z 152 stránek
Titel
I
II
Einleitung
III
IV
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VII
VIII
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XVIII
Urkunden und Regesten
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Stammtafel Ritter Poreschin
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- s. 26: … in Krumau. Original auf Pergament im fürstl. Schwarzenberg'schen Archive in Peterhof bei Netolitz. — Pangerl, Urkundenb. d. St. Goldenkron, Font. rer. Austr. 2. XXXVII,…
- s. 64: … bei Netolitz. Original auf Pergament im fürstl. Schwarzenberg’schen Archive in Peterhof bei Netolitz, mit vier an pergamenen Presseln hängenden Siegeln, von denen sich…
Název:
Urkunden und Regesten zur Geschichte des Gutes Poreschin im 14. und 15. Jahrhundert
Autor:
Klimesch, Johann Matthäus
Rok vydání:
1889
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
152
Obsah:
- I: Titel
- III: Einleitung
- 1: Urkunden und Regesten
- 117: Stammtafel Ritter Poreschin
- 118: Register
- 134: Karte
Strana 26
26
3. Klimesch, Urkunden von Poreschin
Nr. 47—48.
schwornen von Netolitz. Mitsiegler sind: Marquard von Poreschin, Burggraf in Rosenberg, und
Setěch von Truskowitz, Burggraf in Krumau.
Original auf Pergament im fürstl. Schwarzenberg'schen Archive in Peterhof bei Netolitz. — Pangerl,
Urkundenb. d. St. Goldenkron, Font. rer. Austr. 2. XXXVII, p. 141.
Peter von Janowitz nannte sich nach der Burg Janowitz, die innerhalb der Stadt gleichen Namens,
südwestlich von Klattau, gelegen war. Er zählte zum Herrenstande. Truskowitz liegt im Bezirke von Netolitz.
48.
1372, 6. Jänner, o. AO. — Marquard von Poreschin verkauft an Ulrich den Drochauer das Dorf
Třitesch sammt einem Gehölz oberhalb Plandles um 60 Schock grosser Prager Pfennige.
Ich Marquard von Porzeschin vergich offenwar an dem prief vnd tün chunt allen
den, dy in sehen, hören oder lesen, dy nu leben oder hernach chümftig werden, das ich mit
wolbedachten müt vnd aller meiner freunt rat vnd gütlichem willen cze der czeit, do ich es
wol getün mocht, meines vreyen aygens das darf Trzyetesch genant vnd einen pühel holcz ob
dem Plëndlëins gelegen, der darczü gehört, mit allen andern rechten vnd nüczen, als ich es
selbe (sic) gehabt hab, und dy darczü gehören cze holcz, cze veld, cze wayd vnd cze wyzmad,
besücht vnd vnbesücht, dem erberigen Vlreichen Drochowecz genant vnd seinen erben ver-
chauft hab recht vnd redleich vmb sechczig schok grosser phennig Prager münsse, der ich von
im gericht pin gancz vnd gar vnd auch gewert cze rechten tëgen. Vnd darýber secz ich im
cze gewer den edlen meinen genëdigen herren herren Peter von Rosemberg, Raczken den
Haracher vnd Jesken den Borowecz, dy mit sampt mir im vnd seinen erben das schüllen
ausrichten. Vnd wir obgenanten geweren gelüben mit güten trewen, dem eegenanten Vlrei-
chen Drochowecz vnd seinen erben das also ausrichten vnd richtig machen var aller mënich-
leich nach landes recht. Tëten wir des nicht, so schüllen wir dem oftgenanten Vlreichen vnd
seinen erben vnsers aigen erbes also vil vnd des dritten tailes mere abtreten an allen chrieg.
Vnd das geluben wir an alles gevërde stët vnd gancz cze behalten. Darýber so geben wir
cze vrchünd disen offen brief versiglten mit vnsern aygen anhangunden insigeln. Der geben
ist nach Christes gebürde dreuczehen hundert iar vnd in dem czwain vnd sibenczigisten iar,
an dem Prehentag.
Original auf Pergament im fürstl. Schwarzenberg’schen Archive zu Krumau, mit vier an pergamenen
Presseln hängenden Siegeln, wovon das zweite aus rothem, die übrigen aus weissem Wachs bestehen. a) Sechs-
eckig. Im Mittelfelde ein Schild mit einem von rechts unten nach links oben gerichteten Pfeile. „S. MAR-
QVARDI * DE * PORZESSIN“ (?). — b) Im Mittelfelde ein Fünfpass und darin eine fünfblättrige Rose, sowie
unter jedem Bogen des Fünfpasses ein M. „† S. PETRI... ROSENBERK M.“ — c) Im Mittelfelde ein Helm,
geziert mit zwei hörnerartig aufgesteckten Pfauenfedern. „* S * RACZCONIS * DE * HARACH“. — d) Davon
ist nur mehr ein Fragment der Unterlage vorhanden.
Auf der Rückseite verzeichnete ein Archivar aus dem 16. Jahrhunderte Folgendes: „Prodag wsy
Trzjtezie. 1372. Nr. 8“, und aus dem 17. Jahrhunderte stammt eine andere Notiz mit folgendem Wortlaute:
„Khaufbrieff vber das Dorff Trzetesch, welches der Marquard von Porzessin dem von Drachowetz verkhaufft
hat. Ao. 1372. Nr. 2“.
Interessant bei dieser Urkunde ist insbesondere das Siegel Ratzek's von Harrach. Dasselbe ist ganz
verschieden von den bis jetzt bekannten Siegeln der älteren Harracher und gibt uns ein Mittel an die Hand,
so manche Schwierigkeit in der Harrach'schen Genealogie zu überwinden. Uibrigens bin ich der Meinung, dass
sich die Nachrichten, welche Millauer im J. 1820 in seinem Aufsatze „Die Ahnen der Grafen von Harrach und