z 152 stránek
Titel
I
II
Einleitung
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
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XVI
XVII
XVIII
Urkunden und Regesten
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Stammtafel Ritter Poreschin
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Register
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Karte
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- s. 33: … Johann von Brloh zum Seelenheile seiner verstorbenen Mutter Maruschka der Prager Domkirche sein Dorf Ugezdecz zueigen gegeben habe. Dt. apud ecclesiam nostram…
- s. 34: … ihm geworden. Ein Register von Jahrtagen, welche einst in der Prager Domkirche abgehalten zu werden pflegten, bezeichnet den 18. August als seinen…
- s. 57: … von Po- reschin, Doctor der Rechte und Canonicus an der Prager Domkirche u. a. m. — Dt. in schola ju- ristarum studii…
- s. 70: … welches 1406 Katharina, Witwe nach Kunat Kapleř von Sulewitz, der Prager Domkirche zu dem Zwecke zueigen gegeben hat, damit es die Vor-…
Název:
Urkunden und Regesten zur Geschichte des Gutes Poreschin im 14. und 15. Jahrhundert
Autor:
Klimesch, Johann Matthäus
Rok vydání:
1889
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
152
Obsah:
- I: Titel
- III: Einleitung
- 1: Urkunden und Regesten
- 117: Stammtafel Ritter Poreschin
- 118: Register
- 134: Karte
Strana 33
Nr. 62—64.
von den Jahren 1375—1381.
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62.
1379, 11. Juli, Prag. — Jenec, Vicar des Erzbischofs von Prag, überträgt mit Zustimmung des
Ritters Johann von Ledenitz dem bis dahin als Pfarrer von Priethal angestellt gewesenen Peter die
Pfarre in Pflanzen, wogegen dem Pflanzener Pfarrer Pribik die Leitung der Seelsorge in Priethal
anvertraut wird.
Jenczo etc., quod nos ad ecclesiam in Blansky per resignacionem dom. Przibislai ex
causa permutacionis vacantem de concensu militis dom. Johannis dicti Hohm (?) de Ledenicz
dom. Petrum cum dicto dom. Przibislao pro ecclesia in Przedol permutantem plebanum insti-
tuimus. Prage, a. d. 1379, die XI. Julii.
Libri confirmationum, III. u. IV. (ed. Emler), p. 111. — Der Pfarrer Peter war bis zum 7. März 1376
Seelsorger in Deutsch-Reichenau und von da an bis 11. Juli 1379 Seelsorger in Priethal. Lib. conf. III. u. IV.,
p. 50 u. 111. — Priethal liegt im Bezirke und süd-süd-östlich von Krumau.
63.
1379—1385, o. T. und o. AO. — Herr Johann I. von Rosenberg erwirbt von Marquard von Po-
reschin die Dörfer Machowitz (Machowicz, mit einem Jahreszins von 4 Schock, 26 Groschen und
3 Denaren) und Chwaletitz (Chwaleticz, mit einem Jahreszins von 4 Schock weniger 12 Denaren)
und verleibt dieselben dem Rosenberg'schen Gute Krumau ein.
Registrum bonorum Rosenbergicorum anno 1379 compilatum, p. 33. — Josef Truhlář, der Heraus-
geber dieses ältesten der bis jetzt bekannten Urbare der Rosenberger, bemerkt zu den Namen der obgenannten
zwei Dörfer sowie zu den dazu gehörigen Angaben, dass sowohl diese als auch jene nicht gleichzeitig mit dem
übrigen Inhalte des Buches, also nicht im Jahre 1379, sondern erst später niedergeschrieben wurden. Es ge-
hörte somit im Jahre 1379 sowohl Machowitz als auch Chwaletitz noch zu den Besitzungen Marquard's von
Poreschin. Am 12. December 1385 aber verkauft Johann von Rosenberg bereits das Dorf Chwaletitz an das
Cistercienser-Stift Hohenfurt. Font. rer. Austr. 2. XXIII, p. 198. Auf diese zwei Thatsachen Rücksicht nehmend,
habe ich die Erwerbung beider Dörfer von Seite des Rosenbergers in der Zeit von 1379 bis 1385 stattfinden
lassen, trotzdem dass in dem „Registrum bon. Ros.“ keine bestimmte Zeit dafür angegeben ist. — Was die
Lage der beiden obgenannten Ortschaften betrifft, so befindet sich die erstere von ihnen, die ihren Namen bis
auf den heutigen Tag unverändert beibehalten hat, ungefähr eine Stunde südlich von Krumau; die letztere
aber, wofern sie überhaupt noch existiert, halte ich für identisch mit Deutsch-Gillowitz (31/4 St. nordwestlich
von Hohenfurt) oder mit Gallitsch (1/2 St. östl. von Rosenberg) oder schliesslich mit Gallitsch (11/2 Stunden
sw. von Krumau). An das Dorf Chwaletitz, südwestlich von Protiwin wird hier kaum gedacht werden können.
Absolut unrichtig wäre es, wenn man den Namen „Chwaleticz“ auf das Dorf Žaltitz (östl. v. Krumau) beziehen
würde, wie es Truhlář a. a. O. gethan hat, weil Žaltitz im 14. Jahrhundert und auch später noch zu den Be-
sitzungen des Cistercienser-Stiftes Goldenkron gehörte.
64.
1381, 8. Juni, Prag. — Der Domdechant Pribik (von Poreschin) und das ganze Domcapitel von
Prag beurkunden, dass Johann von Brloh zum Seelenheile seiner verstorbenen Mutter Maruschka der
Prager Domkirche sein Dorf Ugezdecz zueigen gegeben habe. Dt. apud ecclesiam nostram Pragensem,
in capitulo nostro, anno domini 1381, die VIIJ mensis Junij.
Original auf Pergament im Archive des Domcapitels auf dem Hradschin zu Prag. Die Siegel fehlen.
— Das Regest dieser Urkunde theile ich hier vorwiegend bloss deshalb mit, weil dieselbe die einzige unter
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