z 319 stránek
Titel
Ia
Vorbericht
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
Lebensgeschichte
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- s. 165: … von aus. Ueber dieß hatte Wenzel die Rathhäuſer der 1385. Prager Städte, wie auch andere Aemter, mit vielen Deutſchen beſetzt. Bermuthlich waren…
- s. 171: … aus Prag von Zittau Bier holen und ſolches in den Prager Städten verkaufen móge 4. Endlich ſchickte Wenzel viere ſeiner Räthe nach…
- s. 283: … daß es auf Geheiß des Kónigs geſchehe, wodurch denn die Prager Städte, we= nigſtens die größere Zahl der Räthe zu dieſem Bunde…
- s. 285: … Bor allen Dingen ließ ſich alſo der Herzog von den Prager Städten den Eid ablegen , daß ſie ihn für ih= ren…
Název:
Lebensgeschichte des römischen und böhmischen Königs Wenceslaus, Th. 1. Buch
Autor:
Pelzel, Franz Martin
Rok vydání:
1788
Místo vydání:
Praha
Počet stran celkem:
319
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorbericht
- 1: Lebensgeschichte
Strana 171
Soll über Brandenburg
171
Sachen gütlich verglichen haben, ist nicht zu zweifeln, 1385.
wie es die Folgen beſtätigen. Und ſo ward mittelſk
dieſer Unterhandlungen ein Krieg vermieden.
Bald darauf war der Konig Wenzel wieder in
Prag. Hier gab.er den Karthäuſermonchen bey Prag
die Erlaubniß, ihren Hof Mokrzow zu verkaufen,
mit der beſondern Gnade, daß der Käufer die Vor=
rechte , welche Wenzel vormals dem Hofe ertheilt hat=
tey fortgenießen ſolle I. Die Stadt Friedberg aber er I0 Nov.
hielt von ihm die Freyheit, daß ſie alle ihre Renten und
Gefälle, ihrem Gutbefinden und Nußzen nach, ohne
der Burg Eintrag und Hinderung, erſkeigern moge 2.
Den Bürgern zu Zittau, welchen er vormals die
Boztey daſelbſt ertheilt hatte, gab er jeßzt die Macht,
Lehngüter zu vergeben, wie auch Kaufe und Berkau-
fe zu beſkatigen 3. Ferners erlaubte er, daß jeder=
mann aus Prag von Zittau Bier holen und ſolches
in den Prager Städten verkaufen móge 4.
Endlich ſchickte Wenzel viere ſeiner Räthe
nach Lukauy um die Sache wegen der Mark Bran=
denburg auszumachen. Sas waren Heinrich von Du=
ba, Hans von Biberſtein, Miklas von Haſenburg
und Hanko, Probst zu Lebus, des Königs Kanzler.
Die Márkiſchen Stände ſchickten gleichfalls ihre Be=
vollmáchtigten dahin. Nach vielen Berathſchlagungen
wurde von den Brandenburgiſchen Landſkänden beſchloſ=
ſen, daß ſie den Herzog Iohann von Görlitz gleich=
ſam zum Statthalter des Königs Wenzel, annehmen
wollten, jedoch ſolle sie Siegmund mündlich an Kónig
Wenzel, oder an deſſen ſlatt, an Herzog Iohann ver=
weiſen. Ferners erklärten sie ſich dahin daß ſie un=
ter keiner andern Herrſchaft, als unter dem Kónig
11e.m.
13 e.m.
c. d.
Wen=
1 Diploma in PEZIO p. 74.
2 LVNIG P. Speciali Cont. IV. Th. I. p. 743.
3 CORPZOW Th. II. p. 252.
4 IDEM 1. c. p. 183.