z 152 stránek
Titel
I
II
Einleitung
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
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XIV
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XVI
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XVIII
Urkunden und Regesten
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Stammtafel Ritter Poreschin
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Karte
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- s. 53: … dem Capitel an der Collegiatkirche zu allen Heiligen auf dem Prager Schlosse, zur anderen Hälfte aber dem Edelmanne Kunesch von Heřmanitz und…
- s. 127: … NeZetitz 100. Capitel der Collegiatkirche zu allen Heiligen auf dem Prager Schlosse 90; Johann, Propst dieses Capitels 90. Kapleïsches Stiftshaus auf dem…
Název:
Urkunden und Regesten zur Geschichte des Gutes Poreschin im 14. und 15. Jahrhundert
Autor:
Klimesch, Johann Matthäus
Rok vydání:
1889
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
152
Obsah:
- I: Titel
- III: Einleitung
- 1: Urkunden und Regesten
- 117: Stammtafel Ritter Poreschin
- 118: Register
- 134: Karte
Strana 53
Nr. 89—92.
von den Jahren 1390—1392.
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in qua prefatus dominus rex jus patronatus dinoscitur obtinere, discretum virum dom. Jo-
hannem, natum Wenceslai (sic, Wernheri?) de Porziessin, presbyterum Pragensis diocesis,
crida etc. Datum Prage a. d. 1391, die XXV. mens. Aprilis.
Libri conf. V (ed. Tingl), p. 71. — Der oberwähnte Johann von Poreschin ist als Pfarrer von Krč
vor dem 26. November 1396 gestorben. Lib. conf. V, p. 273.
90.
1391, 11. Juni, o. AO. — Bohuněk Kozlik, Burggraf auf Žebrák, und Buben (? richtiger wohl Pota)
von Potenstein bestimmen als Schiedsrichter, dass das Patronatsrecht über die Kapelle in Arnosto-
witz zur Hälfte dem Propste Johann und dem Capitel an der Collegiatkirche zu allen Heiligen auf
dem Prager Schlosse, zur anderen Hälfte aber dem Edelmanne Kunesch von Heřmanitz und dessen
Brüdern und Vettern gehören solle. Zeugen: Machek und Hermann, Domherren zu Prag, Marquard
von Poreschin u. a. m.
Libri erectionum, XII, D. 19. — Balbin, Miscellanea, V. p. 240.
91.
1391, o. T., Prag. — Zbyněk, Pfarrer von Čestinkostel, Kolmann, Pfarrer in Rowny und zugleich
Altarist in Čestinkostel, Mainusch von Zdebuzewes, Nikolaus von Petrowitz, Priester Jakob aus
Kaplitz und Jindra von Knin kaufen von dem Leinwandhändler Alesch ein am Graben zu Prag
befindliches Haus, genannt „zur schwarzen Rose“.
Liber judiciorum bannitorum, f. 46, im Stadtarchive zu Prag. — Tomek, Základy starého místopisu
Pražského, II S. 188.
Aus einer der zunächst folgenden Aufzeichnungen in dem eben citierten Werke Tomek's geht hervor,
dass das Haus „zur schwarzen Rose“ in Prag eigentlich für die Magister und Studenten der Philosophie
böhmischer Nation angekauft wurde und dass Priester Jakob aus Kaplitz noch im Jahre 1402 lebte.
92.
1392, 25. Februar, o. AO. — Herr Johann IV. von Michelsberg beurkundet, auf welche Art und
Weise er die beiden bis dahin zum Poreschiner Gute gehörigen Dörfer Rabus und Osow (Rabne u.
Ossowe) für das Kloster Goldenkron erworben habe. Am 20. Jänner 1350 hatte nämlich Heinrich I.
von Michelsberg-Weleschin dem genannten Kloster 100 Mark grosser Prager Pfennige auf eilfthalb
Huben in dem Dorfe Nesmen verschrieben, und da nach seinem Tode seine Söhne Benesch, Johann
und Heinrich auch dieses Dorf unter die Güter aufnahmen, welche sie unter sich getheilt hatten,
so musste jeder von ihnen ein Drittel der väterlichen Widmung auf sich nehmen. Herr Benesch
übergab daher dem Goldenkroner Convente das Dorf Smrhau (Smyrhaw), Herr Johann vierthalb
Huben im Dorfe Nesmen (Nessmien) und Herr Heinrich das Dorf Gross-Gallein (Jakobskalein). Doch
löste der zweitgenannte die vierthalb Huben in Nesmen für den baren Betrag von 331/3 Mark wieder
ein, während Smrhau und Gross-Gallein im Besitze des oberwähnten Conventes verblieben sind. Als
nun Herr Johann IV. von Michelsberg das Weleschiner Dominium geerbt hatte, brachte er es dahin,
dass Marquard von Poreschin seine beiden Dörfer Rabus und Osow mit achthalb Huben Grundes