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Inhalt
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Karsl IV. Jugendleben
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St. Wenzels-Legende
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- s. 31: … Aus Frankreich also heimgekehrt, fand ich meinen Vater in der Grafschaft Luxemburg, während die Reichsregierung zu jenen Zeiten Ludwig von Bayern innehatte,…
- s. 31: … Zu jener Zeit nun, als ich aus Frankreich in die Grafschaft Luxemburg zurückgekehrt war und meinen Vater daselbst angetroffen hatte, belagerte der…
- s. 32: … Stellvertretung übernom- men hatte. Damals schickte mein Vater in die Grafschaft Luxemburg nach mir. Ich nahm nun den Weg durch die Stadt…
- s. 46: … Jülich, dem Grafen von Geldern u. a. m., nach der Grafschaft Luxemburg zog, übertrug uns für die Zeit seiner Abwesenheit seine Gewalt…
- s. 74: … zu meinem Vater, der nach mir geschickt hatte, in die Grafschaft Luxemburg zu gehen ; aber von Frankfurt aus kehrte ich wieder…
- s. 77: … dort kam ich durch Bayern zu meinem Vater in die Grafschaft Luxemburg. Ich zog nun, wie es mein Wunsch war, dem Könige…
Název:
Kaiser Karls IV. Jugendleben und St.-Wenzels-Legende
Autor:
Blaschka, Anton
Rok vydání:
1956
Místo vydání:
Weimar
Počet stran celkem:
140
Počet stran předmluvy plus obsahu:
140
Obsah:
- 1: Titel
- 7: Inhalt
- 9: Karsl IV. Jugendleben
- 95: St. Wenzels-Legende
- 127: Namen- und Sachregister
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JUGENDLEBEN KARLS IV.
er eine einzige Tochter hatte. Diese7s gab er nun meinem
Bruder Johann zur Frau und sagte ihm für den Fall seines
Todes auch alle seine Fürstentümer zu"4.
Von hier kam mein Vater nach der Stadt Trient; damals am
Tage des heiligen Märtyrers Wenceslaus starb meine Mutter
in Prag7s.
Während mein Vater aber in Trient verweilte, wurden ihm
in der Lombardei die Städte Brescia, Bergamo, Parma, Cre-
mona, Pavia, Reggio und Modena, sowie in Tuscien Lucca
mit allen dazu gehörigen Gebieten und Grafschaften über-
geben76. Indem mein Vater diese Städte in Besitz nahm,
schlug er demnächst seinen Sitz in Parma auf77. Die Leitung
übernahm Azzo Visconti von Mailand, der damalige Statt-
halter der Städte Mailand und Novara, welche er zu der-
selben Zeit von meinem Vater in Stellvertretung übernom-
men hatte.
Damals schickte mein Vater in die Grafschaft Luxemburg
nach mir. Ich nahm nun den Weg durch die Stadt Metz, das
Herzogtum Lothringen, durch Burgund und Savoyen bis zur
Stadt Lausanne am See. Dann überschritt ich die Berge von
Brig"8 und kam in die Landschaft Novara; von da gelangte
ich am Karfreitag7’ nach der Stadt Pavia, welche mein Vater
innehatte.
Am Ostertage aber, also am dritten Tage nach meiner An-
kunfts°, wurde mein Gefolge vergiftet, und ich selbst ent-
kam nur durch den Schutz der göttlichen Gnade. Die hohe
73 Margareta Maultasch, geb. 1318 (siehe oben S. 27, Anm. 54), jetzt
also 12 Jahre alt.
74 September 1330.
75 28. September 1330.
78 Ein vorzügliches Hilfsmittel zur Orientierung über die italienischen
Wirren des 14. Jahrhunderts bietet den Lesern der „Geschichts-
schreiber der deutschen Vorzeit“ die Einleitung W. Friedensburgs
zum „Leben Kaiser Heinrichs VII.“ (1882).
77 März 1331.
78 Am Aufstieg des Simplonpasses.
*e 31. März 1331.
79 29. März 1331.