z 152 stránek
Titel
I
II
Einleitung
III
IV
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VII
VIII
IX
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XVIII
Urkunden und Regesten
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Stammtafel Ritter Poreschin
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Register
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Karte
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- s. III: … Derselbe wurde 1784 zu Budweis geboren, trat 1802 in das Stift Hohenfurt ein und erlangte, nach- dem er auf die mannigfaltigste Art…
- s. 1: … vereinigt und gedieh mit diesem im J. 1778 an das Stift Hohenfurt. Zufolge einer verstümmelten Urkunde aus dem Anfange des 15. Jahrhunderts…
- s. 10: … die obgenannten Brüder von Rosenberg das Dorf Einsiedel für das Stift Hohenfurt. Man muss es jedoch dahingestellt sein lassen, ob die Hohenfurter…
- s. 28: … von Hohenfurt zu verstehen. Im Jahre 1405 erwarb hier das Stift Hohenfurt einen Jahreszins. Pangerl, Urkundenb. d. Stiftes Hohenfurt, Font. r. A.…
- s. 52: … XXIII, 210. Die übrigen Bestandtheile des obgenannten Dorfes hatte das Stift Hohenfurt bereits in den Jahren 1366 und 1369 erworben. Pangerl, a.…
- s. 106: … beziehen, weil dieses Dorf am 27. November 1366 an das Stift Hohenfurt gediehen ist (Font. rer. Austr. 2. XXIII, 136 u. 137),…
Název:
Urkunden und Regesten zur Geschichte des Gutes Poreschin im 14. und 15. Jahrhundert
Autor:
Klimesch, Johann Matthäus
Rok vydání:
1889
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
152
Obsah:
- I: Titel
- III: Einleitung
- 1: Urkunden und Regesten
- 117: Stammtafel Ritter Poreschin
- 118: Register
- 134: Karte
Strana 106
106
3. Klimesch, Urkunden von Poreschin
Nr. 178—179.
swrchupsanych neb gistecz w tom czasu, gehoz boze neday, tehdy my ziwy zuostali slibugem
w gednom miesieczy nayblizšsiem miesto toho vmrleho gineho tak dobreho a mowiteho
k sobie w tez rukogemstwie przistawiti a list tento w taz slowa obnowiti, kolikratby toho
potrzebie bylo, pod lezenim swrchupsanym. A ktozby tento list miel s dobru wolij wierziczie
nassy swrchupsane, ten ma y mieti bude teez prawo y tuz mocz ke wssemu tomu, czoz
w tomto listu psano stogij, tak iakozto ona sama. A tomu wssemu na pewnost y gistotu
a potwrzenie my wssiczkni, gistecz y rukoymie a zprawcze swrchupsanij, swe sme wlastnie
peczeti dobrowolnie k tomuto listu prziwiesyti kazali, k nymz sie dobrowolnie prziznawame.
Genz gest dan a psan na Crumlowie leta od narozenie syna bozieho tisiczieho cztyrzsteho
sedmdesateho cztwrteho, tu sobotu przed swatym duchem.
Original auf Pergament im Schlossarchive zu Gratzen, mit drei an pergamenen Presseln hängenden
Siegeln von schwarzem Wachs auf Unterlagen von ungefärbtem Wachs. Auf den Presseln sind die Namen der
Siegler verzeichnet. a) Jan Bielahlawa. Im Mittelfelde ein Schild mit einem von rechts unten nach links oben
gerichteten Pfeile; über dem Schilde ein Helm mit einem Flug, welch' letzterer wieder einen Pfeil mit der vor-
erwähnten Richtung zur Zierde hat. „S. Jan. de (?) Porzessyn". b) In einem länglichen Vierpass ein senkrecht
getheilter Schild, darüber ein Helm mit einem Flug. Auf der Pressel: Cunrat. Das Siegel ist übrigens zur
Hälfte zerstört. „Kunrat .....“ c) Sstupensky. Das Siegel ist fast ganz zerstört. „S. Petri .....“
Auf der Rückseite befindet sich folgende archivalische Bezeichnung aus dem 17. Jahrhundert: Ru-
brica No. 123.
In einem ganz anderen Fache des Gratzener Schlossarchivs befindet sich auch eine fehlerhafte
Abschrift der vorliegenden Urkunde, die auf Papier geschrieben ist und aus dem 16. Jahrhunderte stammt.
179.
1479, 4. October, Prag. — Johann von Krumau, Decan des Domcapitels zu Prag und Doctor der
Rechte, und sein Vater Schimanek, Bürger von Krumau, beurkunden landtäflich, dass sie dem Altare
der hl. Apostel in der Pfarrkirche zu Krumau einen jährlichen Zins von 7 Schock und 141/2 Gro-
schen, von 15 Tonnen Hafer, 15 Hühnern und 15 Eiern für die Zeit nach ihrem Tode zu dem
Zwecke zugeeignet haben, dass mit dem besagten Altare eine eigene Altaristenpfründe verbunden
werde. 941/2 Groschen, 15 Tonnen Hafer, 15 Hühner und 15 Eier des erwähnten Jahreszinses
seien von den Zinsbauern (kmetones) Hawel dem Richter, Mach und Andreas Gerszpawer in Thurm-
plandles (in Plana Minore circa Caplicz), und zwar zu gleichen Theilen zu entrichten, die Zahlung
des übrigen Betrages komme fünf Bauern und einem Untersassen in Opalitz bei Steinkirchen zu.
Libri erectionum, XIII, 93. — Emler, Reliquiae tab. terrae, II, 385, 386. — Die obige Dotation wurde
vom Decane Johann und dessen Vater Schimanek am 1. Mai 1481 noch um 4 Schock, 4 Groschen und 11 Heller
jährlichen Zinses in Kirchschlag vermehrt. Emler, a. a. O. Näheres über den Domdecan Johann berichtet Frind
in seiner Kirchengeschichte Böhmens, IV, 50 ff. Darnach war er ein Enkel des Krumauer Bürgers Ulrich von
Kaplitz und im Jahre 1461 gemeinschaftlich mit dem damaligen Domdecan Nikolaus von Krumau Admini-
strator des Prager Erzbisthums. Was das Dorf „Klein-Plana bei Kaplitz“, dessen im Vorstehenden Erwäh-
miing geschieht, betrifft, so führt kein Ort des ehemaligen Poreschiner Gebietes gegenwärtig mehr diesen Namen.
Dafür gibt es drei benachbarte Dörfer nordwestlich von Kaplitz, die sämmtlich „Plandles“ (Pláně) heissen:
Thurmplandles, Unter-Plandles und Ober-Plandles. Auf das letztgenannte Dorf kann sich der Name „Plana
Minor“ unmöglich beziehen, weil dieses Dorf am 27. November 1366 an das Stift Hohenfurt gediehen ist (Font.
rer. Austr. 2. XXIII, 136 u. 137), und somit kann darunter bloss entweder Unter-Plandles oder Thurmplandles
verstanden werden. Ich habe mich für das letztgenannte Dorf entschieden, weil es jetzt noch das kleinere von