraubt
worden. Nachdem daher viele Vorschläge geprüft worden
waren, wurde verkündet: es zieme sich nicht für Johann,
welcher durch böswillige und trügerische List von den Seini-
gen aus der Grafschaft Tirol und seinen übrigen Gebieten
vertrieben und verwiesen war, und wäre für ihn eine Schande,
in die Grafschaft Tirol und seine übrigen Gebiete nochmals
zurückzukehren, auch die Gattin wieder aufzunehmen, welche
durch die Schmach des Ehebruchs so entehrt sei, daß er sie
niemals wieder in sanfter Umarmung halten und mit ehe-
licher Empfindung, frei von Widerwillen und Abscheu, wie
es das Verhältnis von Gatten erfordere, lieben könne. End-
lich gelangte man dahin, daß Ludwig von Bayern sich dazu
herbeiließ, dem Könige Johann und seinem Sohne, der, wie
jener Zeit jedoch, die eine Politik im höheren Sinne überhaupt nicht
war, hat diese chronologische Frage woll kaum einige Bedeutung.
Ubrigens schließt sich das hier folgende Faktum inhaltlich recht gut
dem Vorhergehenden an; es erscheint als Wirkung des Krakauer Frie-
dens, daß König Ludwig, der kurz zuvor (oben S. 87) jede Verhand-
lung mit Johann abgelehnt, eine solche nunmehr selbst nachsucht
26s Nach der Bibelstelle Joh. 9, 32: I sacculo non est auditum.