z 152 stránek
Titel
I
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Einleitung
III
IV
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VIII
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XVIII
Urkunden und Regesten
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Karte
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- s. III: … Derselbe wurde 1784 zu Budweis geboren, trat 1802 in das Stift Hohenfurt ein und erlangte, nach- dem er auf die mannigfaltigste Art…
- s. 1: … vereinigt und gedieh mit diesem im J. 1778 an das Stift Hohenfurt. Zufolge einer verstümmelten Urkunde aus dem Anfange des 15. Jahrhunderts…
- s. 10: … die obgenannten Brüder von Rosenberg das Dorf Einsiedel für das Stift Hohenfurt. Man muss es jedoch dahingestellt sein lassen, ob die Hohenfurter…
- s. 28: … von Hohenfurt zu verstehen. Im Jahre 1405 erwarb hier das Stift Hohenfurt einen Jahreszins. Pangerl, Urkundenb. d. Stiftes Hohenfurt, Font. r. A.…
- s. 52: … XXIII, 210. Die übrigen Bestandtheile des obgenannten Dorfes hatte das Stift Hohenfurt bereits in den Jahren 1366 und 1369 erworben. Pangerl, a.…
- s. 106: … beziehen, weil dieses Dorf am 27. November 1366 an das Stift Hohenfurt gediehen ist (Font. rer. Austr. 2. XXIII, 136 u. 137),…
Název:
Urkunden und Regesten zur Geschichte des Gutes Poreschin im 14. und 15. Jahrhundert
Autor:
Klimesch, Johann Matthäus
Rok vydání:
1889
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
152
Obsah:
- I: Titel
- III: Einleitung
- 1: Urkunden und Regesten
- 117: Stammtafel Ritter Poreschin
- 118: Register
- 134: Karte
Strana 28
3. Klimesch, Urkunden von Poreschin
Nr. 50—51.
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rzhyschyn et Raczko de Harach veri et legittimi compromissores supradicti Camarith de Sau-
weraw promittimus cum ipso et pro ipso sine omni dolo et fraude dictam curiam Brusny
cum suis libertatibus, ut prefertur, contra quemlibet hominem, cuiuscunque condicionis fuerit,
finaliter secundum ius terre exbrigare. Quicumque autem hoc non fecerimus, extunc duo ex
nobis per sepedictum Nicolaum uel per suam conthoralem prenotatam uel suos heredes moniti
debemus cum duobus famulis et quatuor equis in Kaplicz ad honestum hospitem nobis per
ipsum uel per suos heredes deputatum debitum obstagium obseruaturi subintrare nusquam
ab inde exeuntes, donec dictam curiam dicto Nicolao uel sue conthorali uel heredibus exbri-
gauerimus eorum absque dampno et detrimento. Et quicunque presentem habuerit literam,
eidem conpetit omne ius prescriptorum. In cuius rei testimonium sigilla nostra, videlicet
Markwardi et Przywikonis fratrum et dominorum de Porzyeschyn et Raczkonis de Harach vna
cum sigillo meo, presentibus sunt appensa. Datum et actum anno domini M°CCC°LXX° tercio,
dominica, qua cantatur "oculi mei semper ad dominum."
Original auf Pergament im fürstl. Schwarzenberg'schen Archive zu Wittingau, mit drei an pergamenen
Presseln hängenden Siegeln von weissem Wachs; von dem vierten Siegel ist nur mehr die pergamene Pressel
vorhanden, an der es hieng. a) Im Mittelfelde ein Helm und darüber ein Kahn. „S. KAMARIT. D. KISELO..“
— b) Das sechseckige Siegel Marquard's v. Poreschin, wie es bei Sedláček, Hrady a zámky české, III. Th.,
Tafel II, Nr. 23, abgebildet erscheint. — c) Im Mittelfelde ein Schild mit einem Pfeile, „† S. PRZIBICONIS.
D. PORSESIN“.
Auf der Rückseite der Urkunde: „Směna o dwur Brusny a diediny w Mirokowiczych 1373“, und
darunter „Khauffbrieff vber das Dorff Brusny de Ao. 1373. Nr. 12.“
Unter dem in vorliegender Urkunde genannten Orte Sauerau (Sauweraw, Kiselow) ist das Dorf Sarau
im Bezirke und nordwestlich von Hohenfurt zu verstehen. Im Jahre 1405 erwarb hier das Stift Hohenfurt
einen Jahreszins. Pangerl, Urkundenb. d. Stiftes Hohenfurt, Font. r. A. 2. XXIII, p. 238. — Kamarit von
Sauerau nannte sich in der Folgezeit „von Mirkowitz“. Diese letztgenannte Ortschaft liegt ungefähr eine Wege-
stunde östlich von Krumau.
51.
1374, 22. Juni, Friedberg. — Heinrich, Propst von Schlägl, und sein Ordensbruder Peter, Pfarrer
in Friedberg, beurkunden, dass die Friedberger, trotzdem dass einst Heinrich I. von Rosenberg
sowohl den grossen als auch den kleinen Zehent in Friedberg der dortigen Kirche verliehen hatte,
sich seit jeher doch immer geweigert haben, den kleinen Zehent, d. i. den Flachs- und den Kraut.
zehent, zu entrichten, und dass deshalb die Brüder Peter II. und Johann I. von Rosenberg die
Entscheidung getroffen haben, dass der Pfarrkirche und dem Pfarrer von Friedberg fortan nur der
halbe kleine Zehent, also vom Flachse die zwanzigste Garbe und statt des halben Krautzehents von
jedem Mansus, insgemein Burgrecht genannt, eine jährliche Abgabe von vier Passauer Pfennigen, zu
reichen sei. Dafür verspricht der Propst seinerseits, an die Bewohner Friedbergs in Zukunft keine
höheren Anforderungen rücksichtlich des Zehents thun zu wollen. Dt. Fridemburch, in presencia
domini Marquardi de Porzieschin, domini Wenceslai, plebani de Baworow, Nicolai, procuratoris in
Rosenberg, anno domini 1374, die passionis decem millium martyrum sanctorum.
Aus dem Original auf Pergament im Stiftsarchive zu Schlägl. Unter dem hier genannten Propst
Heinrich ist Heinrich II. zu verstehen. S. Pröll, Gesch. d. Prämonstratenserstiftes Schlägl, p. 60. — Die ganze
Vereinbarung wurde bald darauf, nämlich am 6. Juli 1374, auch vom Prager Erzbischofe Johann bestätigt.
Orig.-Urkunde in demselben Archive.