z 152 stránek
Titel
I
II
Einleitung
III
IV
V
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VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
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XVI
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XVIII
Urkunden und Regesten
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Stammtafel Ritter Poreschin
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Karte
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- s. 8: … — Adalbert Mainhart Böhm, das Minoritenkloster zu Krumau, Notizenblatt d. Wiener Akademie d. W. II, S. 353. Dirna liegt nordwestlich von Neuhaus,…
- s. 63: … und jetzige Erzdechanteikirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt der Wiener Akademie d. W. 1853, S. 441. Krnin liegt 2 Stunden nordöstlich…
- s. 91: … und jetzige Erzdechantei-Kirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt der Wiener Akademie d. W. III, S. 443. Der oberwähnte Zins im Dorfe…
- s. 103: … und jetzige Erzdechantei-Kirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt d. Wiener Akademie d. W. III, S. 444. 176. 1472, 16. October, Krumau.…
- s. 107: … und jetzige Erzdechantei-Kirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt der Wiener Akademie d. Wiss. III, S. 444. Biberschlag oder Wewerzy liegt im…
- s. 109: … jetzige Erzde- chantei-Kirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt der Wiener Akademie d. W. III, S. 444. 186. 1482, 9. August, Krumau.…
Název:
Urkunden und Regesten zur Geschichte des Gutes Poreschin im 14. und 15. Jahrhundert
Autor:
Klimesch, Johann Matthäus
Rok vydání:
1889
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
152
Obsah:
- I: Titel
- III: Einleitung
- 1: Urkunden und Regesten
- 117: Stammtafel Ritter Poreschin
- 118: Register
- 134: Karte
Strana 8
S
3. Klimesch, Urkunden von Poreschin
Nr. 15—16.
15.
1358, 16. October, Krumau. — Wlček von Dobronitz, Marquard von Poreschin, Johann von Dirna,
Wenzel, Pfarrer zu Boschiletz, und Blaha von Žimuntitz (?Gezymuniziss) verbürgen sich, dass ihre
gnädigen Herren, die Brüder Peter, Johann und Jodok von Rosenberg, dem schiedsrichterlichen
Ausspruche Folge leisten werden, welchen der Pfarrer Johann von Rosenberg und der Pfarrer Ni-
kolaus von Teindles (Dudelet!) bezüglich der Schadloshaltung der Krumauer Pfarrkirche aus Anlass
der Stiftung des Minoriten- und des Clarissinnen-Klosters zu Krumau gefällt haben. Sollten die Ro-
senberger dem erwähnten schiedsrichterlichen Ausspruche nicht Folge leisten, d. h. sollten sie der
Krumauer Pfarrkirche über die 5 Schock Groschen jährlicher Zinsen, die ihr schon vorher der
Dechant von Bischof-Teinitz (decanus Thinensis) wegen der Errichtung des Clarissinnen-Klosters zu-
gesprochen hatte, nicht noch 3 Schock jährlicher Zinsen auf günstig gelegenen Liegenschaften an-
weisen, so werden sie (die Bürgen) selbst dieses thun oder für jedes Schock Zinsen 12 Schock in
Barem als Ablösung geben. Auch dürfe der Krumauer Pfarrer den für das St. Jodok-Spital in der
Latron zu Krumau gestifteten Vicar entlassen und brauche nur zwei Vicare zu halten, ohne an
soinen bisherigen Einkünften Abbruch zu leiden. — Dt. in Crummaw anno domini M.CCC.LVIIJ
die s. Galli confessoris.
Aus einer einfachen, aus dem 17. Jahrhunderte stammenden Abschrift im fürstl. Schwarzenberg'schen
Archive zu Krumau. — Adalbert Mainhart Böhm, das Minoritenkloster zu Krumau, Notizenblatt d. Wiener
Akademie d. W. II, S. 353.
Dirna liegt nordwestlich von Neuhaus, Boschiletz südwestlich von Weselí, Žimuntitz zwischen Weself
und Moldautein. Teindles, gegenwärtig ein bescheidenes Pfarrdorf an der Maltsch im Bezirke und südlich von
Budweis, ist einer der altesten Orte Südböhmens. Im Mittelalter ist darnach eine Župa (provincia Dudlebensis)
und ein Decanat (Decanatus Dudlebensis) benannt gewesen. Die hiesige landesfürstliche Burg mochte als Sitz
des Zupenamtes bis in das 13. Jahrhundert bestanden haben. Im 14. und 15. Jahrhunderte bestand ein ritter-
mässiges Geschlecht, welches mit den Rittern von Michnitz, Herschlag, Mödling, Zippendorf u. a. stammver-
wandt war und sich „von Dudleb“ schrieb. Das jetzt noch bestehende Minoriten-Kloster in Krumau wurde
von den Brüdern Ulrich, Peter, Jodok und Johann von Rosenberg im Jahre 1357 gegründet. Um dieselbe Zeit
entstand auch das Clarissinnen-Kloster zu Krumau, welches im Jahre 1782 säcularisiert wurde. Als seine Stif-
terinnen werden uns Agnes von Walsee, Gemahlin Jodok’s von Rosenberg, und Anna von Rosenberg, Gemahlin
Heinrich's von Lipa genannt. Das Krumauer St. Jodok-Spital verdankt seine Entstehung Herrn Peter I. von
Rosenberg.
16.
1360, 8. Jänner, Prag. — Die Vicare des Prager Erzbischofs setzen den Prämonstratenser-Mönch
Konrad von Mühlhausen zum Leiter der Seelsorge in Kaplitz ein, nachdem derselbe von seinem
Abte Nikolaus von Mühlhausen für dieses Amt vorgeschlagen worden war.
Annus 1360, 8. Jan. Frater Conradus, professus monasterij Mylocensis, ad ecclesiam
in Caplicz vacantem per obitum fratris Philippi ad presentacionem fratris Nicolai tociusque
conuentus monasterij predicti per dominos vicarios fuit institutus. Executor plebanus de Slauicz
(sic, richtiger wohl Flancz = Pflanzen).
Libri confirmationum, Ia (ed. Tingl), p. 113. — Der Vorgänger Konrads in der Leitung der Seelsorge
in Kaplitz war, wie aus dem Obigen hervorgeht, der Mühlhausener Chorherr Philipp, der daselbst auch ge-
storben war. Konrad selbst resignierte schon vor dem 17. August 1360 auf die Kaplitzer Pfarre und wurde
am 26. Februar 1364 zum Pfarrer von Čerwena (Ruffa) an der Moldau befördert. Lib. conf. Ia, p. 128; I b,