z 152 stránek
Titel
I
II
Einleitung
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
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XVIII
Urkunden und Regesten
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Stammtafel Ritter Poreschin
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Karte
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- s. 8: … — Adalbert Mainhart Böhm, das Minoritenkloster zu Krumau, Notizenblatt d. Wiener Akademie d. W. II, S. 353. Dirna liegt nordwestlich von Neuhaus,…
- s. 63: … und jetzige Erzdechanteikirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt der Wiener Akademie d. W. 1853, S. 441. Krnin liegt 2 Stunden nordöstlich…
- s. 91: … und jetzige Erzdechantei-Kirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt der Wiener Akademie d. W. III, S. 443. Der oberwähnte Zins im Dorfe…
- s. 103: … und jetzige Erzdechantei-Kirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt d. Wiener Akademie d. W. III, S. 444. 176. 1472, 16. October, Krumau.…
- s. 107: … und jetzige Erzdechantei-Kirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt der Wiener Akademie d. Wiss. III, S. 444. Biberschlag oder Wewerzy liegt im…
- s. 109: … jetzige Erzde- chantei-Kirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt der Wiener Akademie d. W. III, S. 444. 186. 1482, 9. August, Krumau.…
Název:
Urkunden und Regesten zur Geschichte des Gutes Poreschin im 14. und 15. Jahrhundert
Autor:
Klimesch, Johann Matthäus
Rok vydání:
1889
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
152
Obsah:
- I: Titel
- III: Einleitung
- 1: Urkunden und Regesten
- 117: Stammtafel Ritter Poreschin
- 118: Register
- 134: Karte
Strana 107
Nr. 179—182.
von den Jahren 1474—1481.
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beiden ist und weil eine von den dortigen drei Wirtschaften noch immer „beim Mach“ heisst. Gleich-
wohl bildete vor dem Jahre 1848 nicht Thurmplandles, sondern Unter-Plandles einen Bestandtheil des
Krumauer Prälatur-Gutes. Wie das gekommen ist, muss ich wegen Mangels an diesbezüglichen Quellen uner
örtert lassen.
180.
1480, 3. Juli, Krumau. — Peter Wissnie von Wettern verkauft der Stadtgemeinde zu Krumau für
die dortige Pfarrkirche zu seinem, seiner Hausfrauen Katharina und Magdalena von Drahow und
seiner übrigen Anverwandten Seelenheile um 30 Schock Groschen 2 Unterthanen zu Mirkowitz. Sein
Sohn Johann wird als minorenn erwähnt. Bürgen und Mitsiegler sind die Edelleute Gregor Odolen
von Komařitz und von Lagau, Ulrich Drochowetz von Thurm-Plandles (Plan) und Matthias von
Biberschlag (Wewerzy).
Original auf Pergament im Stadtarchive zu Krumau, mit drei an pergamenen Presseln hängenden
Siegeln von schwarzem Wachs. Das zweite Siegel ist abgerissen. Was das Siegel Ulrichs des Drochauers von
Plandles betrifft, so enthält dasselbe einen Schild mit zwei Büffelhörnern und die Umschrift: „S. Oldrzich
z Planie“. — Böhm, Die Stadtpfarr- und jetzige Erzdechantei-Kirche des hl. Veit zu Krumau, Notizenblatt der
Wiener Akademie d. Wiss. III, S. 444.
Biberschlag oder Wewerzy liegt im Bezirke und in der Pfarre von Gratzen, hart an der niederöster-
reichischen Grenze.
181.
1481, 18. Mai, o. AO. — Die Brüder Johann und Pribik von Poreschin verschreiben und über-
geben zu ihrem eigenen und zum Seelenheile ihrer Vorfahren dem Gotteshause in Meinetschlag
80 Meissner Groschen jährlichen Zinses im Dorfe Pflanzen, behalten sich aber und ihren Nach-
kommen, und zwar stets dem Aeltesten aus ihrem Geschlechte, das Eigenthumsrecht (panstwi) über
die Unterthanen vor, die den erwähnten Jahreszins zu entrichten haben. Zeugen: pan Wok z Rosen-
berka, heitman králowstwí Česk., Kundrat z Petrowic a Jindřich Sudek z Dluhe. Dt. 1481, ten
pátek po sw. Sofii.
Libri erectionum XIII., 74 im Archive des Domcapitels auf dem Hradschin zu Prag. Hier wird zu-
gleich erwähnt, dass der Wortlaut der Urkunde Johann’s und Pribik's von Poreschin 1509 auch in die böh-
mische Landtafel eingetragen ward, und dass der erstgenannte der beiden Brüder damals noch lebte.
Meinetschlag ist ein Pfarrdorf im Bezirke und südöstlich von Kaplitz; es gehörte im 14. und 15. Jahr-
hunderte zu der Herrschaft Weleschin.
182.
1481, 23. August, Krumau. — Wok II. von Rosenberg verschreibt seinem Kapellan, dem Krumauer
Pfarrer Johann, zu lebenslänglicher Nutzniessung den grösseren Teich bei Rossboden. Dt. na Crum-
lowie 1481, ten cztwrtek przed swatym Bartolomieyem aposstolem bozim.
Aus dem Original auf Pergament im Pralatur-Archive zu Krumau.
Der oben erwähnte Teich bildet gegenwärtig noch einen Bestandtheil des Prälaturgutes von Krumau,
welches Gut sich aus den Schenkungen, die im Laufe der Zeit der Krumauer Pfarrkirche gemacht worden