z 152 stránek
Titel
I
II
Einleitung
III
IV
V
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VII
VIII
IX
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XIII
XIV
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XVI
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XVIII
Urkunden und Regesten
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Stammtafel Ritter Poreschin
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Register
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Karte
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- s. 33: … Johann von Brloh zum Seelenheile seiner verstorbenen Mutter Maruschka der Prager Domkirche sein Dorf Ugezdecz zueigen gegeben habe. Dt. apud ecclesiam nostram…
- s. 34: … ihm geworden. Ein Register von Jahrtagen, welche einst in der Prager Domkirche abgehalten zu werden pflegten, bezeichnet den 18. August als seinen…
- s. 57: … von Po- reschin, Doctor der Rechte und Canonicus an der Prager Domkirche u. a. m. — Dt. in schola ju- ristarum studii…
- s. 70: … welches 1406 Katharina, Witwe nach Kunat Kapleř von Sulewitz, der Prager Domkirche zu dem Zwecke zueigen gegeben hat, damit es die Vor-…
Název:
Urkunden und Regesten zur Geschichte des Gutes Poreschin im 14. und 15. Jahrhundert
Autor:
Klimesch, Johann Matthäus
Rok vydání:
1889
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
152
Obsah:
- I: Titel
- III: Einleitung
- 1: Urkunden und Regesten
- 117: Stammtafel Ritter Poreschin
- 118: Register
- 134: Karte
Strana 70
70
3. Klimesch, Urkunden von Poreschin
Nr. 127—129.
mezy nimi o to dalssich nesnazij a newole, aby bylo pokuty položieno padesate kop miss., kteražby koli strana
teto smlauwy nedržiela, aby pro dostineucžinieni a nedržieni sobie te smlauwy Gich Milosti panuom z Rožum-
berka do komory tiech swrchupsaných padesate kop pokuty propadl (sic). A to gsau sobie obie stranie prži-
ržkli a slibili wsseczko držieti a tomu wssemu, czož w teto smlauwie psano gest, dosti vcziniti na cžasy bu-
dauczij a wieczne. Taky gsau nas Petra Daudlebskeho z Daudleb, toho cžasu heytmana na Crumlowie, Petra
Sudka z Dluhe a Gindržicha Wogirže z Protiwcze a na Ržimowie obie stranie snažnie prosyli, nemage pecžeti
swych, abychom gim giž gmenowane smlauwy pecžetiemi swymi stwrdili. Kdež my na gich prozbu a žiadost to
cžynime a pecžeti swe wlastni k tiemto smluwam dobrowolnie swe pržitiskli, wssak sobie, diediczuom, budau-
czym y erbuom swym bez sskody. A každe stranie gedna smlauwa dana w gedne slowa sepsana a specžetiena
pro budauczy pamiet. Dana letha o dne nahorže psaneho.
Aus einer Abschrift auf Papier, die aus dem Ende des 16. oder dem Anfange des 17. Jahrhunderts
stammt und sich im Besitze des Herrn Schimanko, gegenwärtigen Inhabers des Jirschikenhofes in Welaun,
befindet.
128.
1414, 30. October, . AO. — Die Witwen und Jungfrauen des Kapler’schen Stiftshauses auf dem
Hradschin zu Prag werden von den Landrechtsbeamten ermächtigt, für gewisse Forderungen, die sie
an die Erben weiland Marquard's von Poreschin stellten, einen entsprechenden Theil des Poreschiner
Gutes als Pfand in Besitz zu nehmen.
Viduae et virgines de domo Kaplerissae de Hradczano ex parte beneficii Pragensis
inductae sunt super hereditates olim Marquardi de Porzessin in Porzessin, Kapliczi, Netrze-
wicze, Wyhni, Marquarticz, Zubczicze, Rosuticz (sic, Rosputie?) et castro Porzessin. Actum
1414, feria III. ante Omnium sanctorum.
Aus der Handschrift „Acta Wenceslai de Krumlow“ im Archive des Domcapitels auf dem Hradschin
zu Prag. In diese Handschrift aber ist die vorstehende Notiz aus der böhmischen Landtafel übertragen worden.
— Das oberwähnte Kapler’sche Haus auf dem Hradschin ist dasselbe, welches 1406 Katharina, Witwe nach
Kunat Kapleř von Sulewitz, der Prager Domkirche zu dem Zwecke zueigen gegeben hat, damit es die Vor-
stehung dieser Kirche zwölf Personen weiblichen Geschlechtes (Witwen und Jungfrauen) zur Wohnstätte
anweise. Sein Name erinnert an die fromme Stifterin. Tomek, Základy starého místopisu Pražského, IV, p.
134. — Die Ortschaften, die hier als Bestandtheile des Poreschiner Gutes genannt werden, führen gegenwärtig
noch immer dieselben Namen wie im Jahre 1414. Nur ein Dorf, Rosutitz, gibt es in Südböhmen nicht mehr,
und wird es daselbst wahrscheinlich nie ein solches gegeben haben, sondern es scheint vielmehr dieser Name
durch ein Versehen des Schreibers aus dem Worte „Rosputie“ (Rossboden) entstanden zu sein.
129.
1414, 24. November, Prag. — Die erzbischöfliche Curie in Prag weist nach vorausgegangener Prä-
sentation von Seite des Abtes Swatomir von Mülhhausen dem Prämonstratenser-Mönche Johann aus
dem Stifte Mühlhausen die Pfarre in Kaplitz an.
Anno, quo supra (i. e. 1414), die 24. Novemb. data est crida fratri Johanni, olim
plebeno ecclesie in Ruffa, ad ecclesiam parochialem in Caplicz per mortem Ogerii vacantem
ad presentacionem dom. Swatomirii, abbatis Milocensis ordinis Premonstratensis, dicte ecclesie
in Caplicz patroni. Executor plebanus in Maiori Horka.
Libri confirmationum, VIl. (ed. Emler), p. 138. — Der Pfarrer Johann leitete vor dem 24. November
1414 die Seelsorge in Čerwená (Ruffa), die ihm am 19. Marz 1413 anvertraut worden war. Lib. conf. VII. p. 79.